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Marlies Fischer
Hamburg Casual Fine Dining, Food Sharing und Food Pairing, Chef’s Table und offene Küche mit Live-Cooking-Stationen, saisonal und regional, Cross over und Fusion: Wer heute ein Restaurant besucht, jongliert gekonnt mit diesen Begriffen. Essen gehen ist nicht nur Nahrungsaufnahme und eine Möglichkeit, satt zu werden. Essen gehen ist ein Event, eine Belohnung, eine sinnliche Angelegenheit, vor allem ein bequemes und schnelles Vergnügen.

In Hamburg gibt es mehr als 5300 gastronomische Betriebe – vom Sterne-Restaurant bis zum Imbiss, von Schnitzel XXL aus Massentierhaltung bis zu veganer Kost mit Produkten aus Bio-zertifiziertem Öko-Landbau. Wer Geld dafür ausgeben kann und will, sich an einen gedeckten Tisch zu setzen, sich bedienen und verköstigen zu lassen, findet in Hamburg das Schlaraffenland.

Vor Jahren mussten es schon der Geburtstag der Großmutter oder der Hochzeitstag der Eltern sein, um aushäusig zu essen. Das Repertoire der Restaurants war viel kleiner, und es gab keine Bewertungsportale im Internet, auf denen man sich einen Überblick über die Speisekarte oder die Einrichtung des Lokals verschaffen konnte.

Mittlerweile hat man „seinen“ Italiener oder Griechen um die Ecke, isst bei Giovanni immer die Pizza mit Meeresfrüchten und trinkt mit Kostas gerne Ouzo. Kennt den Imbiss mit den besten Pommes Schranke, schwört auf den tollsten Döner, weiß, wo es die zartesten Steaks und die frischesten Poké Bowls gibt.

Essen ist Geschmackssache, aber das Verlangen nach leckeren Mahlzeiten aus guten Produkten, nach Nahrung für Kopf und Bauch bleibt. Deshalb gerne mal ins Restaurant. Guten Appetit!