HafenCity Bildungspreis – 100.000 Euro für Kitas und Schulen

Foto: Marcelo Hernandez

Hamburger Abendblatt und Haspa zeichnen heute Abend im Kehrwieder-Theater acht Schulen und zwei Kitas für ihre vorbildlichen Projekte aus.

Hamburg. Nelson Mandela hat Bildung als "Schlüssel für eine bessere Welt" bezeichnet. Haspa-Vorstandschef Harald Vogelsang sagt: "Gut ausgebildete junge Menschen sind der einzig nachwachsende Rohstoff, über den wir hier in Hamburg verfügen." Und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider ist sich sicher, dass sich die Zukunft der Wachsenden Stadt "nicht nur auf dem Wohnungsmarkt entscheidet, sondern vor allem in Kitas und Schulen". Damit die Bildungseinrichtungen auch weiterhin zu Höchstleistungen motiviert werden, wird heute bereits zum dritten Mal der Hamburger Bildungspreis von Hamburger Abendblatt und Hamburger Sparkasse vergeben.

Acht Schulen und zwei Kitas erhalten bei einer feierlichen Verleihung im Kehrwieder-Theater in der HafenCity für ihr außerordentliches Engagement je 10 000 Euro Preisgeld.

Rund 100 Bewerbungen waren im Frühjahr an den Start gegangen. 30 von ihnen kamen in die engere Auswahl. Ende Oktober entschieden die Mitglieder der Jury über die Preisträger, von denen eine Vielzahl in benachteiligten Stadtteilen arbeitet. Sie sorgen dafür, dass auch Kinder aus bildungsfernen Familien eine Chance auf Bildung bekommen.

"Ich staune, welche interessanten Projekte es an Hamburger Schulen gibt", sagt Lars Haider. Die Projekte sind so vielfältig wie ihre Bewerber. Sie kommen aus allen Hamburger Bezirken, von Kitas, Grund-, Stadtteilschulen und Gymnasien. "Es gibt in Hamburg so viel Positives in der Bildung, so viel Engagement, Begeisterung und Empathie, so viel Leistung in unseren Kitas und Schulen - ob im Bereich Naturwissenschaften, der Sprachförderung, bei Musik und Kultur, bei Alt-Jung-Projekten oder beim Engagement für die Umwelt", sagt Harald Vogelsang, der die Auszeichnung als "einen Tropfen auf den heißen Stein" bezeichnet. Viel wichtiger sei die Würdigung der vorbildlichen Bildungsreinrichtungen. Sie soll Ansporn sein für andere, den Preisträgern nachzueifern. 2013 ist es wieder so weit. Dann wird zum vierten Mal der Bildungspreis vergeben.