Donnerstag, 9. Februar 2012, 18:30
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Nachrichten aus Kino, Do 09.02.2012
Martin Scorseses Abenteuerfilm "Hugo Cabret" ist eine Liebeserklärung ans Kino. Für elf Oscars nominiert – und hätte jeden verdient.
Jean-Pierre und Luc Dardenne bezeichnen sich selbst als Regisseure der Hoffnung - ihr Film "Der Junge mit dem Fahrrad" ist dafür das beste Beispiel.
Warwick Thorntons Debütfilm "Samson & Delilah" – ein visuell überragendes Drama, das in der kargen Wüste Australiens beginnt.
Mit "Auf Achse" und "Liebling Kreuzberg" spielte er sich in die Herzen der Zuschauer. Heute ist Krug in Schauspiel-Rente – und als Sänger aktiv.
Der französische Kinohit führt hierzulande die Kino-Charts an. In den USA überrascht die Billig-Produktion "Chronicle" auf der Top-Position.
Die "Kir Royal"-Fortsetzung "Zettl" ist eine komische Dietl-Komödie – trotz Schwächen – mit Michael Bully Herbig in der Hauptrolle.
Eine junge Frau fällt nach einem Unfall ins Koma und als sie erwacht, sind die letzten fünf Jahre komplett aus ihrer Erinnerung verschwunden.
Wie die Dänin Stine Fischer Christensen mit einer Tour de force der Gefühle das Drama "Die Unsichtbare" erobert, ist schlicht spektakulär.
Das Wüstenepos "Black Gold" spielt im Arabien der 30er Jahre und ist ein unterhaltsames und kurzweiliges Spektakel - trotz der Klischees.
"In Darkness" erzählt bewegend ein wahres Drama aus der NS-Zeit. Eine albtraumhafte Geschichte, ergreifend und beklemmend.
Michel Hazanavicius gewann für seine Schwarzweiß-Produktion Hollywoods begehrte Regie-Trophäe. "The Artist" darf auf einen Oscar hoffen.
Geboren in Eutin, wuchs der Charakterkopf in St. Pauli auf. In Hamburg wirkte Glowna als Darsteller und Regisseur am Schauspielhaus.
Der Soundtrack zu "Fluch der Karibik" zeigt, wie Hans Zimmer mit seinem Studiosystem den Klang von Hollywoodfilmen beherrscht.
Kino
Die chinesische Regiearbeit "Bai lu yuan" von Wang Quan’an wurde als 18. und letzter Film im Wettbewerb in Berlin bekannt gegeben.
Das Stadtmagazin PRINZ hat Hamburgs Kinos unter die Lupe genommen. Die Tester prüften Leinwandgröße, Beinfreiheit, Sitzgrößen und Preise.
Der deutsche Filmstar und Erfolgsregisseur Matthias Schweighöfer hat einen Vertrag über vier Filme mit Warner Brothers abgeschlossen.
Die alte Agentengeschichte mit zeitlosem Tiefgang: John le Carrés Roman "Dame, König, As, Spion" kommt heute mit Gary Oldman ins Kino.
Nicolas Winding Refns viel gelobter Thriller "Drive" mit Ryan Gosling in der Hauptrolle ist ein grandioses, irritierendes Kinodrama.
In "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" von Bennett Miller ("Capote") dreht sich alles um Baseball und Brad Pitt – und ist trotzdem kein Sportfilm.
Für seinen Kurzfilm "Raju", über ein Paar, das in Kalkutta ein Kind adoptiert, ist der Hamburger Max Zähle für den Oscar nominiert.
Die Dokumentation "Arirang" des südkoreanischen Regisseurs Kim Ki-Duk lässt tief blicken und erweist sich als eine Art der Selbsttherapie
Das israelische Melodram "Ein Sommer in Haifa" erzählt von Liebe und Leid – und dem Teenager Arik bei seinem Ferienjob als Ehevermittler.
Umgerechnet 50 Millionen Euro hat dieses Lustspiel um notgeile Dumpfbacken in rosaroten "Pussy Patrol"-T-Shirts auf der Insel bereits eingespielt.
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Zalman King brachte Filme wie "9 1/2 Wochen" und "Wilde Orchidee" ins Kino. Er starb mit 69 Jahren. Auch Freund Charlie Sheen trauert.
Die melodramatische Komödie "The Artist" von Michel Hazanavicius ist eine Liebeserklärung an den Stummfilm und einer der großen Oscar-Favoriten
Kleines Budget, kein Hollywood-Glanz: Redford eröffnete das Sundance Festival, das dem Independent-Kino huldigt, mit Worten zur Krise.
Niemand dreht feinsinnigere Filme über Männer in der Krise als Alexander Payne. Niemand spielt sie eindrucksvoller als George Clooney.
"Halt auf freier Strecke" und Doris Dörries "Glück" wurden mit Filmpreisen ausgezeichnet. Wim Wenders erhielt eine besondere Ehrung.
Erneut spielt Leonardo DiCaprio ein Schwergewicht der US-Geschichte. Diesmal brilliert er als FBI-Boss J. Edgar Hoover in der Filmbiografie "J. Edgar".
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