22.11.12

Europa League

Hannover mit Nullnummer gegen Twente, Bayers B-Elf patzt

Die Niedersachsen kamen trotz Überzahl nicht über ein 0:0 gegen Twente hinaus. Leverkusens Reservisten verloren mit 0:2 in Charkow.

Von Andreas Frank und Jana Lange
Foto: dapd
Die Szene, die Hannover eine Überzahl beschehrte: Artur Sobiech wird von Twentes letztem Mann Rasmus Bengtsson gefoult
Die Szene, die Hannover eine Überzahl beschehrte: Artur Sobiech wird von Twentes letztem Mann Rasmus Bengtsson gefoult

Hannover/CHarkow. Pleite für Bayers B-Elf, Nullnummer der Niedersachsen: Die bereits für die Zwischenrunde der Europa League qualifizierten Bundesliga-Klubs Bayer Leverkusen und Hannover 96 haben sich am fünften Spieltag nicht mit Ruhm bekleckert. Während Hannover nach dem 0:0 gegen Twente Enschede zumindest die Tabellenführung in der Gruppe L behauptete, hat die Werkself nach dem 0:2 (0:0) bei Metalist Charkow die Chance auf Platz eins vergeben. Denn mit 13 Punkten ist Metalist von den Leverkusenern (10 Punkte) am letzten Spieltag aufgrund des direkten Vergleichs nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Die erste Europacup-Niederlage der Saison für Bayer besiegelten Jonathan Cristaldo (46.) mit seinem Treffer rund 30 Sekunden nach dem Seitenwechsel sowie Cleiton Xavier (85.). Leverkusen musste damit im fünften Spiel die ersten Gegentreffer in der Europa League hinnehmen. Das abschließende Heimspiel am 6. Dezember gegen Rosenborg Trondheim hat somit nur noch statistischen Wert.

+++ Hannover gegen Twente: Der Spielverlauf zum Nachlesen +++

Teamchef Sami Hyypiä und Trainer Sascha Lewandowski hatten mit dem Ticket für die Zwischenrunde in der Tasche wie angekündigt kräftig rotiert. Die Startelf vom jüngsten 2:0 gegen Schalke veränderte das Duo auf acht Positionen, vier Junioren-Spieler kamen zum Einsatz. Entsprechend spielte die Werkself vor 39.218 Zuschauern in der EM-Arena zwar nicht wie aus einem Guss, aber trotzdem mutig nach vorne.

Nur wenige Sekunden nach der Pause wurden Keeper Bernd Leno und seine jungen Teamkollegen von der Metalist-Millionentruppe eiskalt erwischt: Nach einem hohen Ball aus der eigenen Hälfte genau in den Lauf von Cristaldo ließ der Stürmer Leno mit einem Schuss ins kurze Eck keine Chance. Leverkusen versuchte im Anschluss zwar, den Druck nochmals zu erhöhen, doch Charkow ließ wenig zu, verteidigte aufmerksam und lauerte auf Konter. Xaviers später Treffer besiegelte die Niederlage endgültig.

Hannover schonte sich für das Bayern-Gastspiel und wahrte die Chance auf den Gruppensieg. Mit Minimalistenfußball hat Hannover 96 die Geduld seiner enttäuschten Fans arg strapaziert. Dennoch reicht den Niedersachsen in der letzten Partie der Vorrunde bei UD Levante ein Remis, um als Tabellenerster in die Zwischenrunde einzuziehen.

Ohne den gesperrten Lars Stindl und ohne den angeschlagenen Torjäger Mame Diouf (Knieprobleme) fehlte den Niedersachsen fast während der gesamten Spielzeit der Zug nach vorn. So entwickelte sich zwischen den bereits für die Zwischenrunde qualifizierten Norddeutschen und den vom ehemaligen Wolfsburger Trainer Steve McClaren betreuten Gästen eine von Mittelfeldgeplänkel geprägte Partie. Gäste-Spieler Rasmus Bengtsson sah in der 84. nach einer Notbremse gegen Artur Sobiech die Rote Karte.

Die Höhepunkte in Hälfte eins waren dünn gesät. In der 14. Minute schob Willem Janssen aus zwölf Metern Entfernung den Ball knapp am rechten Torpfosten vorbei.

Bereits nach einer halben Stunde waren erste Pfiffe der 35.800 Zuschauer in der Arena zu hören. 96-Trainer Mirko Slomka schickte fast zeitgleich seine Reservisten zum Warmmachen an den Spielfeldrand. In der 36. Minute hatten die Platzherren ihre erste Gelegenheit in Führung zu gehen, doch ein Distanzschuss von Jan Schlaudraff verfehlte sein Ziel.

Nach dem Seitenwechsel war der Bundesliga-Sechste weiterhin bemüht, für das schwere Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) beim deutschen Rekordmeister Bayern München möglichst wenig Kräfte zu lassen. Im Twente-Strafraum spielte sich lange herzlich wenig ab, lediglich ein Distanzschuss von Sergio da Silva Pinto (60.) sorgte kurz für Gefahr, fünf Minuten später verzog der Schweizer Adrian Nikci, weitere 120 Sekunden später der eingewechselte Didier Ya Konan.

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