21.11.12

Fußball-Ticker

Uefa eröffnet Disziplinarverfahren gegen Adriano

Das Fußball-Geschehen des Tages: Heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Foto: DAPD
Medien: Wolfsburg entlaesst Magath
Felix Magath wurde beim VfL Wolfsburg entlassen

18:28 Uhr: Der europäische Fußballverband Uefa hat ein Disziplinarverfahren gegen Luiz Adriano von Schachtjor Donezk wegen des Verstoßes gegen "grundlegende Verhaltensregeln" eröffnet. Der Stürmer hatte beim 5:2-Erfolg seiner Mannschaft in der Champions League beim dänischen Vertreter FC Nordsjaelland am Dienstag einen für den gegnerischen Torhüter bestimmten Schiedsrichterball angenommen und zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen. Ein Urteil wird am kommenden Dienstag gefällt.

+++ Werder: Fritz kehrt ins Training zurück +++

15:03 Uhr: Fußball-Profi Clemens Fritz ist am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining des Bundesligisten Werder Bremen eingestiegen. "Ich habe keine Schmerzen mehr und hatte keine Probleme", sagte der Werder-Kapitän nach der Einheit. Fritz litt seit Anfang Oktober unter einer Sehnenreizung im Adduktorenbereich. Ein Einsatz am Sonnabend im Bundesliga-Spiel beim VfL Wolfsburg ist allerdings unwahrscheinlich. Definitiv fehlen wird Philipp Bargfrede (Probleme an der Achillessehne).

+++ MSV Duisburg ersatzgeschwächt zum FC St. Pauli +++

14:20 Uhr: Dem MSV Duisburg gehen im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga die Spieler aus. Vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr) beim FC St. Pauli konnten Goran Sukalo und Antonio da Silva wegen Muskelverletzungen nicht am Training teilnehmen. "Wir müssen abwarten, wie sich das entwickelt", sagte MSV-Coach Kosta Runjaic am Mittwoch.

Der MSV muss definitiv einige Wochen ohne Abwehrspieler Andre Hoffmann (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) und Keeper Felix Wiedwald (Handbruch) auskommen. Zudem ist Kapitän Branimir Bajic noch für eine Partie gesperrt.

+++ Magath verhandelt mit Al-Dschasira +++

14:04 Uhr: Der beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg entlassene Trainer-Manager Felix Magath steht offenbar in Verhandlungen mit dem Hauptstadtklub Al-Dschasira Abu Dhabi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das berichtet kicker-online und beruft sich auf Quellen aus dem Umfeld des Klubs.

Demnach seien die Gespräche zwischen dem 59-Jährigen und dem Meister von 2011 schon weit vorangeschritten. Arabische Medien vermuten sogar, dass Magath in den nächsten Tagen nach Abu Dhabi reisen wird, um einen Vertrag zu unterschreiben.

+++ Ex-HSV-Kapitän Jarolim hört bei Evian TG auf +++

13:35 Uhr: Das Frankreich-Abenteuer ist für den früheren HSV-Kapitän David Jarolim nach nur zweieinhalb Monaten zu Ende. Der 33 Jahre alte frühere tschechische Fußball-Nationalspieler habe aus "persönlichen Gründen" seinen Einjahresvertrag mit dem FC Evian Thonon-Gaillard aufgelöst, teilte der französische Erstligist am Mittwoch mit. Der Verein bedauere diese Entscheidung, hieß es. Zu seiner sportlichen Zukunft äußerte sich Jarolim zunächst nicht.

+++ Matthäus bringt sich bei 1860 ins Gespräch +++

13:20 Uhr: Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat offenbar Interesse am Trainerposten bei Zweitligist 1860 München. "Ich liebe München. Ich kenne 1860 und die 2. Liga. Natürlich wäre es schön, mich auch in Deutschland als Trainer zeigen zu dürfen", sagte der 51-Jährige.

Die Löwen hatten sich am vergangenen Sonntag von Trainer Reiner Maurer getrennt. Dessen Nachfolger ist Alexander Schmidt, der zuvor die zweite Mannschaft des deutschen Meisters von 1966 in der Regionalliga betreut hatte.

+++ Hoeneß rät Mandzukic zu Zurückhaltung +++

12:52 Uhr: Präsident Uli Hoeneß von Fußball-Rekordmeister Bayern München hat Stürmer Mario Mandzukic anlässlich der "Jubel-Affäre" zu Zurückhaltung aufgefordert. "Ich weiß nicht, was er gemacht hat und ob er etwas gemacht hat. Aber er sollte das unterlassen, damit es keinen Interpretationsspielraum gibt", sagte Hoeneß am Mittwoch in Valencia. Mandzukic hatte nach seinem Führungstreffer den Arm zu einem militärischen Gruß an die Stirn gelegt und dann von sich gestreckt. Eine ähnliche Geste zeigte auch der im Kosovo geborene Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte die beiden Spieler in einem Schreiben aufgefordert, "entsprechende Jubelformen zukünftig zu unterlassen, um Fehlinterpretationen zu vermeiden". Mandzukic droht nun Ärger mit der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth prüft derzeit, ob Ermittlungen gegen ihn aufgenommen werden.

+++ Adrianos Skandaltor empört Dänen – Donezk-Trainer entschuldigt sich +++

12:35 Uhr: Unsportlicher geht es nicht: Mit seinem Skandaltor beim 5:2-Sieg von Schachtjor Donezk gegen den FC Nordsjælland hat der Brasilianer Luiz Adriano für große Empörung gesorgt. Was war passiert? Nach einem für den Gegner gedachten Abspiel aus der eigenen Hälfte sprintete Adriano los und schob den Ball zum Entsetzen der verdutzten Dänen ins Netz. Doch damit nicht genug. Adrianos Teamkollegen wollten den Dänen im Gegenzug freie Bahn für ein geschenktes Tor ermöglichen, doch Taras Stapenenko grätschte dem zunächst unbehelligt auf das Gäste-Gehäuse zusteuernden Nicolai Stockholm den Ball weg.

Donezk-Trainer Mircea Lucescu war der doppelt unfaire Auftritt seiner Elf sichtlich unangenehm. "Ich entschuldige mich für das Tor, das so viele Diskussionen ausgelöst hat. Wir wollten dem Gegner sofort die Gelegenheit für ein Tor im Gegenzug geben. Aber das hat einer unserer Spieler verhindert", sagte der Rumäne.

+++Lewandowski für Klopp einer der "Top-5-Stürmer" Europas +++

11:22 Uhr: Fußballprofi Robert Lewandowski ist für Jürgen Klopp einer der "Top-5-Stürmer" in Europa. "Mindestens", sagte der Trainer des deutschen Meisters und Pokalsiegers Borussia Dortmund der "Sport Bild". Trotz dieser großen Wertschätzung hätte Klopp Verständnis, wenn der Pole seinen 2014 auslaufenden Vertrag mit dem BVB nicht verlängern würde. "Wenn ich jünger wäre und die Möglichkeit hätte, würde ich vielleicht auch sagen: "Ich gucke mal, wie es in Spanien ist. Ich gucke mal, wie es in England ist.""

+++ Schumacher bekennt sich zu Trainer Stanislawski +++

11:10 Uhr: Vize-Präsident Toni Schumacher vom Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln glaubt an eine langfristige Zusammenarbeit mit Trainer Holger Stanislawski. "Eine Trainer-Diskussion wird es bei uns nicht geben. Wir sind rundum zufrieden mit Holger Stanislawski. Er ist genau der richtige Trainer, und er bleibt mindestens bis 2014. Und wenn wir im zweiten Jahr aufsteigen, dann verlängert sich sein Vertrag", sagte der 58-Jährige der Sport Bild. Zuletzt hatte es heftige Kritik von Kölner Medien am ehemaligen Hoffenheim- und St.-Pauli-Coach gegeben.

+++ Allofs vor Wiedersehen mit Bremen alles andere als erfreut +++

10:40 Uhr: Wolfsburgs Manager Klaus Allofs würde auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Klub Werder Bremen am liebsten verzichten. "Mir wäre es lieber, wir hätten dieses Spiel schon gespielt. Für mich wird es ein emotional schwieriges Spiel", sagte Allofs vor dem Duell der beiden Fußball-Bundesligisten am Sonnabend (15.30 Uhr) der Sport Bild.

Eine Woche nach der offiziellen Bekanntgabe des spektakulären Wechsels glaubt der Neu-Wolfsburger, dass sein ehemaliges Team wegen seiner Person hochmotiviert bei den Niedersachsen antreten werde. "Ich befürchte, dass das alle sind. Thomas Schaaf hat in dem Spiel noch weniger Motivationsprobleme für seine Spieler als sonst", sagte der 55-Jährige, der von 1999 bis 2012 bei Werder tätig war.

Sentimentalität oder Rücksichtnahme wird sich Allofs allerdings in der direkten sportlichen Vorbereitung auf das Spiel nicht leisten: "Es ist doch klar, dass ich mich in dieser Woche mit Lorenz-Günther Köstner darüber unterhalte."

+++ Nürnberg will Breno bei möglichem offenen Vollzug helfen +++

10:38 Uhr: Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader kann sich vorstellen, den verurteilten Fußballprofi Breno unter Vertrag zu nehmen, falls dem Brasilianer offener Vollzug gewährt wird. "Wenn er in den offenen Vollzug kommt und in Deutschland arbeiten darf, dann bieten wir ihm die Möglichkeit. Wir werden ihm helfen", sagte Bader der "Sport Bild". Ein fester Arbeitsplatz gilt als eine Voraussetzung für den offenen Vollzug. "Wenn er die Möglichkeit hat, wieder zu spielen, dann stehen wir bereit", äußerte Bader.

Von Anfang bis Mitte 2010 hatte Breno bereits einmal bei den Franken gespielt, damals war er von seinem damaligen Verein FC Bayern an den Bundesliga-Kontrahenten ausgeliehen worden. Zuvor hatte schon Trainer Dieter Hecking angedeutet, Breno unterstützen zu wollen.

+++ Klose mit Knöchelverletzung +++

10:33 Uhr: Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose laboriert an einer Knöchelverletzung. Der Stürmer musste deswegen auf das Training mit seinen Teamkollegen von Lazio Rom verzichten. Klose hatte sich beim Serie-A-Match gegen Rekordmeister Juventus Turin (0:0) am Sonnabend leicht verletzt.

Lazio-Coach Vladimir Petkovic hofft jedoch, ihn trotzdem von Anfang an beim Europa-League-Duell gegen Tottenham Hotspur am Donnerstagabend einsetzen zu können. Petkovic will gegen die Spurs die Stammformation aufbieten.

+++ FC Chelsea trennt sich von Trainer Di Matteo +++

10:11 Uhr: Der FC Chelsea hat sich von Trainer Roberto di Matteo getrennt. Nicht einmal zwölf Stunden nach der 0:3-Pleite in der Champions League bei Juventus Turin teilte der Londoner Fußball-Verein am Mittwochmorgen mit: "Die jüngsten Leistungen der Mannschaft und die Resultate waren nicht gut genug. Die Besitzer und der Vorstand waren der Meinung, dass eine Veränderung notwendig ist." Chelsea droht, als erster Titelverteidiger bereits in der Gruppenphase der Königsklasse zu scheitern. Die Briten hatten in der vergangenen Saison das Finale beim FC Bayern gewonnen. Di Matteo war erst im März zum Chefcoach aufgestiegen.

+++ Bayern kassieren in der Königsklasse +++

9:45 Uhr: Bayern München hat in der Champions League nach dem Einzug ins Achtelfinale bereits 15,6 Millionen Euro an Prämien verdient. Das Tor von Fußball-Nationalspieler Thomas Müller am Dienstagabend zum 1:1-Ausgleich im Gruppenspiel beim FC Valencia war gleich vier Millionen Euro wert. Denn die UEFA honoriert die Achtelfinal-Teilnahme mit 3,5 Millionen Euro, hinzu kommen 500 000 Euro für ein Unentschieden in den Spielen der Gruppenphase.

(dpa/dapd/sid)
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