Jahresrückblick

Politiker 2010: Wer überraschte und wer enttäuschte

Foto: dpa

Köhler flüchtete, Wulff überzeugte - Das Abendblatt analysiert die zehn wichtigsten Figuren. Gewinner, Verlierer und unerwartete Comebacks.

Hamburg/Berlin. Was haben wir nicht alles an Erstaunlichem im politischen Jahr 2010 lernen dürfen: Ein Bundespräsident traut sich als bisher Einziger seiner Art, von seinem Amt zurückzutreten. Ein Ministerpräsident wird nicht nur sein Nachfolger, sondern auch prominentester Vertreter des Patchwork-Familienmodells. Eine Phalanx von CDU-Ministerpräsidenten tritt zurück, in Hamburg mit besonders fatalen Folgen. In Stuttgart und im Wendland lebt die Protestkultur wieder auf. Es ist ein Jahr, in dem scheinbar ausrangierte Persönlichkeiten unerwartete Comebacks feierten, in dem vermeintliche Gewinner selbst verschuldet bittere Niederlagen erleben. Ein Jahr, in dem Hoffnungsträger enttäuschen und einst Unbeachtete Furore machen. Das Abendblatt analysiert die zehn wichtigsten Figuren.

Die Stilsicheren

Die Fehlstarterin

Der Lustlose

Der Unfassbare

Der Schlichter

Der Pflichtvergessene

Der Hinwerfer

Der Beliebte

Die treibene Kraft

Der Sprinter