09.05.12Montagstanker
Der Preisvorteil ist deutlich gesunken
Bislang konnten Schnäppchentanker am Montag bis zu 4 Cent sparen – jetzt liegt die Ersparnis zum Wochenstart nur noch bei 1,5 Cent.
Von abendblatt.de
Foto: dpa
Im ersten Quartal 2012 hat sich der Preisvorteil für Autofahrer, die immer am Montag tanken, deutlich reduziert
Berlin. Bislang konnten Autofahrer, die am Montag eine Tankstelle ansteuerten, so manchen Euro sparen. Doch der Preisvorteil für Verbraucher zum Wochenauftakt ist im ersten Quartal dieses Jahres deutlich gesunken. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf einen Preisvergleich des ADAC. Demnach kostete der Liter Super E10 von Januar bis März an den Montagen durchschnittlich 1,581 Euro.
Das waren 1,5 Cent weniger als am teuersten Tanktag, dem Freitag. Freitags lag der Preis im Schnitt bei 1,596 Euro. Im gesamten Jahr 2011 betrug der durchschnittliche Preisvorteil für Montagstanker noch vier Cent.
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Noch stärker ist die Preisdifferenz beim Diesel zurückgegangen. Betrug der Unterschied laut ADAC zwischen Freitag und Montag bei Diesel im Jahr 2011 noch 5,3 Cent, brach dieser im ersten Quartal 2012 auf nunmehr 1,1 Cent ein. Im Schnitt kostete ein Liter Diesel im ersten Jahresviertel an Freitagen 1,485 Euro, an Montagen 1,474 Euro. (dapd/abendblatt.de)
Wie sich der Benzinpreis zusammensetzt
Der Benzinpreis an der Tankstelle setzt sich überwiegend aus Steuern und dem Einkaufspreis am europäischen Großmarkt für Ölprodukte in Rotterdam zusammen.
Je Liter Benzin werden festgeschriebene 65,5 Cent Mineralölsteuer fällig, außerdem werden 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben.
Zieht man noch den Einkaufspreis ab, der im Januar – dies sind die neusten Daten - durchschnittlich bei 56,1 Cent lag, bleibt in der Rechnung des Branchenverbandes der sogenannte Deckungsbeitrag (Januar: 10,8 Cent).
Daraus müssen auch die Kosten für die Tankstelle, Transport, Lagerung, Werbung, Verwaltung und die Beimischung von Biokomponenten gedeckt werden.
Als Gewinn streben die Ölgesellschaften einen Cent je Liter an.
In der aktuellen Studie des Energieexperten Steffen Bukold wird geschrieben, dass sich die Bruttomarge der Mineralölwirtschaft (Tankstellenpreis minus Rohölpreis) von 11,5 Cent Ende November 2011 auf 16,3 Cent je Liter Superbenzin Anfang März 2012 erhöht habe.
Darin ist nicht nur der Gewinn der Tankstellen enthalten, sondern ebenso die Marge der Raffinerien.
Bei der abweichenden Darstellung der Mineralölwirtschaft ist der Gewinn der Raffinerien in der Position der Einkaufskosten enthalten. (dpa)
1. Defensiv fahren. Jeder Tritt aufs Bremspedal kostet Geld. Deshalb vorausschauend fahren, vor roten Ampeln ausrollen lassen, keine Blitzstarts.
2. Motor ausschalten. Stau, Schranken, lange Ampelschaltungen - schon bei Wartezeiten von einer Minute lohnt es sich, den Motor auszuschalten.
3. Energieverbrauch senken. Extras wie Klimaanlagen und elektrische Fensterheber erhöhen den Spritverbrauch. Geöffnete Fenster, die den Luftwiderstand verstärken, allerdings auch.
4. Untertourig fahren. Frühes Hochschalten in den nächsten Gang, vor allem aus dem ersten, spart auch einige Tropfen Sprit.
5. Regelmäßig warten lassen. Prüfen Sie den Reifendruck regelmäßig, nutzen Sie hochwertiges Öl, lassen Sie den Wagen regelmäßig darauf prüfen, ob alles richtig eingestellt ist.
6. Gewicht reduzieren. Jede Kiste Wasser im Kofferraum, jeder Gepäckträger erhöht den Benzinverbrauch.
7. Reihenfolge einhalten. Stellen Sie den Motor erst an, wenn Sie wirklich losfahren wollen - Spiegel und Sitz besser bei ausgeschaltetem Motor einstellen.
8. Tempolimits einhalten. Jede Statistik zeigt, dass überhöhte Geschwindigkeit mehr Geld und Nerven kostet als Zeit spart.