29.11.12

Selbstgemacht

Alternativen zum Schoko-Adventskalender

Jetzt beginnt die Adventszeit. Ein individuell gefüllter Kalender - zum Beispiel mit aufgehängten Päckchen - erfreut nicht nur Kinder.

Foto: pa/dpa/Stockfo/stockfood
Weihnachtsbastelei: Adventskalender...
Ein Adventskalender, aus bunten Servietten gebastelt

Mit Schokolade gefüllte Adventskalender kaufen kann jeder - kreativer und auch gesünder ist ein ganz oder teilweise selbstgemachter Kalender, den Eltern für ihre Kinder mit kleinen Geschenken füllen. Dabei gibt es viele und auch nützliche Möglichkeiten, die garnicht unbedingt teuer sein müssen. Gut kämen bei Kindern beispielsweise kleine Spielsachen, Malstifte, aber auch nützliche Dinge für die Schule an, so Andreas Engel von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Andere Ideen sind Backförmchen samt Gutschein für das gemeinsame Plätzchenbacken, eine Kerze, die Kinder selbst verzieren dürfen oder Anhänger für den Weihnachtsbaum. "Oder Eltern drehen den Spieß einfach einmal um und schenken ihren Kindern ein selbstgemaltes Bild", sagt Engel.

Vor Kurzem hatte die Stiftung Warentest in der Schokolade von Adventkalendern Spuren von Mineralölen gefunden. In 9 von 24 Fällen warnten die Tester Kinder vor dem Verzehr. Einige Schokoladen-Produzenten kritisierten daraufhin die Untersuchungsmethoden der Stiftung. Mehrere Supermarktketten nahmen die beanstandeten Kalender aus den Regalen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält den Verzehr eines Schokoladenstücks am Tag aus den beanstandeten Kalendern aber nicht für gesundheitsgefährlich.

Ein Adventskalender mit kleinen Geschenken kann, muss aber nicht selbst gebastelt sein. "Praktisch sind kleine Säckchen oder Schachteln, die es zu kaufen gibt." Der Vorteil daran: Sie können jedes Jahr wiederverwendet werden.

Bei Geschwistern müsse nicht jedes Kind zwangsläufig seinen eigenen Kalender bekommen. "Es geht ja um die Spannung und das Mitraten, was in den Päckchen drin ist", sagt Engel. Das funktioniere auch, wenn sich die Kinder beim Auspacken abwechselten.

Wollen Eltern den Adventskalender selbst gestalten, brauchen sie dafür nicht viel: Aus Pergamentpapier können sie 24 kleine Tüten falten oder kleben und diese nummerieren. Daran kommen mit doppelseitigem Klebeband Henkel aus Papier. Die Heimwerkerschule DIY-Academy in Köln rät, eine dicke Kordel an der Wand oder der Kinderzimmertür aus Holz zu befestigen und die Tüten daran aufzuhängen. Dekorativ wie eine Girlande wirkt der Adventskalender am Rahmen des Küchenfensters.

Nicht jeder Adventskalender muss 24 Türen haben – für Erwachsene reichen auch vier, für jeden Adventssonntag eines, schlägt die DIY-Academy vor. Dafür werden vier Holzschachteln mit Plaka- oder Binderfarbe angemalt und darüber buntes Papier oder Fotos geklebt. Das können etwa Bilder von Schneelandschaften oder aus dem vergangenen Winterurlaub sein. Holzschachteln gibt es im Bastelladen - oder man fragt im Tabakladen nach leeren Zigarrenkästchen.

(dpa/abendblatt.de)
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