22.09.13

Bundestagswahl im Liveticker

Hochrechnung: Union steuert auf absolute Mehrheit zu

Nach den ersten Auswertungen käme die CDU/CSU auf 302 Sitze. Die SPD steht bei 25,6 Prozent. Die FDP erleidet eine historische Schlappe und verpasst aller Voraussicht nach den Einzug in den Bundestag.

Foto: dpa

Für Merkel gab es Blumen - und von Parteifreundin Ursula von Leyen (l.) eine Umarmung

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Hamburg/Berlin. Der erste Trend bei der Bundestagswahl 2013 zeigt: Die Union mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat laut ARD zugelegt und kommt voraussichtlich auf 42,5 Prozent der Stimmen. Allerdings hat auch die SPD mit Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gegenüber 2009 Stimmen gewonnen: 25,6 Prozent. Die FDP um Spitzenkandidat Rainer Brüderle verpasste mit 4,6 Prozent den Sprung in den Bundestag.

Die eurokritische AfD um den Hamburger Spitzenmann Bernd Lucke schaffte mit 4,9 Prozent den Sprung ins Parlament nicht. 8,0 Prozent wählten die Grünen. Die Linken kamen auf 8,0 Prozent. Die Piratenpartei vereinigt nach der ersten Prognose 2,1 Prozent auf sich.

Damit ist die Regierungsbildung schwierig. Denn Schwarz-Gelb hätte keine Mehrheit mehr, für Rot-Grün reicht es allein nicht. SPD und Grüne hatten eine Koalition mit den Linken ausgeschlossen. Eine Große Koalition ist möglich, aber Steinbrück hat für sich diese Option ausgeschlossen. Aber die SPD mit Parteichef Sigmar Gabriel könnte sich dazu entschließen.

Abendblatt.de hält Sie mit einem Liveticker über die Geschehnisse am Wahlsonntag auf dem Laufenden:

Live Ticker

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Update vorhanden: Bitte aktualisieren

19.10 Uhr: Der Bergedorfer SPD-Kreischef und Senator Ties Rabe: "Wir hatten uns bundesweit mehr versprochen, aber Metin (Hakverdi, Anm. der Redaktion), Du hast einen großartigen Wahlkampf geführt, das war nicht gesundheitsfördernd, ich hoffe ehr, dass es für Dich reicht", sagte Rabe im DGB-Haus in Bergedorf. Die FDP sei von der CDU "regelrecht ausgerottet worden."

19.08 Uhr: Auf der SPD-Wahlparty in Bergedorf dankt Metin Hakverdi allen Wahlkämpfern: "Ihr habt großartig gekämpft, ich hoffe sehr, dass es für die AfD nicht reicht. Sie ist nicht europakritisch, sie ist europafeindlich."

19.04 Uhr: In Schleswig-Holstein deutet Ministerpräsident Torsten Albig den voraussichtlichen Ausgang der Wahl als "klaren Sieg für Union".

19.04 Uhr: Nach der historischen Niederlage für die FDP haben Parteichef Philipp Rösler und Spitzenkandidat Rainer Brüderle offenbar bereits angedeutet, ihren Rücktritt anzubieten.

19.01 Uhr: Die nächste Hochrechnung: CDU/CSU klettern noch einmal auf 42,5 Prozent, die SPD fällt dagegen weiter auf 25,6 Prozent. Auch bei der FDP sieht es nicht nach einem Sprung nach oben aus: 4,6 Prozent würden den Nicht-Einzug der Liberalen in den Bundestag bedeuten. Nach jetzigem Stand hätte die Union mit 302 Sitzen die absolute Mehrheit ergattert.

18.55 Uhr: Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt: "Es braucht jetzt eine sehr ehrliche und klare Analyse: Wie können wir die Mitte der Gesellschaft gewinnen, die wir für die ökologische Neuorientierung so sehr brauchen."

18.53 Uhr: Peer Steinbrück: "Die SPD hat keinen inhaltsleeren Wahlkampf hingelegt." Die Partei habe allerdings nicht das Ergebnis erreicht, was sie sich vorgenommen habe. Und schon wieder die meist bemühte Metapher der Sozialdemokraten des heutigen Abends: "Der Ball liegt jetzt bei Frau Merkel", sagt Steinbrück.

18.50 Uhr: Rainer Brüderle spricht von einer schwarzen Stunde für die FDP: "Als Spitzenkandidat übernehme ich dafür Verantwortung. Das ist nicht das Ende der Partei, aber die Arbeit wird schwieriger."

18.47 Uhr: Angela Merkel tritt in Berlin vor ihre jubelnde Anhängerschaft - laute "Angie"-Sprechhöre begleiten die Kanzlerin. "Der Jubel zeigt: Wir können uns heute alle freuen Ich verspreche den Wählerinnen und Wählern, dass wir mit den Stimmen verantwortungsvoll umgehen werden", sagt Merkel. Die CDU-Chefin dankt noch einmal dem Wahlkampfteam und vor allem ihrem Ehemann Joachim Sauer: "Er muss auch einiges ertragen."

Die Union werde alles dafür tun, "damit es vier weitere erfolgreiche Jahre für Deutschland werden können. Es ist zu früh zu sagen, wie wir genau vorgehen. Aber feiern dürfen wir heute schon."

18.39 Uhr: Nächste Hochrechnung der ARD: Die Union gewinnt noch einmal leicht hinzu auf 42,1 Prozent, die SPD fällt leicht auf 25,8 Prozent.

18.38 Uhr: Alexander Gauland (stellvertretender Sprecher AfD): "Mit 4,9 Prozent wird die AfD ganz sicher nicht verschwinden, Wir bereiten uns dann auf die Europawahl vor."

18.35 Uhr: Der Kieler FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki hat die Wahlkampfstrategie seiner Partei zur Bundestagswahl kritisiert. "Ich finde das eine beachtliche Leistung, dass man mit fünf Ministern der größten Bundestagsfraktion aller Zeiten innerhalb von vier Jahren die FDP von 14,6 auf 5 Prozent oder darunter bringt", sagte Kubicki nach der ersten Hochrechnung. "Eine ordentliche Wahlkampfstrategie mit einem souveränen Auftreten sieht anders aus." Kubicki hatte auf Platz 1 der schleswig-holsteinischen Landesliste für den Bundestag kandidiert.

18.32 Uhr: Mit bislang 73,0 Prozent ist die Wahlbeteiligung bundesweit im Vergleich zur letzten Wahl 2009 (72,2 Prozent) leicht angestiegen.

18.30 Uhr: Auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) schiebt in der Koalitionsfrage den Ball Kanzlerin Angela Merkel zu. Und vergisst dabei nicht, der Union zum Wahlsieg zu gratulieren.

18.27 Uhr: Für den Grünen-Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour ist das Ergebnis für seine Partei "zutiefst enttäuschend". Er sagte, dass es jetzt nicht um Koalitionsspekulationen wie etwa Schwarz-Grün gehe. Nötig sei zunächst eine Fehleranalyse. "Wir müssen dringend darüber reden, was wir falsch gemacht haben."

18.26 Uhr: Die Linkspartei wirbt für eine Koalition mit SPD und Grünen im Bundestag. "Wenn es eine Mehrheit gegen die Konservativen gibt, dann gebt Euch einen Ruck und ermöglicht einen Politikwechsel", forderte Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn auf der Wahlkampffeier der Linkspartei in Berlin. Die Linken sind trotz Verlusten zur vorangegangenen Bundestagswahl einer ersten Hochrechnung zufolge drittstärkste Partei geworden.

18.23 Uhr: Die Sitzverteilung im Bundestag stellte sich derzeit wie folgt dar: 298 Sitze für die Union (CDU 238, CSU 60), 184 Sitze für die SPD, 59 Sitze für Die Linke und 57 Sitze für die Grünen.

18.22 Uhr: Andrea Nahles (SPD): "Wir haben uns einen höheren Zuwachs erhofft. Die CDU hat gewonnen, aber Koalitionen werden heute Abend auf keinen Fall entschieden. Jetzt ist Frau Merkel am Zug. Ganz offensichtlich ist der Regierungsauftrag an sie gegangen."

18.20 Uhr: Christian Lindner (FDP): "Mit Sicherheit ist das die bitterste Stunde der FDP seit 1949. Ganz offensichtlich haben wird die Erwwartungen der Wählerinnen und Wähler enttäuscht. Ab morgen muss die FDP neu gedacht werden."

18.18 Uhr: Ursula von der Leyen (CDU): "Das ist einfach überwältigend, ich freue mich unglaublich über das riesiege Vertrauen der Wähler in Angela Merkel. Wir hoffen sehr, dass die Zahlen für die FDP im Laufe des Abends noch steigen."

18.15 Uhr: Die erste Hochrechnung deckt sich weitestgehend mit der ersten Prognose - bis auf zwei Werte: Die Grünen stehen demnach bei 8,1 Prozent, die Linke fällt ein wenig ab auf 8,3 Prozent.

18.13 Uhr: Thomas Oppermann (SPD): "Der Ball liegt bei Frau Merkel."

18.11 Uhr: Unions-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder: "Wir freuen uns riesig über das Ergebnis."

18.10 Uhr: Otto Fricke (Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP): "Das ist eine herbe Niederlage."

18.06 Uhr: Bei der Landtagswahl in Hessen zeichnen sich nach Prognosen des Hessischen Rundfunks und des ZDF keine klaren Machtverhältnisse ab. Die CDU bleibt zwar stärkste Partei vor der SPD. FDP und die erstmals angetretene Alternative für Deutschland kommen aber nicht in den Landtag, die Linke muss um den Einzug zittern. Von ihrem Abschneiden hängen mögliche Regierungsbündnisse ab.

18 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen.

17.54 Uhr: In Hamburg ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2009 nun doch leicht gesunken. Nach Angaben des Landeswahlamtes hatten bis 17 Uhr 65,1 Prozent der Wahlberechtigten inklusive der Briefwähler ihre Stimme abgegeben. Vor vier Jahren hatte die Wahlbeteiligung zu diesem Zeitpunkt bei 66,8 Prozent gelegen. Beim Volksentscheid über den Rückkauf der Energienetze lag die Quote um 17.00 Uhr bei 64,5 Prozent der Abstimmungsberechtigten.

17.50 Uhr: Der Countdown läuft - in rund zehn Minuten gibt es die erste Prognose zum Ausgang der Bundestagswahl.

17.42 Uhr: Auch Peer Steinbrück bedient sich sozialer Medien. Via Twitter bedankt sich der SPD-Spitzenkandidat bei seiner Anhängerschaft. "Herzlichen Dank für den Zuspruch. Jetzt haben Sie es in der Hand", antwortete Steinbrück auf eine Dankesbotschaft einer Wählerin.

17.16 Uhr: Nett gemeinter Hinweis von Twitter-Ikone Hans Sarpei: "Liebe NPD-Wähler, nicht vergessen: Am 22. Oktober ist Bundestagswahl", zwitschert der ehemalige Fußball-Profi von Schalke 04.

16.55 Uhr: Auch die Prominenz wählt: In Hamburg machte TV-Koch Christian Rach am späten Nachmittag von seinem Wahlrecht Gebrauch. Mit dem Fahrrad fuhr er zur Stimmabgabe im Wahllokal in der Grundschule Windmühlenweg (Groß Flottbek).

16.46 Uhr: Stimmenkauf einmal anders: Im Online-Auktionshaus Ebay bietet ein potentieller, aber offensichtlich noch unentschlossener Wähler seine Stimme zum Verkauf. Einziger Haken: Die Auktion läuft erst am Montagnachmittag ab - es sei denn, ein findiges Parteimitglied entschließt sich zum Sofortkauf. Dann würde das Kreuzchen mit fünf Euro zu Buche schlagen. Der Kampf um die Stimme ist allerdings übersichtlich, Stand 16.45 Uhr war noch kein Gebot eingegangen.

16.22 Uhr: Auch im Kreis Pinneberg liegt die Wahlbeteiligung (Stand 14 Uhr) leicht über der von 2009. Damals hatten bis zu diesem Zeitpunkt 44,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, dieses Mal waren es 46,0 Prozent. Von Ort zu Ort weicht die Quote allerdings stark voneinander ab. Während in Halstenbek und Rellingen schon mehr als die Hälfte der Einwohner von ihrem Wahlrecht Gebrauch machte, waren es in Elmshorn und Pinneberg weniger als ein Drittel.

15.51 Uhr: An der Bundestagswahl beteiligen sich nach ersten Zahlen mehr Deutsche als vor vier Jahren. Bis 14.00 Uhr hätten 41,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, teilte der Bundeswahlleiter am Sonntag in Berlin mit. Die Briefwähler sind dabei nicht berücksichtigt. Vor vier Jahren hatten zur selben Zeit nur 36,1 Prozent der Berechtigten gewählt.

15.43 Uhr: Nach Angaben des Landeswahlamtes in Hamburg hatten bis 14.00 Uhr 52,6 Prozent der Wahlberechtigten inklusive der Briefwähler ihre Stimme abgegeben. 2009 hatte die Wahlbeteiligung zu diesem Zeitpunkt bei 52,4 Prozent gelegen. Beim Volksentscheid über den Rückkauf der Energienetze lag die Quote um 14.00 Uhr bei 51,9 Prozent der Abstimmungsberechtigten.

15.41 Uhr: Wahllokal Ganztagsgrundschule Sternschanze: Ein betagtes Rentnerehepaar erhält die Wahlunterlagen. Beide beziehen Position in den Wahlkabinen. Er (stutzend): "Was ist das denn?" Er wedelt mit dem gelben Abstimmungszettel für die Energienetze. Sie: "Das ist für den Strom!" Nachdem die beiden gegangen sind, liegen zwei gelbe Stimmzettel in den Kabinen – ohne Kreuz.

15.29 Uhr: Die Beteiligung bei der Bundestagswahl 2013 liegt fast überall höher als im Jahr 2009. Bis zum Mittag kamen in Hamburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Berlin und Nordrhein-Westfalen mehr Menschen zur Stimmabgabe als bei der letzten Bundestagswahl. Nur in Bayern gab es teils eine niedrigere Wahlbeteiligung.

15.10 Uhr: Bundesaußenminister Guido Westerwelle kam am Sonntagmittag mit seinem Mann, dem Sportmanager Michael Mronz in ein Bonner Wahllokal, um seine Stimme abzugeben. Die beiden trugen weißes Hemd und dunkles Sakko ohne Krawatte und winkten gut gelaunt in die Menge. Westerwelle begrüßte Passanten und schüttelte Hände.

15.07 Uhr: In Thüringen zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als in den Vorjahren ab. Fast jeder zweite Wahlberechtigte hatte bis 14.00 Uhr seine Kreuzchen auf den Listen gemacht.

14.52 Uhr: In Berlin gibt es nach Angaben der "WELT" Chaos bei der Stimmabgabe: So fehlen für einige als Wahllokale umfunktionierte Schulen oftmals die Schlüssel – etwa im Bezirk Hellersdorf. "Wir suchen schon seit einer Stunde den Schlüssel", sagt ein Wahlhelfer vor Ort.

14.44 Uhr: Bei der Bundestagswahl hat sich in Schleswig-Holstein am Sonntag bis zum frühen Nachmittag eine leicht höhere Wahlbeteiligung abgezeichnet als bei der Wahl 2009. Nach Angaben der Landeswahlleiterin gaben bis 14.00 Uhr 48,9 Prozent der Berechtigten ihre Stimme ab.

Vor vier Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 48,3 Prozent gewesen. Am Ende betrug die Wahlbeteiligung damals 73,6 Prozent. Um 11.00 Uhr hatte die Wahlbeteiligung mit 24,0 Prozent noch unter der von 2009 (25,7 Prozent) gelegen.

14.14 Uhr: Wenn schon eine Wahl, dann aber richtig: Ein älterer Herr füllte am Sonntag in der Rosa-Parks-Grundschule in Berlin-Kreuzberg zunächst seinen Wahlzettel aus. Doch etwas fehlte ihm auf der Liste. Bevor er seinen Wahlzettel in die Urne warf, ging der Rentner zum Wahlhelfer und fragte ihn: "Ich hab da mal ne Frage: Ich dachte, heute wird auch der Bundespräsident gewählt."

Verdutzter Blick des Wahlhelfers – gefolgt von einer Erklärung, dass der doch nicht direkt gewählt werde. Sondern von der Bundesversammlung aus Ländervertretern und Bundestagsabgeordneten.

13.46 Uhr: Im Wahllokal in der Humboldt-Universität im Berliner Bezirk Mitte hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Sonntagmittag ihre Stimme zur 18. Bundestagswahl abgegeben. Sie kam gegen 13.30 Uhr zu Fuß und in Begleitung ihres Ehemanns Joachim Sauer in das Wahllokal in der Humboldt-Universität im Bezirk Mitte. Die Kanzlerin trug bei sonnigem Herbstwetter eine schwarze Hose und einen braunen Blazer.

13.18 Uhr: Bis zum Sonntagmittag hat erst ein Drittel der wahlberechtigten Niedersachsen den Gang zur Urne hinter sich gebracht. "Wir setzen jetzt auf die Spätaufsteher", sagte eine Mitarbeiterin der Landeswahlleitung in Hannover. In Bremen war die Beteiligung noch geringer. Dort gaben bisher 24,9 Prozent ihre Stimme ab.

13.07 Uhr: Wie bei der Wahl 2009 liegt das Durchschnittsalter der Wahlbewerber bei 47,4 Jahren. Die jüngste Bewerberin ist 1995 geboren und kandidiert auf einer Landesliste in Bayern, der älteste Bewerber ist Jahrgang 1923 und steht auf einer Landesliste in Berlin.

13.03 Uhr: Die Wahl in Rheinland-Pfalz lief zunächst eher verhalten an. "Superdolle ist es nicht", sagte ein Sprecher aus Mainz. Vor allem ein hoher Anteil an Briefwählern trug dazu bei, dass die Ergebnisse gestiegen sind.

12.55 Uhr: Bei der Bundestagswahl in Hamburg haben bis 11.00 Uhr mehr Wahlberechtigte als 2009 ihre Stimme abgegeben. Inklusive der Briefwähler lag die Wahlbeteiligung zu diesem Zeitpunkt bei 35,4 Prozent (2009: 31,8 Prozent), teilte das Landeswahlamt mit. Beim Volksentscheid über den Rückkauf der Energienetze lag die Quote bei 34,9 der Abstimmungsberechtigten.

12.50 Uhr: Moderator Klaas Heufer-Umlauf twittert: "so jetzt zieht euch mal ne jacke an und geht wählen".

12.44 Uhr: FDP-Parteichef Philipp Rösler hat am Sonntagmittag in seinem Wahllokal in einer Grundschule in Isernhagen bei Hannover gewählt. Sichtlich gut gelaunt steckte Rösler zusammen mit seiner Frau Wiebke seinen Stimmzettel in die Urne. "Wir bringen die Kinder zu den Schwiegereltern und dann fahren wir nach Berlin", sagte er zum weiteren Verlauf seines Wahlsonntages.

12.37 Uhr: Etwa 18.00 Wahlhelfer in Mecklenburg-Vorpommern für einen reibungslosen Ablauf der Wahl sorgen. Das Land hat wegen der rückläufigen Bevölkerungszahl im Vergleich zur Wahl 2009 einen der zuvor sieben Bundestagswahlkreise und einen Parlamentsplatz abgeben müssen.

12.25 Uhr: Für Hamburg wurden 23.500 blaue Kugelschreiber geordert, um die Stimmzettel ausfüllen zu können. Rund 14.500 ehrenamtliche Helfer zählen die Stimmen aus.

12.10 Uhr: "Zum Glück regnet es nicht", sagte eine Sprecherin des Landeswahlleiters in Sachsen-Anhalt. Das Wetter gilt auch als ein Beweggrund dafür, ob Menschen wählen gehen. 1,9 Millionen Menschen sind in Sachsen-Anhalt aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.

12.02 Uhr: In Hamburg haben die Wahllokale nicht nur für die Bundestagswahl, sondern auch für den Volksentscheid über den Rückkauf der Energienetze geöffnet. Die Stimmzettel wollen die Wahlhelfer bis 24.00 Uhr ausgezählt haben. Landeswahlleiter Willi Beiß gab sich optimistisch, dass mit der Abstimmungen über die Energienetze auch das Interesse an der Bundestagswahl steigt und mehr Bürger in die Wahllokale strömen.

Metin Hakverdi, SPD-Kandidat
Foto: Peter Wenig Metin Hakverdi, SPD-Kandidat

12.00 Uhr: Metin Hakverdi, Kandidat der SPD für den Wahlkreis Harburg-Wilhelmsburg-Bergedorf gibt seine Stimme im Wahllokal in einem Kindergarten in Wilhelmsburg ab.

11.56 Uhr: In Baden-Württemberg ist die Wahl ruhig angelaufen. In Stuttgart hatten bis 11.00 Uhr 11,9 Prozent (2009: 12,3 Prozent) der rund 375.000 Stimmberechtigten gewählt. "Einen absoluten Rekord mit 23,9 Prozent haben wir dieses Jahr bei den Briefwählern. Das entspricht ungefähr 93.000 Wählern", sagte Sprecher Sven Matis.

11.48 Uhr: In Schleswig-Holstein ist die Bundestagswahl nur schleppend angelaufen. Um 11.00 Uhr lag die Wahlbeteiligung mit 24,0 Prozent unter der von 2009. Vor vier Jahren hatten zu diesem Zeitpunkt 25,7 Prozent der Stimmberechtigten gewählt. Landeswahlleiterin Manuela Söller-Winkler warnte aber vor voreiligen Schlüssen.

11.41 Uhr: Die Sachsen haben es zur Bundestagswahl ruhig angehen lassen. Am Morgen gaben inklusive der Briefwähler 21,1 Prozent ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit in etwa auf dem Niveau von 2009.

11.35 Uhr: Rund 4 Millionen Euro kosten Bundestagswahl und Volksentscheid die Stadt Hamburg. Der Bund übernimmt davon etwa 1,3 Millionen Euro.

11.05 Uhr: Stefan Raabs "TV total Bundestagswahl 2013" bleibt die Nummer eins der Wahlsendungen beim jungen Publikum. Die ultimative Umfrage vor der Bundestagswahl sahen hervorragende 23,8 Prozent Zuschauer zwischen 14 und 29 Jahren.

Das Abstimmungsergebnis der ProSieben-Zuschauer bestätigt die CDU mit 35,0 Prozent als stärkste Kraft, die SPD erreicht 28,8 Prozent. Die FDP zieht mit 4,9 Prozent nicht in den TV total Bundestag ein. Bündnis 90/Die Grünen kommen auf 6,2 Prozent, Die Linke auf 15,6 Prozent. Nach dieser Prognose erreicht nur eine große Koalition die notwendige Regierungsmehrheit, sollte die SPD bei ihrer Ablehnung einer rot-rot-grünen Koalition bleiben.

11.01 Uhr: Von Wahlmüdigkeit keine Spur: Lange Schlangen vor dem Wahllokal im Lise-Meitner-Gymasium am Knabeweg (Osdorf). Kommentar eines Wählers: Da sind zu viele alte Leute drin.

10.49 Uhr: In München gaben bis 10.00 Uhr laut einer Stichprobe 6,0 Prozent der Wähler ihre Stimme im Wahllokal ab, vor vier Jahren waren es bis dahin schon knapp 7,5 Prozent. Erfahrungsgemäß nutzen vor allem ältere Bürger und Kirchgänger den Vormittag, um ihre Stimme abzugeben. Die meisten Wähler machen am Nachmittag ihre Kreuze.

10.45 Uhr: Das Interesse der Niedersachsen an der Bundestagswahl ist am Vormittag etwas höher gewesen als bei der Wahl vor vier Jahren. Zwei Stunden nach Öffnung der Wahllokale hatten 10,82 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

10.25 Uhr: Die Sachsen-Anhalter gehen die Bundestagswahl offenbar ruhig an. Am Sonntagmorgen machten sich etwa in Halle bei ruhigem Herbstwetter zunächst nur einige Wähler auf den Weg in die Wahllokale.

Bundestagswahl 2013
Foto: dpa Bundespräsident Joachim Gauck

10.08 Uhr: Bundespräsident Joachim Gauck hat seine Stimme zur 18. Bundestagswahl in Berlin abgegeben. Gegen 9.30 Uhr kam er gemeinsam mit Bundeswahlleiter Roderich Egeler in die Erich-Kästner-Grundschule im Ortsteil Dahlem (Bezirk Steglitz-Zehlendorf). Mit dabei war auch Gaucks Lebensgefährtin Daniela Schadt.

10.03 Uhr: Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat seine Stimme zur Bundestagswahl in der Oberlausitz abgegeben. Zusammen mit seiner Frau Veronika warf er die Wahlzettel am Sonntagmorgen in seinem Heimatort Panschwitz-Kuckau (Landkreis Bautzen) in die Wahlurne.

9.57 Uhr: Bernd Lucke, der Spitzenkandidat der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD), hat zusammen mit seiner Frau Dorothea in Winsen/Luhe (Niedersachsen) seine Stimme abgegeben.

9.52 Uhr: Begleitet von seiner Frau Gertrud hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am Sonntagmorgen in seinem Bonner Wahllokal gewählt. Er habe gut geschlafen, sagte er. Der Wahlkampf habe ihm Spaß gemacht. Die SPD sei in der letzten Zeit in der Lage gewesen, sich deutlich zu profilieren. Das habe ihn gefreut. "Ich hoffe, dass sich das auch im Wahlergebnis widerspiegelt."

9.50 Uhr: Der frühere Brandenburger Ministerpräsident und langjährige SPD-Landesvorsitzende Matthias Platzeck hat am Sonntag in Brandenburg zu den ersten Wählern bei der Bundestagswahl gehört. Platzeck stimmte in Potsdam-Babelsberg ab.

9.46 Uhr: In den vergangenen Jahren haben die Menschen das Interesse an den Wahlen in Deutschland zunehmend verloren. Abgesehen von wenigen Ausnahmen ist die Beteiligung an Bundestagswahlen in Niedersachsen in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zurückgegangen. Während 1972 und 1976 mehr als 91 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben, waren es 2009 nur gut 73 Prozent – der bisherige Tiefpunkt.

9.30 Uhr: In Niedersachsen hat die Bundestagswahl reibungslos begonnen. Bei der Öffnung der Wahllokale gab es am Morgen keinerlei Probleme, sagte ein Sprecherin der Landeswahlleitung in Hannover. "Uns wurde nichts Besonderes gemeldet."

Außerdem können in Niedersachsen in 33 Kommunen neue Bürgermeister und Landräte gewählt werden, darunter in der Landeshauptstadt Hannover, in Hildesheim, Osnabrück und im Kreis Hameln-Pyrmont.

9.05 Uhr: Voraussichtlich sind die Bundestagswahl und das Hessen-Votum in diesem Jahr die letzten Abstimmungen, im nächsten Jahr geht es mit einer Europawahl und Kommunalwahlen weiter. Im Frühjahr 2015 sind wieder Bürgerschaftswahlen in Hamburg und Bremen.

8.53 Uhr: In Deutschland sind rund 61,8 Millionen Bürger wahlberechtigt. Nach Auskunft des Bundeswahlleiters haben gut 9 Prozent aller Wahlberechtigten bzw. rund 5,8 Millionen einen Migrationshintergrund. 51,5 Prozent der Wahlberechtigten sind Frauen.

Gewählt wird in den 299 Wahlkreisen in circa 80.000 Urnen- und 10.000 Briefwahlbezirken. Nordrhein-Westfalen hat die meisten (64) und Bremen die wenigsten Wahlkreise (2).

8.44 Uhr: Hamburg stehen 13 der 598 Bundestagsmandate zu. SPD-Chef Olaf Scholz hat für seine Partei den Gewinn aller sechs Direktmandate zum Ziel erklärt. Die CDU möchte das in mindestens einem Fall verhindern.

Bei der Bundestagswahl 2009 hatten die Christdemokraten der traditionell starken SPD noch drei Wahlkreise abjagen können. Ergebnisse zum Abschneiden 2013 sollen gegen 22.30 Uhr vorliegen.

8.34 Uhr: 1.281.820 Hamburger sind bei der Bundestagswahl wahlberechtigt. 1.294.013 Hamburger ab 16 Jahren dürfen beim Volksentscheid ihre Stimme abgeben. Insgesamt 1276 Wahllokale wurden eingerichtet. 32 Hamburger werden am Sonntag 16 Jahre alt und können beim Volksentscheid ihr Kreuzchen machen, 35 Hamburger werden 18 Jahre alt und können sich an der Bundestagswahl beteiligen.

8.17 Uhr: Für den Bundestag kandidieren 4451 Bewerber in 299 Wahlkreisen, rund 900 mehr als 2009. 30 Parteien treten dabei mit Landeslisten an, 4 weitere mit Kreiswahlvorschlägen. Jeder Wähler kann zweimal sein Kreuz machen: mit der Erststimme bei einem Direktkandidaten und mit der Zweitstimme bei einer Liste mit mehreren Kandidaten. Die Zweitstimme entscheidet darüber, wie stark eine Partei im Bundestag vertreten ist.

8.10 Uhr: In Schleswig-Holstein sind mit knapp 2,26 Millionen Stimmberechtigten so viele Bürger wie nie zuvor zur Wahl aufgerufen. Für die meisten von ihnen ist es nach der Kommunalwahl im Mai bereits der zweite Urnengang im laufenden Jahr. Dem nächsten Bundestag werden wieder 22 Abgeordnete aus dem nördlichsten Bundesland angehören.

8.05 Uhr: Auch der mit Spannung erwartete Superwahlsonntag in Hessen hat begonnen. Rund 4,4 Millionen Menschen können nicht nur einen neuen Bundestag, sondern auch einen neuen Landtag wählen. Bei beiden Abstimmungen wird mit einem äußerst knappen Ergebnis gerechnet. In den letzten Umfragen lagen die in Hessen regierende schwarz-gelbe Koalition und das rot-grüne Oppositionsbündnis praktisch gleichauf.

Besonderes Interesse gilt in Hessen der Frage, ob die Linke wieder den Sprung in den Landtag schafft. In diesem Fall könnten wieder unklare Konstellationen im Landtag drohen. Insgesamt treten 18 Parteien und Wählergruppierungen im Land an.

8.00 Uhr: Die Wahllokale haben geöffnet.

7.58 Uhr: Herzlich Willkommen zum Liveticker zur Wahl des neuen Bundestages.

(HA/dpa/rtr)
Pannen im Wahlkampf
  • Der Rasende Gabriel

    SPD-Chef Sigmar Gabriel hält ein generelles Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen aus Sicherheitsgründen für sinnvoll. Von seinem Chauffeur ließ sich Gabriel selbst aber kürzlich mit 180 Sachen zu einem Wahlkampftermin bringen, wie Reporter bemerkten. Obwohl keine Geschwindigkeitsbegrenzung vorlag, zahlte Gabriel selbstkritisch 500 Euro an die Verkehrswacht.

  • Die NPD-FDP-Familie

    Die FDP bebilderte in einem Fernsehfilm das Versprechen einer guten Zukunft mit einer durch eine sommerliche Allee radelnden Familie. Dumm nur, dass auch die rechtsextreme NPD in einem Film mit der Familie Werbung machte. Beide Parteien hatten die Bilder bei einer Agentur gekauft – die multifunktionale Familie radelte zudem in Finnland für Quarkwerbung.

  • Brüderle und „nix kommt raus“

    FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle versuchte in einer Fernsehdebatte, das Wort Wahlversprechen zu definieren: „Wenn man viel sagt, Erwartungen hat und nix rauskommt.“ Das Publikum assoziierte die Beschreibung aber anders und rief im Chor „FDP“ - der FDP-Spitzenmann konnte immerhin darüber lachen.

  • Werbung mit Rentner Rüttgers

    Nordrhein-Westfalens früherer Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist längst Politik-Rentner. Doch in Mönchengladbach feierte der CDU-Mann ein überraschendes Comeback. An mehreren Stellen standen Plakatwände, auf denen „unser Ministerpräsident“ für die CDU warb. Die Plakate stammten noch von der Landtagswahl 2010, die zuständige Firma hatte sie nicht überklebt. Ein anderes Plakatproblem hatte SPD-Spitzenkandidat Peer Steinbrück: Dessen Wahlplakate erwiesen sich zum Teil als nicht wetterfest und lösten sich auf.

  • Merkel und die Simpsons

    Die CDU sorgte am Berliner Hauptbahnhof mit einem gigantischen Plakat mit der als Merkel-Raute bekannt gewordenen Handhaltung ihrer Parteichefin Angela Merkel für viel Aufsehen. Im Internet nahmen viele das Motiv zum Anlass für Spott. In einer satirischen Umgestaltung verpasste etwa ein Nutzer dem bösartigen Atomkraftwerksbetreiber Montgomery Burns aus der US-Comicserie „Die Simpsons“ die Hände – eine Anspielung auf Merkels vor der Atomkatastrophe von Fukushima atomfreundliche Haltung.

  • Steinbrück als „Luser“

    Im Wahlkampf wandern Politiker gerne, das Erklimmen von Berggipfeln bringt oft schöne Bilder. Das dachte sich auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Allerdings ließ der sich von der bayerischen SPD ausgerechnet auf den Berg Lusen einladen. Bei dem großen Abstand des Herausforderers auf die Kanzlerin fühlten sich da manche an das englische Wort „lose“ erinnert – also ans Verlieren.

  • Trittin geht baden

    Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin wollte auf der Werra in Hessen mit Mitstreitern bei einer Paddeltour Wahlkampf machen. Das Boot kenterte allerdings und Trittin ging baden – Bildaufnahmen dokumentierten den Reinfall. Statt über das von den Grünen geforderte Verbot von Salzeinleitungen in den Fluss zu sprechen, ging es danach ausschließlich um das unfreiwillige Bad. Immerhin trug der Grüne vorbildlich eine Rettungsweste.

  • Nahles singt Pippi

    Oft ist es schwer, mit einer Bundestagsrede Aufmerksamkeit zu bekommen. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles schaffte es sogar, tagelang zum Gesprächsthema zu werden – allerdings immer mit Spott: Nahles sang das Gute-Nacht-Lied für ihre zweijährige Tochter. Es ist die von Pippi Langstrumpf bekannt gewordene Textzeile „Ich mache mir die Welt, wide wide wie sie mir gefällt“, die Nahles an die Politik Merkels erinnert. Allerdings sang die SPD-Frau diese so schräg, dass es mehr Mitleidsbekundungen für ihr Töchterchen gab als Zustimmung zur Kritik an Merkel.

  • Steinbrücks Stinkefinger

    Den letzten großen Aufreger im Wahlkampf lieferte Peer Steinbrück kurz vor der Zielgeraden. Für ein Wortlos-Interview mit dem Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ ließ sich der SPD-Spitzenkandidat mit ausgestrecktem Mittelfinger ablichten - als Antwort auf die Frage „Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi – um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?“. Die Folge: Ein brüskiertes gegnerisches Lager.

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