29.11.12

Damaskus in Syrien

Flughafen nach Rebellen-Angriffen abgeschnitten

Die Straße zu dem wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt liegenden Airport wurde am Donnerstag wegen der Kämpfe gesperrt.

Foto: REUTERS
A member of the Free Syrian Army waves an Islamic flag during clashes with Syrian army forces in the Ghouta area of Damascus
Ein Mitglied der Rebellen im Konflikt mit der syrischen Armee

Beirut. In Syrien haben Rebellen die Verbindungen zum Flughafen von Damaskus gekappt. Die Straße zu dem wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt liegenden Airport wurde am Donnerstag wegen der Kämpfe gesperrt, die Fluglinien Emirates und EgyptAir strichen Flüge in die Metropole. Zudem brachen die Internet-Verbindungen in Damaskus zusammen, auch Handy- und Telefon-Netze funktionierten nur noch sporadisch, wie Anwohner berichteten. Damit kam es zur schwerwiegendsten Störung der Telekommunikation seit Ausbruch der Kämpfe vor rund 20 Monaten. Menschenrechtler warfen unterdessen den Rebellen vor, auch Jugendliche in den Kämpfen einzusetzen.

Nach Angaben von Aufständischen waren die Kämpfe an der Flughafenstraße in diesem Gebiet heftiger als je zuvor. Der Sprecher des Militärrates der Rebellen in Damaskus, Nabil al-Amir, sagte: "Es gibt keine Zusammenstöße direkt am Flughafen. Die Kämpfe finden in drei bis vier Kilometern Entfernung statt." Seinen Angaben nach haben die Milizen viele Seitenstraßen unter ihre Kontrolle gebracht.

Ein hochrangiger Mitarbeiter der Europäischen Union erklärte, Präsident Baschar al-Assad bereite offenbar eine entscheidende Schlacht in der Umgebung von Damaskus vor. Allerdings seien dies noch nicht Anzeichen für einen baldigen Sturz der Regierung Assad. In den vergangenen zwei Wochen haben Rebellen mehrere Armeestellungen überrannt und damit den Machtverlust von Assad in den nördlichen und östlichen trotz der Luftangriffe auf die Aufständischen offenbart.

Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch war den Rebellen vor, Jugendliche in Gefechten eingesetzt zu haben. Die in New York ansässige Organisation teilte mit, fünf Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren interviewt zu haben. Drei hätten angegeben, Waffen und Munition transportiert zu haben. Einer habe erklärt, auch an einem Angriff beteiligt gewesen zu sein.

(rtr)
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