27.11.12

Castingshow "The Voice": Jesper Jürgens glaubt an Sänger-Karriere

Von Sandra Schröpfer

Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

Der 25-Jährige aus Eimsbüttel kämpft am Donnerstag um den Einzug ins Halbfinale. Auch Steffen Reusch aus Langenhorn möchte weiterkommen.

Hamburg. Langsam wird es eng für die Hamburger Kandidaten bei "The Voice of Germany". Jesper Jürgens aus Eimsbüttel und Steffen Reusch aus Langenhorn sind die letzten zwei unter den verbliebenen 16 Kandidaten des Gesangswettbewerbs. In der dritten Liveshow am Donnerstag halbiert sich die Teilnehmerzahl noch einmal, beide Hamburger kämpfen dann um den Einzug ins Halbfinale der Castingshow.

Jesper Jürgens glaubt schon jetzt an eine Karriere als Sänger - unabhängig davon, wie es für ihn bei der Castingshow ausgeht. "Ich werde ernst genommen", meint der 25-Jährige selbstbewusst. Der Eimsbütteler glaubt nicht daran, dass er durch die Teilnahme an einer Castingshow einen negativen Ruf bekommt. "Diese Show ist anders", sagt der blonde Wuschelkopf mit der viel gelobten Stimme. Auch seinen Gesangscoach Xavier Naidoo sieht Jesper als Schlüssel zum Erfolg. "Xavier spielt nach seinen eigenen Regeln. Wen er in sein Team holt, mit dem möchte er auch über die Show hinaus arbeiten", ist Jesper überzeugt.

Zahlreiche Fans hat Jesper jedenfalls jetzt schon. Nach jedem Auftritt bekam er mehr Zuspruch - vor allem von seinen weiblichen Anhängerinnen. "Du berührst einfach jeden", heißt es etwa bei Facebook. Oder "Wo ist deine CD erhältlich?" Der 25-jährige Frauenschwarm sagt dazu: "Ich freue mich über die Mails und beantworte jede Frage gerne." Heiratsanträge ignoriere er hingegen. "Da erübrigt sich die Antwort", meint Jesper. Über sein Privatleben spricht der Eimsbütteler ohnehin ungern. Zu der Frage, ob er eine Freundin habe, schweigt der gut aussehende Nachwuchssänger lieber.

Ebenfalls noch mit dabei ist der blonde Hamburger Steffen Reusch. Auch der 21-Jährige kommt aus der Hansestadt. Steffen will wie Jesper als Sänger durchstarten. Dennoch macht sich der Abiturient durch den Höhenflug der letzten Wochen keine Illusion. "Es ist ein langer Weg, um als Sänger erfolgreich zu sein", sagt er. "Aber von Show zu Show lernt man, besser zu werden." Der Langenhorner mit der kräftigen Stimme wappnet sich gegen jeden möglichen Duellgegner am Donnerstag. "Egal, gegen wen ich antrete, ich werde mein Bestes geben", meint Steffen. Konkurrenten gebe es trotzdem nicht: "Alle haben großartige Stimmen."

Komplimente der weiblichen Fans beflügeln den Langenhorner. "Es ist unwirklich, wie viel Zuspruch man erhält. Ich danke allen, die mich für meinen Gesang loben", sagt Steffen. Er will am Donnerstag mit dem Song "High and Dry" von Radiohead das Publikum für sich gewinnen. Jesper singt mit "Zurück" von Flo Mega um die Gunst von Zuschauern und Jury.

"The Voice of Germany" - dritte Liveshow am Donnerstag, 29. November, um 20.15 Uhr auf ProSieben