18.01.13

Auszeichnung

Bayerischer Filmpreis geht an Michael Haneke

Neben dem "Liebe"-Regisseur wurden unter anderem der Produzent von "Cloud Atlas" und die Filmemacherin Margarethe von Trotta geehrt.

Foto: AFP
Michael Haneke kann sich vor lauter Auszeichnungen für "Liebe" kaum noch retten
Michael Haneke kann sich vor lauter Auszeichnungen für "Liebe" kaum noch retten

München. Der Regisseur Michael Haneke und der "Cloud-Atlas"-Produzent Stefan Arndt haben den Bayerischen Filmpreis 2012 verliehen bekommen. Den Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) bekam die Regisseurin Margarethe von Trotta. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer feierlichen Gala im Münchner Prinzregententheater am Freitag überreicht, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Der Produzentenpreis in Höhe von 200.000 Euro ging an Stefan Arndt und die Produktion "Cloud Atlas". Der Regisseur Michael Haneke bekam für seinen Film "Liebe" den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Ebenso viel bekam Nachwuchsregisseurin Michaela Kezele für ihren Film "Die Brücke am Ibar". Jeweils 10.000 Euro gingen an die Schauspielerin Barbara Sukowa für ihre Rolle in "Hannah Arendt" und Tom Schilling für seine Darstellung in "Oh Boy!" sowie die Nachwuchsschauspieler Lisa Brand ("Der Verdingbub") und Sabin Tambrea ("Ludwig II.").

Weitere Preise in Höhe von 10.000 Euro wurden verliehen an den Bildgestalter Jakub Bejnarowicz und seinen Film "Gnade", Markus Imhoof für seinen Dokumentarfilm "More than Honey" und Max Richter für die Filmmusik in "Lore". Den Preis für den besten Kinderfilm in Höhe von 5.000 Euro bekamen Cyrill Boss und Philip Stennert für "Das Haus der Krokodile". Für den Erstlingsfilm "Nemez" wurden Christian Füllmich, Torben Maas und Maximilian Plettau mit 60.000 Euro von der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte gewürdigt.

Margarethe von Trotta, 1942 in Berlin geboren, bekam den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten als eine der "engagiertesten Filmemacherinnen in Deutschland", so die Staatskanzlei. Unter den Regisseuren Rainer Werner Fassbinder und ihrem späteren Mann Volker Schlöndorff ("Die Blechtrommel") wurde Trotta zu einer der bekanntesten Darstellerinnen des Neuen Deutschen Films. Ihren ersten eigenen Film drehte sie 1977 mit "Das zweite Erwachen der Christa Klages". Ihr Markenzeichen sind Filme über starke weibliche Charaktere, wie etwa "Rosa Luxemburg" (1986), "Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen" (2009) und "Hannah Arendt" (2012). Für ihr Schaffen hat sie zahlreiche Preise erhalten, darunter die Goldene Kamera und eine Oscar-Nominierung für "Das Versprechen" (1995).

Den Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten haben bisher unter anderem die Schauspieler Sir Peter Ustinov und Maximilian Schell sowie die Regisseure Volker Schlöndorff, Michael Verhoeven und Joseph Vilsmaier erhalten. Der Bayerische Filmpreis wird seit 1979 vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der Filmbranche.

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