Finale im Schmidts Tivoli Maxi Gstettenbauer gewinnt den elften Hamburger Comedy Pokal

Stefan Reckziegel

Foto: Hamburger Comedy Pokal

Der Stand-up-Komiker aus Niederbayern siegte beim größten deutschen Kleinkunstwettbewerb vor zwei Berliner Comedians.

Hamburg. In der Hauptrunde respektive im Halbfinale waren sie Verlierer, in der Show "Die zweite Chance" dann Lucky Loser, am Ende standen sie beide auf dem Treppchen: Die nachträglich fürs Finale qualifizierten Stand-up-Komiker Maxi Gstettenbauer, 24, und Masud, 23, gewannen beim Hamburger Comedy Pokal mit ihren jeweils besten Nummern den ersten und den dritten Preis. Der aus Niederbayern stammende Wahlkölner Gstettenbauer ("Nerdisch by Nature") erhielt im ausverkauften Schmidts Tivoli außer dem größten Frottee-Pokal 3000 Euro Preisgeld, Der in Berlin lebende Perser Masud ("Wenn ich Iraner sage, kriegen die Leute immer gleich Angst") gewann für seine alltägliche und doch etwas andere Ethno-Comedy 1000 Euro und den kleinsten Pokal. Den mittelgroßen Cup und 2000 Euro für Platz zwei bekam mit dem frechen Radiomann Ingmar Stadelmann ein weiterer Comedian aus Berlin. Der Kölner Musikkabarettist Martin Zingsheim, Vierter unter diesmal gleich sieben Finalisten, konnte sich mit dem Publikumspreis und 500 Euro trösten. Kabarett-Zauberer Marcel Kösling aus Itzstedt im Kreis Segeberg gehörte zu den weiteren Platzierten

Am vom Hamburger Wohnungsbauunternehmen Saga GWG gesponserten größten deutschen Kleinkunstwettbewerb hatten an vier Tagen 20 Solisten und Duos aus Deutschland und der Schweiz teilgenommen. Zehn Stadtteilkulturzentren von Brakula in Bramfeld bis Zinnschmelze in Barmbek, das Schmidt und das Schmidts Tivoli veranstalteten 17 Shows, die insgesamt mehr als 3000 Zuschauer sahen.