Gute Frage

Wie kommen die Stiefmütterchen zu ihrem Namen?

Foto: dpa

John Langley, "Fernsehgärtner" im NDR Fernsehen:

Es gibt mehrere Erklärungen. Die Blüte ist aus fünf Blütenblättern aufgebaut: das breite Kronblatt als "Stiefmutter", das die darunter liegenden beiden "Töchter" bedeckt. Diese verdecken wiederum die beiden "Stieftöchter". Man kann es aber auch anders deuten: Das Stiefmütterchen ist eine sehr anspruchslose Pflanze, die es verträgt, dass man sich kaum um sie kümmert - sie also umgangssprachlich "stiefmütterlich" behandelt. Man pflanzt sie und kann sie mehr oder weniger sich selbst überlassen, wenn man sie ab und zu gießt. Sie nimmt auch gelegentliche Trockenheit und sogar Frost nicht übel. Und wenn sie verblüht ist - nicht rausreißen! Wenn sie im Juni zurückgeschnitten wird, kann sie wieder austreiben und erfreut uns mit ihren bunten Blüten bis in den Herbst hinein.

( (rn) )

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