Nach Massenpanik bei Loveparade

20 Tote: Wer machte die verhängnisvollen Fehler?

In die Trauer über die 20 Toten in Duisburg mischt sich Wut über die Hauptverantwortlichen für die Loveparade. Bisher räumt keiner Fehler ein.

Die Vorwürfe gegen die vier Hauptverantwortlichen der DuisburgerLoveparade verschärfen sich, und die Hinweise, dass sie bei der Genehmigung und Durchführung schwere Fehler gemacht haben, verdichten sich. Bislang jedoch hat noch keiner von ihnen seine Verantwortung für den Tod von 20 Menschen eingeräumt geschweige denn seine Bereitschaft erklärt, deswegen zurückzutreten.

Adolf Sauerland, der Oberbürgermeister

Die Pressestelle der Stadt Duisburg ist praktisch abgetaucht, die Homepage des CDU-Politikers im Netz abgestellt. Auf Sauerland geht ein Trommelfeuer der Kritik nieder, mit Rücktrittsforderungen und teils wüsten, persönlichen Drohungen. Auch sei schon mit Müll beworfen worden. Viele rechnen damit, dass Sauerland nicht mehr lange im Amt bleiben würde. Gestern wurde berichtet, er werde jetzt von Personenschützern begleitet.


Hamburger Studentin: "Plötzlich lag da ein Toter"

Den Rücktritt hat Sauerland gestern noch einmal nachdrücklich abgelehnt. Er könne die Forderung nachvollziehen, teilte er in einer schriftlichen Stellungnahme mit. "Doch heute und in den nächsten Tagen muss es darum gehen, die schrecklichen Ereignisse aufzuarbeiten und die vielen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen." An die Angehörigen der Opfer gerichtet, schrieb er, er wisse, dass sie von ihm Antworten erwarteten, die er zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht geben könne.

Bisher war der 55-jährige ein sehr beliebter Oberbürgermeister. Er hatte sein Amt 2004 in einer Stichwahl gegen die frühere SPD-Amtsinhaberin errungen. 2009 konnte er seinen Wahlerfolg wiederholen - damit ist der Christdemokrat eine Ausnahme im überwiegend roten Ruhrgebiet und im besonders roten Duisburg. Das liegt auch daran, dass er in der Stadt geboren ist und dort den überwiegenden Teil seines Lebens verbrachte. Er studierte Geschichte, Maschinenbau und Pädagogik an der Universität-Gesamthochschule Duisburg und arbeitete danach als Oberstudienrat an einem Berufskolleg in Krefeld. Die Duisburger kennen ihren OB als sympathischen Motorroller-Fahrer, der in Jackett, mit Krawatte und Helm zu Terminen fährt. Auf abgeordnetenwatch.de antwortet er gewissenhaft auf Bürgerfragen und -beschwerden.

Aber das fröhliche Bild mit dem Motorroller ist nur ein Teil der Wirklichkeit. Sauerland, Vater von vier Kindern, kann intern kräftig auf den Tisch hauen, um etwas durchzusetzen, sagen Weggefährten. Und er wollte einiges durchsetzen, vor allem neue große Gebäude, die Duisburg ein moderneres Gepräge geben sollten und für die er sich starkmachte.

Hat er sich auch für die Loveparade starkgemacht - trotz Warnungen vor dem ungeeigneten Gelände? Als Verwaltungschef war er an allen Entscheidungen zur Loveparade beteiligt. Auf Kritik, wie sie jetzt auf ihn niederprasselt, reagiert Sauerland dünnhäutig. Bei einem WDR-Interview gestern war er den Tränen nahe.

Seit gestern liegt gegen Sauerland eine Strafanzeige vor. Erstattet hat sie der Ex-Polizeipräsident von Bochum, Thomas Wenner. Der wirft Sauerland vor, die Loveparade genehmigt zu haben, um das Prestige Duisburgs aufzupolieren. Wenner hatte im vergangenen Jahr das Musikspektakel in Bochum verhindert - aus Sicherheitsgründen.


Detlef von Schmeling, stellvertretender Polizeipräsident

Bei der Vierer-Pressekonferenz zur Loveparade-Katastrophe saß auch er am Sonntag mit am Tisch. Detlef von Schmeling ist seit Oktober 2007 Leiter der Direktion Zentrale Aufgaben der Duisburger Polizei und wurde schon als Nachfolger des kurz vor der Pensionierung stehenden Polizeipräsidenten Rolf Cebin gehandelt. Dabei gilt von Schmeling als Anhänger der Linkspartei.

Von Schmelings Aufgabe war die Leitung der Polizeieinsätze während der Loveparade. Ob er sich zuvor bei Berliner, Essener oder Dortmunder Kollegen nach ihren Erfahrungen mit der Loveparade erkundigt hat, ist nicht bekannt. Offenbar war er auch überfordert mit einer realistischen Einschätzung der Besucherzahlen. Der steif wirkende Polizeichef bezweifelt, dass 1,4 Millionen Raver nach Duisburg gekommen waren. Seiner Behörde wird vorgehalten, dass die Polizei-Einsatzleitung vor Ort falsch auf den Andrang reagiert, trotz Überfüllung des Geländes zeitweise alle Zugänge geöffnet und zu den panischen Reaktionen von Festivalbesuchern beigetragen habe.

Wolfgang Rabe, Chef der Ordnungsbehörde

Auch gegen ihn richten sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Ordnungs- und Rechtsdezernent Wolfgang Rabe, 56, hat alle Stellen unter sich, die direkt mit der Genehmigung des Geländes für die Loveparade befasst waren. Dabei sollen dem Loveparade-Veranstalter Ausnahmen von den geltenden Sicherheitsbestimmungen eingeräumt worden sein, zum Beispiel, dass die Fluchtwege am Gelände nicht die vorgeschriebene Mindestbreite einhielten.

Der Mann, der für die Stadt Duisburg die Verhandlungen zur Loveparade führte, verfügt über langjährige Erfahrung in der nordrheinwestfälischen Kommunalverwaltung - allerdings nur über wenig Erfahrung im Zusammenhang mit Großveranstaltungen. Nach dem Jurastudium in Köln trat Rabe 1984 als Justiziar in den Dienst der Stadt Krefeld ein, wo er von 1988 bis 1991 Abteilungsleiter im Rechtsamt tätig war. Danach arbeitete er als Geschäftsführer für eine mittelständische Krefelder Firmengruppe, wurde 1992 zum Beigeordneten der Stadt Geldern gewählt und 2004 Kreisdirektor in Wesel. Zwei Jahre später ging er als Dezernatsleiter nach Duisburg.

Die größte Veranstaltung, die Rabe bisher mit vorbereitete, war das Public Viewing bei der WM 2006, als Deutschland im Viertelfinale gegen Argentinien spielte. Ansonsten war Rabe eher mit innenstädtischen Verkehrs- und Bauproblemen befasst.

Rainer Schaller, Loveparade-Veranstalter

Der 41-Jährige hat gestern Abend schweres Geschützt gegen die Polizei aufgefahren. Er habe Zeugen für eine Anweisung der Einsatzleitung der Polizei, den Hauptstrom der Technofans unkontrolliert und ungebremst in den Tunnel zum Veranstaltungsgelände fließen zu lassen, sagte Rainer Schaller. "Für den Fall der Überfüllung sollten die Schleusen geschlossen werden." So sei es geplant gewesen, deswegen seien die Schleusen installiert worden - um bei zu großem Andrang das Nadelöhr unter Kontrolle zu behalten.

Schaller ist ein Selfmade-Unternehmer, hat es mit seiner Lopavent GmbH geschafft, die Loveparade nach ihrem Niedergang in Berlin so professionell aufzuziehen, wie er es mit seinen McFit-Fitnesscentern in ganz Deutschland auch getan hat. McFit ist eine Kette mit 120 Filialen und angeblich einer halben Million Mitgliedern. Schaller holte die Loveparade, nachdem sich deren Gründer Dr. Motte davon getrennt hatte, 2006 als neuer Veranstalter ins Ruhrgebiet. Dr. Motte warf ihm seinerzeit vor, sich die Loveparade aus rein marketingtechnischen Gründen "gekauft" zu haben und sie nur als Werbeplattform für seine Fitnessfirma benutzen zu wollen. Schaller entgegnete vor einem Jahr in einem "Handelsblatt"-Interview: "Für mich ist die Loveparade eine kulturelle Veranstaltung ... Man muss anerkennen, dass die Loveparade die bekannteste deutsche Musikmarke der letzen 20 Jahre ist."

Fitness und Loveparade, beides sprach nach Schallers Einschätzung dieselben Zielgruppen an. "Wir wollten mit einem relativ kleinen Budget einen hohen Bekanntheitsgrad erzielen ... Wir haben uns lange überlegt, was wir denn Verrücktes machen könnten, um bekannter zu werden", sagte er in demselben Interview. "Wir haben uns für die Loveparade entschieden. Das war ein Himmelfahrtskommando." Er meinte sein ökonomisches Risiko. Den Begriff würde er heute vermutlich nicht mehr verwenden.

Ich schäme mich, dort noch getanzt zu haben

Auf zahlreichen Kondolenzseiten im Internet haben Menschen aus ganz Deutschland ihre Trauer über die Tragödie von Duisburg und den Hinterbliebenen der Opfer ihr Beileid bekundet. Eine Auswahl

Sandy2611: Ich wünsche den Angehörigen der verletzten und verstorbenen aller Kraft dieser Welt diese Tragödie zu überstehen. Ich bin selber 5 Minuten vorher durch diesen Tunnel gegangen, es war der Horror. Aber ich kann mir nicht vorstellen wie es für die anderen Beteiligten gewesen sein muss. Ich kann mein Mitgefühl nicht in Worte fassen, so bin ich dennoch in Gedanken bei den Familien.In Liebe

pauline2009: Unfassbar!!! Menschen die friedlich feiern wollten, mussten dies mit ihrem Leben bezahlen. Und die oberen 10.000 weisen alle Schuld von sich. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und den verletzen. Unfassbar!!!

bestwife: ein Mensch, der uns verlässt, ist wie die Sonne, die versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unserem Herzen zurück.

Tomke: Warum musste so etwas passieren. Die Antwort werden wir wohl nie bekommen!

elocin100: das is so unfassbar...da passen keine worte!!!! das schlimmste ist, das wäre so einfach zu verhindern gewesen mit ein bisschen mitdenken der veranstalter...19 menschen mussten sterben weil keiner mitgedacht hat oder sicherheitsbestimmungen umgangen worden sind...ich hoffe die verantwortlichen werden zur rechenschaft gezogen auch wenn das den angehörigen ihre lieben nicht wieder bringt.

Jenny: Es ist unfassbar, wie unser Sicherheitssystem so kläglich versagen kann! Man kann sich nur an den Kopf packen und fragen: "Wer, verdammt nochmal, ist für dieses schreckliche Ereignis zuständig?" Am meisten erschüttert mich aber, dass es von vornherein klar war, das es so enden wird!

sunflower76: Eine vertraute Stimme schweigt; ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Wir halten inne. Vergangenes zieht in Gedanken vorbei. Wir merken jetzt, was uns fehlt, und fragen uns, was denn bleibt. Wir werden der Trauer recht geben; Aber sie muss nicht das letzte Wort behalten." Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen." Und der, der auf dem Thron saß, sprach: "Siehe! Ich mache alle Dinge neu." Auch sagt er: "Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr." (Offenbarung 21:4,5)

Tommy: also vor 10 jahren hab ich das interesse an der lovparade und dieser musik verloren hab es aber dennoch nebenbei verfolgt... was dieses wochenende abgelaufen is war ja wohl die größte fehlplanung der menschheit... vieleicht sollte man wieder zurück zu den wurzeln gehen denn berlin hat mit dem geschlossenen flughafen tempelhof ein areal zu verfügung was 2xsoviel leute auf nehmen kann

Kai20101: Ich habe lange an dieser Stelle gewohnt und kenne den "Gelben Bogen" seit 40 Jahren. Hier sind schon zu Kriegszeiten viele Menschenleben in den hinter den Türen befindlichen Bunkern geblieben. Dass hier erneut Menschen sinnlos sterben mußten, ist einfach nur traurig und entsetzlich zu gleich. Ich habe meinen Kindern im Vorfeld verboten zu diesem Event zu gehen, weil ich Angst vor dem Tunnel hatte. Leider hat sich diese Angst bewahrheitet. Seltsam, dass all die studierten Entscheidungsträger diese Zweifel nicht hatten. Dafür brauchte man kein Experte sein, um dieses Unglück zu prophezeien ... Die Verantwortlichen gehören hinter Gitter und dürfen nie wieder Entscheidungen treffen.

ArminMuc: unfassbar. ich weine mit den trauernden. ich betrete nie wieder ein MCFIT (Fitness-Studie der Kette, die dem Loveparade-Veranstalter gehört; d. Red.) und hab mein abo dort heute gekündigt

Robin: Armes Deutschland. Immer ist die Politik am wichtigsten, Menschenleben zählen nicht. Koste es was es wolle die Veranstalter, der Bürgermeister und der Polizeipräsident müssen gegenüber der Justiz und den Opfern Rechenschaft ablegen, wie es zu so etwas kommen konnte. Mein Mitgefühl an alle Angehörigen und Menschen die dieses traurige Event miterleben mussten.

Delfina: Danke den Menschen die ihr bestes gegeben haben wie Malteser, Feuerwehr, Polizei und allen Freiwilligen die nicht weggeschaut haben. Denn es hätte auch meine Tochter treffen können, die dass Glück hatte aus dem ganzen heile rauszukommen. Habe auch wie viele andere Kerzen und Rosen niedergelegt als Zeichen meiner Trauer und Dankbarkeit das meine Tochter, Schwager und Bruder überlebt haben.

bassjunkie: am 24.7.2010 wurden Familien, das Vermächtnis und der Traum einer friedlichen Demo von Dr. Motte entgültig zerstört. Ich schäme mich dafür zu diesem Zeitpunkt auf dem Gelände getanzt zu haben.Doch ich erfuhr es leider, wie viele andere Menschen, erst zu spät. Es tut mir sehr sehr leid!!

Katrin: Ich wohne selber nur 5 Minuten von dem Tunnel entfernt. Einen Tag vor der Loveparade sind wir noch durchgelaufen und haben gesagt, dass das doch im Leben nicht gutgehen kann. An dem Tag selber haben wir vor unserer Tür Getränke verkauft und waren deshalb (zum Glück) nicht dabei. Wir sind so froh, dass unseren Freunden, die da waren nichts geschehen ist. Es wird wohl noch dauern bis wieder etwas wie Normalität einkehren wird.

Truckerduck: Wir können nicht das Leid aus der Welt schaffen. Was wir können, ist dies: Einander die Tränen trocknen 19 mal Tränen vergossen 19 mal Leid 19 mal Schmerz 19 mal Qual 19 mal zerstörte Familien -WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? WARUM?

NinaR1989: Ich finde es eine bodenlose frechheit, die leute die dort waren immer in einen topf zu stecken und zu sagen wenn die alle drogen nehmen selber schuld u.s.w. es sind dort menschen gestorben die einfach einen schönen tag erleben wollten und diesen mit dem tod zahlten. ich finde es eine frechheit sich so öffentlich zu äußern. alle die die so denken sollten lieber mal die klappe halten!!!

matthes2010: Würden die Verantwortlichen auch so unwissend (Pressekonferenz) reagieren, wenn ihre Kinder unter den Toden gewesen wären ??? Diese PK war ein Hohn für die Angehörigen

marco0020: Ich kann von Glück sagen, dass wir so früh da waren. Von der ganzen Tragödie habe ich erst erfahren, als ich das Gelände um kurz nach 20 Uhr verlassen habe. Auf dem gelände selbst war davon nichts zu spüren. Mein Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen. Ein Versagen der Polizei kann ich nicht bestätigen, zumindest nicht, was ich persönlich mitbekommen habe. Ein Dank an die Helfer und Rettungskräfte.

Holzbein: Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben; es stürzt ihn mitten in der Bahn, es reißt ihn fort vom vollen Leben. Bereitet oder nicht, zu gehen, er muss vor seinem Richter stehen! (Friedrich Schiller) Frieden in Liebe!!

andrea: Ich war auch da wollte als ich die Wagen gesehen hatte nach hause, als wir aus dem Tunnel raus waren hörten wir schon die Krankenwagen, habe aber erst zuhause erfahren was passiert war, meine Töchter und mein Schwiegersohn waren noch da, ich hatte so eine angst das meinen Kindern etwas passiert ist, hatte nur geweint, habe meine Kinder alle Gesund wiederbekommen, mein Tiefstes Mitgefühl für alle Trauernden, ich werde das nie vergessen und immer an die Verstorbenen denken!

ImPaled: Die Wut schlägt in mir hoch, wenn ich das lese, das wirklich nur 250.000 Menschen auf diesen Scheiss Güterbahnhof passen, und die Stadt lockert auch noch die Sicherheitsmaßnahmen, was soll der Schwachsinn?? Und ich bin nach Duisburg gezogen, weil ich dachte die Stadt sei in Ordnung, aber das überschlägt meine Entscheidung drastisch....Hätte man bloss auf die Polizei gehört, und die Party abgeblasen Hiermit spreche ich (DJ Cuntgrinder) und das Team des Kultkeller Duisburg unser Tiefstes Mitgefühl und Trauer aus für die verstorbenen und die Angehörigen die Ihre Liebsten verloren haben.

ute: Kann nicht begreifen das es so weit kommen konnte...unfassbar! Die Bilder werde ich so schnell nicht vergessen...war auch mitten drin und hatte einfach glück...aber freuen kann ich mich darüber nicht! hoffe es werden die richtigen dafür bestraft!

jaja48: es ist schrecklich was in meiner nachbarstadt geschehen ist. mein tiefstes beileid an die familien der verstorbenen. trotzdem glaube ich nicht, dass die verantwortlichen diese katastrophe billigend in kauf genommen haben.

Heinen: Eine Tragödie der bittersten Sorte. Alle haben gewusst das dies nicht gut gehen wird, nur die Veranstalter und die Stadt Duisburg wollten es nicht glauben. Ich hoffe das diese beiden verklagt werden und richtig bluten müssen.

Octavian: Sie sind für den Sinn der Liebe gegangen. Wut und Verzweiflung zu der Allgemeinheit drangen. Gerechtigkeit wird den Opfern und den Angehörigen so wünsche ich es ihnen, geschehen. Wir alle sollten dafür kämpfen, für die Gerechtigkeit das nichts vertuscht wird, das sollten sie sehen!