Auch zwei Norddeutsche gehören zu den Opfern

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Hamburg/Osnabrück. Unter den Opfern der Massenpanik auf der Loveparade sind auch zwei junge Männer aus Norddeutschland: ein Bremer und ein Niedersachse. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf Polizeikreise. Der junge Mann aus Niedersachsen ist ein 21-Jähriger, der in der Gemeinde Belm bei Osnabrück bei seinen Eltern lebte.

"Unsere Kollegen aus Duisburg informierten uns gegen Mitternacht über den tragischen Unglücksfall und baten uns mit Blick auf die Verständigung der Eltern um Amtshilfe", sagte gestern ein Sprecher der Polizei in Melle bei Osnabrück. Eine Polizistin und ein Notfallseelsorger hätten sich daraufhin gegen 1 Uhr nachts auf den Weg zu den Eltern gemacht und die Todesnachricht überbracht. Ob der junge Mann allein oder mit anderen in Duisburg war, konnte die Polizei nicht beantworten.

In Bremen war der Polizei gestern Abend auf Nachfrage des Abendblatts noch gar nichts von einem Bremer Opfer bekannt. Ein Duisburger Polizeisprecher sagte, bei dem Toten handele es sich um einen 22-Jährigen aus dem Bremer Raum. Die Namen der Opfer wurden nicht bekannt gegeben: "Noch sind nicht alle Angehörigen benachrichtigt", sagte der Sprecher.

Weiterhin starben eine 19-jährige Bielefelderin und ein 22-Jähriger aus Münster. Nähere Auskünfte soll es heute geben, wenn alle Angehörigen informiert sind.