Bestenliste Die zehn besten Karrierebücher des Jahres 2013

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Die Rezensenten von Beruf & Erfolg, Mark Hübner-Weinhold und Andreas Matz, haben ihre Bestenliste 2013 aufgestellt: Diese Ratgeber rund um Job und Karriere sollten Sie lesen!

Ihnen fehlt noch ein Weihnachtsgeschenk? Oder Sie suchen für sich selbst Lektüre für die Feiertage? Diese Karriereratgeber aus dem Jahr 2013 empfehlen die Rezensenten von Beruf & Erfolg, Mark Hübner-Weinhold und Andreas Matz.

Platz 1: "Das Neue und seine Feinde. Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen", Gunter Dueck, Campus Verlag, 282 S., 24,99 €. Ab einem bestimmten Alter entwickeln Unternehmen ein Immunsystem gegen Neues. Das führt dazu, dass einstmals erfolgreiche Unternehmen sehr schnell abstürzen. Aber es gibt ein Rezept dagegen.

Platz 2: "Hudson River. Die Kunst, schwere Entscheidungen zu treffen", Peter Brandl, Gabal Verlag, 227 Seiten, 24,90 €. Nachdem Wildgänse in die Turbine geraten waren, gelang Pilot Sullenberger 2009 die Notlandung eines Airbus auf dem Hudson River. Er fällte die richtigen Entscheidungen, und das schnell. Warum uns das oft misslingt, erklärt Brandl an Beispielen und mit der Hirn- und Verhaltensforschung.

Platz 3: "Hört auf zu arbeiten! Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt", Anja Förster und Peter Kreuz, Pantheon Verlag, 234 S., 14,99 €. Der Titel ist Appell, wieder zu lieben, was wir tun. Die Autoren arbeiten heraus, dass wir uns geistig noch im Industriezeitalter bewegen – unser Denken und Handeln, unsere Organisationen sind fabrikmäßig standardisiert, bis ins Detail optimiert und damit in verlässlicher Qualität reproduzierbar. Doch Förster und Kreuz entwickeln Wege, wie wir wieder Begeisterung für unser Tun entfachen können.

Platz 4: "Psychopathen. Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann", Kevin Dutton, dtv, 320S., 14,90 €. Psychopathen sind Menschen mit dissozialer Persönlichkeitsstörung. Die schlimmsten Fälle leben in geschlossenen Anstalten. Doch psychopathische Züge sind viel verbreiteter, als wir denken. In der richtigen Dosis machen die sieben Wesensmerkmale der Psychopathie aus Opfern Sieger.

Platz 5: "Kill the Company. 12 Killer-Tools für die Wiedergeburt Ihres Unternehmens", Lisa Bodell, Campus, 223 S., 34,99 €. Wurde eine US-Firma 1920 im Schnitt 67 Jahre alt, sind es heute nur 15. Schnell werden aus Marktführern Übernahmekandidaten. Hier kommen zwölf Tools, die eine lahme Organisation wieder in Schwung bringen.

Platz 6: "Deal! Du gibst mir, was ich will!", Jack Nasher, Campus Verlag, 272 S., 19,99 €. Unser Leben besteht aus Verhandlungen. Nasher legt einen unterhaltsamen Ratgeber vor, in dem er die Grundregeln des Verhandelns erklärt, gewürzt mit Anekdoten und Fallbeispielen aus dem Alltag.

Platz 7: "Der weiße Hai im Weltraum. Storytelling für Manager", Veit Etzold, Wiley-VCH, 268 S., 19,99 €. Fakten verlieren in der Informationsgesellschaft an Überzeugungskraft. Doch gute Geschichten bleiben hängen und bewegen. Storytelling heißt die Technik, man kann sie lernen.

Platz 8: "ad hoc präsentieren", Anita Hermann-Ruess, Verlag Business Village, 226 S., 21,80 €. Ein Pitch ist eine Wettbewerbspräsentation, bei der einer gewinnt. Dafür gibt es neurobiologische, logische und strukturelle Regeln. Beherrscht man sie, ist man in der Lage, aus dem Stegreif Menschen für sich zu gewinnen.

Platz 9: "Projekt Safari. Das Handbuch für souveränes Projektmanagement", Mario Neumann, Campus Verlag, 306 Seiten, 39,99 €. Ein Projekt ist eine Reise ins Unbekannte, die für Projektleiter zur Katastrophe werden kann, wenn es an Vorbereitung und wildnistauglicher Ausrüstung fehlt. Locker und verspielt kommt dieser "Reiseführer" daher, doch er punktet mit griffigem Know-how, einprägsamen Geschichten und seiner überzeugenden Metapher der Entdeckungsreise.

Platz 10: "Die Stein-Strategie", Holm Friebe, Carl Hanser Verlag, 216 S., 14,90 €. Friebe plädiert für Abwarten als strategische Option. Das Buch ist ein Gegenentwurf zum aktionistischen Credo unserer Tage. Der Autor setzt auf die Tugend des "Füße-still-halten-Könnens". Wer ihm dabei folgt, wird so manchen Fehler vermeiden können.