02.02.13

Tarifstreit

Gewerkschaft Ver.di verzichtet vorerst auf Streik bei Eon

Trotz des deutlichen Votums bei der Urabstimmung, werden die Beschäftigten am Montag nicht wie angekündigt in den Streik treten.

Foto: dpa
Urabstimmung bei Eon beginnt
Mit Eon soll erstmals ein deutscher Energiekonzern bestreikt werden

Frankfurt. Die Beschäftigten des Energiekonzerns Eon werden am Montag nicht wie angekündigt in Streik treten. Das Ergebnis der Urabstimmung habe für Bewegung im Tarifkonflikt gesorgt, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Sonnabend mit. Der Eon-Vorstand habe signalisierte, dass er an einer Einigung interessiert sei, um einen Arbeitskampf zu vermeiden.

Auf Einladung von Eon sei daher in einem Spitzengespräch am Freitagabend ausgelotet worden, ob es zu einer Einigung zwischen den Tarifparteien kommen kann. Die Tarifparteien hätten in diesem Gespräch eine ergebnisorientierte Position erarbeiten können. Die zentrale Arbeitskampfleitung von Verdi habe daher beschlossen, den Arbeitskampf bis Sonntag, 10. Februar, auszusetzen.

Damit ist der erste unbefristete Streik in der Geschichte von Eon zunächst abgewendet. "Ich sehe uns auf einem guten Weg und halte eine kurzfristige Einigung nunmehr für möglich," sagte Personalvorstand Regine Stachelhaus.

Wegen des Tarifstreits hatte Verdi-Verhandlungsführer Volker Stüber am Freitag angekündigt, am Montag mit dem Ausstand beginnen zu wollen. Die Gewerkschaften fordern für die rund 30.000 Beschäftigten von Eon in Deutschland 6,5 Prozent mehr Lohn. Die vom Energieriesen zuletzt gebotenen 1,7 Prozent seien eine Zumutung.

(rtr)
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