10.01.13

Autobauer

BMW fährt mit Rekordabsatz der Konkurrenz davon

Der Autohersteller ließ damit Mercedes-Benz und Audi in seinem Schatten stehen, obwohl Audi ebenfalls einen Rekordabsatz zu verzeichnen hat.

München. Nach dem Rekordabsatz 2011 haben alle drei deutschen Hersteller von Premiumautos im vergangenen Jahr nochmals zugelegt. Den Dreikampf mit Audi und Mercedes-Benz entschied dabei wieder BMW für sich. Der Absatz der Marke BMW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 Prozent auf den neuen Höchstwert von 1,54 Millionen Fahrzeugen, wie der Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Dahinter platzierten sich die VW-Tochter aus Ingolstadt gefolgt von der Marke mit dem Stern aus Stuttgart. Alle drei beanspruchen bis 2020 die Führung in der Premiumklasse für sich.

Audi verkaufte 2012 die Rekordzahl von knapp 1,46 Millionen Fahrzeugen. Die Marke Mercedes-Benz erzielte ebenfalls einen Absatzrekord und kam auf 1,32 Millionen verkaufte Fahrzeuge.

Das Rennen entschied der Münchner Konzern vor allem in China und den USA für sich. BMW verzeichnete zusammen mit der Tochter Mini auf dem chinesischen Festland einen Zuwachs von 40,4 Prozent auf 326.444 Fahrzeuge. Audi verkaufte in Fernost zwar mehr Fahrzeuge, die BMW-Gruppe wuchs dafür erheblich schneller. Mercedes-Benz fällt in China deutlich ab und steigerte den Absatz lediglich um 1,5 Prozent auf 196.211 Fahrzeuge.

In den USA setzte sich BMW an die Spitze der Premiumhersteller. Dort kletterte der Absatz um 13,8 Prozent auf 347.583 Einheiten. Mercedes-Benz folgt dort auf dem zweiten Platz. Audi kommt in dem nach wie vor größten Automarkt von einer kleineren Basis, dafür mit größeren Schritten: Die Ingolstädter verzeichneten mit einem Plus von 18,5 Prozent das größte Wachstum in den Vereinigten Staaten.

Auf dem schwächelnden europäischen Markt behaupteten sich alle drei Premiumhersteller gegen den Trend und steigerten den Absatz leicht: Audi um 1,8 Prozent, BMW um 0,8 Prozent und Mercedes-Benz um 0,6 Prozent. Die gesamte Branche setzte von Januar bis November rund acht Prozent weniger Fahrzeuge in Westeuropa ab als im Vorjahr.

BMW konnte Tempo zum Jahresende noch steigern

BMW war darüber hinaus die einzige Marke, die das Tempo zum Jahresende noch einmal anziehen konnte. Im Dezember betrug das weltweite Wachstum 14,8 Prozent. Mercedes-Benz kam nur noch auf 0,7 Prozent, Audi auf 0,8 Prozent.

Audi brach im Dezember vor allem in Europa um fast ein Fünftel ein. Die VW-Tochter erklärte das mit Basiseffekten aus dem Vorjahresmonat. 2011 habe der Dezember zum einen vier Arbeitstage mehr gehabt, was die anderen Hersteller aber genauso betraf. Bei Audi sei aber hinzugekommen, dass 2011 der für den europäischen Markt sehr wichtige A6 Avant eingeführt wurde und für Absatzsprünge sorgte, wie ein Sprecher sagte. 2012 gingen durch das Auslaufen des A3 Sportback die Verkäufe zurück.

Bei allen drei Herstellern sorgten vor allem die Kompaktwagen und die SUV genannten sportlichen Geländewagen für Wachstumsschübe. Während BMW und Mercedes-Benz weiteres Wachstum im laufenden Jahr erwarten, äußerte sich Audi dazu nicht.

BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson sagte: "Wir gehen mit Rückenwind in das Jahr 2013, in dem wir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in vielen Märkten einen weiteren Absatzzuwachs und damit eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen anstreben." Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte bei der Vorstellung der Mercedes-Benz-Zahlen in der vergangenen Woche gesagt: "2013 setzen wir mit unserer Produktoffensive im Oberklassesegment unsere Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 konsequent fort."

(dapd/reuters/abendblatt.de)
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