19.11.12

Ost-Immobiliengesellschaft

Hamburger TAG übernimmt 12.000 TLG-Wohnungen

Immobiliengesellschaft TLG wird an Hamburger Immobilienfirma TAG verkauft. Über Büro- und Gewerbeimmobilien wird noch verhandelt.

Foto: ZB/DPA
TLG-Immobilie
Hamburger Immobilienfirma TAG übernimmt die bundeseigene Immobilienfirma TLG für 471 Millionen Euro

Hamburg/Berlin. Der Bund will die TLG Immobilien bis zum Jahresende privatisieren. Den Zuschlag für die Immobiliengesellschaft TLG Wohnen hat die Hamburger TAG Immobilien AG erhalten. Der Kaufpreis soll 471 Millionen Euro inklusive Schulden betragen, teilte TAG Immobilien am Montag mit. Die Verbindlichkeiten der TLG Wohnen liegen bei und 256 Millionen Euro.

Für die Transaktion pumpt der Konzern abermals seine Aktionäre über eine Kapitalerhöhung an. Es sollen bis zu 30 Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Das könnte TAG in etwa 240 Millionen Euro einbringen.

Die Hamburger TAG Immobilien AG beschäftigt bundesweit 485 Mitarbeiter, hat bislang 57.000 Wohneinheiten in ihrem Bestand und in den ersten neun Monaten 2012 einen Umsatz von 179,4 Millionen Euro gemacht.

Die Gewerbeeinheiten der bundeseigenen Immobiliengesellschaft TLG sollen noch vor Jahresende verkauft werden. Die Verhandlungen befinden sich nach Angaben des Bundesfinanzministeriums "in der finalen Phase". Den Zuschlag für die TLG Immobilien GmbH mit rund 1150 Gewerbeimmobilien werde es voraussichtlich in den nächsten Wochen geben, teilte das Ministerium am Montag mit und bestätigte damit Informationen aus Regierungs- und Finanzkreisen. Favorit für den Kauf sei der Finanzinvestor Lone Star.

Für die auf Ostdeutschland spezialisierte frühere Treuhand-Tochter hatten mehrere Immobilien- und Finanzinvestoren geboten. Auf Interesse waren vor allem die etwa 11.350 TLG-Wohnungen vorrangig in Berlin, Dresden und Rostock gestoßen. Neben finanzstarken Geldgebern hatte sich auch die Linkspartei über eine Genossenschaft an dem Bieterwettbewerb beteiligt.

Die TLG war 1991 als Treuhand Liegenschaftsgesellschaft gegründet worden, um nicht-betriebsnotwendige Grundstücke von DDR-Betrieben zu vermarkten. Zum Portfolio gehören neben den Wohnungen auch Büro- und Gewerbeimmobilien. Der deutsche Wohnimmobilienmarkt weckt zunehmend das Interesse ausländischer Anleger.

dpa/rtr/ha
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