14.11.12

Schnellrestaurants

Schreck für Vapiano: Wedeking eröffnet neue Kette Vialino

Die erste Filiale für Pizza und Pasta vom Ex-Porsche-Chef soll im Dezember öffnen. Hamburger Vapiano-Chef Gerlach irritiert.

Foto: pa
Wendelin Wiedeking, ehemaliger Porsche-Chef, gründet eine italienische Restaurantkette mit dem Namen Vialino
Wendelin Wiedeking, ehemaliger Porsche-Chef, gründet eine italienische Restaurantkette mit dem Namen Vialino

Hamburg. Schlechte Nachrichten für die Schnellrestaurant-Kette Vapiano aus Hamburg: Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking will ab Dezember eine eigene italienische Kette an den Markt bringen – in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das berichtete das "Manager Magazin". Besonders auffällig ist dabei die Namensgebung: Vialino sollen die neuen Anlaufpunkte für Pizza und Pasta heißen.

Die Konkurrenz ist wenig begeistert, vor allem beim Hamburger Unternehmer und Chef des Vapiano, Gregor Gerlach, löste die Nachricht und die Namensähnlichkeit Irritationen aus. Er nehme den Wettbewerb sportlich, so das "Manager Magazin", "aber wir achten darauf, dass die Regeln eingehalten werden", so Gerlach. Rechtliche Schritte plant das Unternehmen derzeit nicht.

Wiedeking verteidigte hingegen sein Vorhaben. "Tatsache ist, dass wir ein eigenständiges Konzept entwickelt haben, das sich eindeutig von Vapiano unterscheidet", sagte er dem Magazin. Unter anderem gebe es anders als bei Vapiano einen Service am Tisch.

Ende Dezember soll das erste Restaurant von Wiedeking Premiere in Ludwigshafen feiern. Neueröffnungen soll es danach in Heidelberg, Karlsruhe, Frankfurt am Main und Zürich geben.

Auch die Nürnberger Restaurantkette L'Osteria reagierte kritisch. Sie hatte 2011 mit Wiedeking über eine Partnerschaft verhandelt und ihm auch Einblick in die Bücher gewährt. "Wir hatten das Gefühl, dass Herr Wiedeking von Beginn an eigene Pläne verfolgt hat", sagte Geschäftsführer Klaus Rader dem "Manager Magazin".

Der einst bestbezahlte Manager Deutschlands hatte sich nach der missglückten Übernahme von Volkswagen durch Porsche weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Unternehmerisch war der 60-Jährige aber weiterhin tätig und beteiligte sich an Unternehmen oder beriet sie. So zog er etwa in den Beirat der österreichischen Signa Holding ein, die an Kaufhof Interesse zeigte.

(HA/dapd)
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