28.02.13

Fußball-Bundesliga

Fürth will HSV "ein bisschen ärgern" - Fink fordert Reaktion

HSV-Team müsse "mehr Konzentration und Disziplin zeigen". Fürth-Trainer Preis "macht Hoffnung, wie wir uns gegen Leverkusen präsentiert haben. Diese Leistung wollen wir jetzt bestätigen".

Foto: Bongarts/Getty Images

Nachdenklich: HSV-Trainer Thorsten Fink
Nachdenklich: HSV-Trainer Thorsten Fink

Hamburg/Fürth. HSV-Trainer Thorsten Fink fordert vor dem Heimspiel gegen Greuther Fürth am Sonnabend (15.30/im Liveticker auf abendblatt.de) eine Reaktion seiner Spieler auf die 1:5-Niederlage in Hannover. "Wir müssen Gas geben, uns Chancen erspielen und anders als gegen Hannover mehr Konzentration und Disziplin zeigen", sagte Fink am Donnerstag. Der 45 Jahre alte Ex-Bayern-Profi warnte davor, die Partie gegen den Tabellenletzten auf die leichte Schulter zu nehmen. "Natürlich sind wir der Favorit, aber der Gegner hat nichts zu verlieren, sie werden sehr motiviert sein", sagte er.

Mittelfeldspieler Dennis Aogo formulierte unterdessen ein klares Ziel. "Unser Anspruch als HSV muss es sein, gegen Fürth zu gewinnen", sagte Aogo. Ein Lob erhielten er und seine Teamkollegen für die Trainingsleistung unter der Woche. "Es war richtig Feuer im Training, die Mannschaft hat etwas mitgenommen aus dem Spiel in Hannover", sagte Fink. Mit einem Sieg gegen den Abstiegskandidaten können die Hamburger, derzeit Tabellensechster, einen weiteren Schritt in Richtung Europa-League-Qualifikation machen.

"Es ist wieder etwas Leichtigkeit zurückgekehrt"

Der Gegner hofft im zweiten Spiel unter Interimscoach Ludwig Preis auf das nächste Erfolgserlebnis im Kampf gegen den drohenden Abstieg. "Es macht Hoffnung, wie wir uns gegen Leverkusen präsentiert haben. Diese Leistung wollen wir jetzt bestätigen", sagte Preis. "Wir wollen den HSV ein bisschen ärgern."

"Das Team ist intakt, die Gruppe funktioniert", sagte der Interimstrainer, der nach dem Heimremis gegen Leverkusen neuen Mut verspürt. "Es ist wieder etwas Leichtigkeit zurückgekehrt." Allerdings müssen die Franken auf Edgar Prib verzichten, der wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel ausfällt. Auch der Einsatz des angeschlagenen Sercan Sararer ist mehr als fraglich.

"Das wird ein schweres Spiel für uns", betonte Preis, der nach der Trennung von Trainer Mike Büskens das Interimsamt übernommen hat und möglicherweise auch noch im nächsten Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim auf der Bank der Franken sitzen wird. Nach der klaren Niederlage der Hanseaten in Hannover erwartet Preis am Samstag eine Trotzreaktion: "Die werden alles versuchen, um diese Scharte auszuwetzen."

(sid/dpa/HA)
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