Auswechslung in Nürnberg Mancienne droht nach Bänderriss im Sprunggelenk lange Pause

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Der HSV-Verteidiger musste beim 1:1 in Nürnberg schon nach 14 Minuten vom Feld. Eine Kernspintomografie soll nun Aufschluss geben.

Nürnberg. Noch während das Spiel zwischen Nürnberg und dem HSV lief, musste alles ganz schnell gehen. Direkt nach Michael Manciennes früher Auswechslung wurde der Engländer, der zu Beginn des Spiels nach einem Kopfballduell mit Nürnbergs Tomas Pekhart unglücklich mit dem linken Fuß wegknickte, in ein nahe liegendes Krankenhaus gebracht. Nach der ersten Diagnose Bänderriss sollte dort untersucht werden, ob auch der Knochen beschädigt wurde. Die gute Nachricht: Der Knochen blieb heil, allerdings ist mindestens ein Band gerissen. Wie lange Mancienne ausfällt, soll nach einer Kernspintomografie an diesem Montag klar sein. "Er wird uns wohl ein paar Wochen fehlen", sagte Fink.

Durch die bittere Verletzung dürften die Pläne, Abwehrersatz Jeffrey Bruma bis zum Ende der Transferperiode zu verkaufen, vorerst erledigt sein. Nach Arnheim hatte zuletzt auch Eindhoven Interesse an dem Innenverteidiger signalisiert und bereits erste Gespräche mit dem FC Chelsea, bei dem Bruma noch anderthalb Jahre unter Vertrag steht, geführt. Sportchef Frank Arnesen, der bis zum 31. Januar 6,4 Millionen Euro einsparen will, sind durch die Mancienne-Verletzung nun aber die Hände gebunden. Auch Innenverteidiger Nummer vier, Paul Scharner, musste in Nürnberg wegen einer Verletzung am Halswirbel pausieren, Slobodan Rajkovic war nicht mal im Kader.