HSV Son und Arslan rücken gegen Hoffenheim zurück ins Team

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Der Trainerwechsel beim kommenden Gegner Hoffenheim bereitet HSV-Trainer Fink keine Sorgen. Son ersetzt den verletzten Beister.

Hamburg. HSV-Trainer Thorsten Fink sieht seine Mannschaft trotz des Trainerwechsels beim kommenden Gegner 1899 Hoffenheim nicht im Nachteil. "Wir werden von Hoffenheim sicher nicht taktisch überrascht werden", sagte der 45-Jährige vor dem letzten Heimspiel der Saison am Freitag (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf abendblatt.de), "der Trainerwechsel gibt vielleicht einen Schub, muss aber nicht. Wir werden uns auf unsere Leistung konzentrieren. Es ist ein enorm wichtiges Spiel für uns."

Am Freitag wird nach der Entlassung von Markus Babbel erstmals Interimstrainer Frank Kramer auf der 1899-Bank sitzen. "Unsere Klingen haben sich sicher schon einmal gekreuzt, aber richtig gut kenne ich ihn nicht", sagte Fink. Damit es mit dem dritten Heimsieg in Folge klappt, rückt der zuletzt gelbgesperrte Tolgay Arslan wieder als Regisseur hinter den Spitzen in die Mannschaft. Im Sturm ersetzt Top-Torjäger Heung-Min Son den verletzten Maximilian Beister (Muskelfaserriss). Ob Dennis Aogo wieder auf die Linksverteidiger-Position rückt, ließ Fink offen. "Wir werden die richtige Mannschaft haben, um Hoffenheim zu schlagen", sagte er.

Nach der Partie bricht der HSV direkt zu einem Testspiel gegen Porto Alegre nach Brasilien auf. Den stressigen 80-Stunden-Trip lässt sich der Bundesliga-Dino mit 825.000 Euro entlohnen. "Wir sind im Moment nicht in der Lage, so viel Geld auszuschlagen", sagte Fink, der für den Hinrundenabschluss bei Bayer Leverkusen kommende Woche keine negativen Auswirkungen erwartet.

Aogo konnte der Reise angesichts der niedrigen Temperaturen in der Hansestadt sogar etwas Gutes abgewinnen. "Insgesamt ist es schon stressig, aber kann auch spaßig werden - vielleicht können wir bei 35 Grad ein bisschen am Strand liegen", sagte der 25-Jährige, "es wird sicher eine Reise, über die wir noch lange reden werden." Der HSV hatte in den beiden vergangenen Geschäftsjahren ein Minus im mittleren einstelligen Millionenbereich eingefahren.