30.11.12

HSV gegen Wolfsburg

System bleibt, doch Fink muss personell umstellen

Trainer Fink will am Sonntag gegen Wolfsburg wieder im 4-4-2-System spielen lassen. Jansen und Arslan fehlen dem HSV.

Foto: dpa
Hamburger SV - FC Schalke 04
HSV-Trainer Thorsten Fink will gegen den VfL Wolfsburg das System beibehalten

Hamburg. HSV-Trainer Thorsten Fink fordert trotz personeller Probleme eine Fortsetzung des Aufwärtstrends seiner Mannschaft. "Wir wollen zeigen, dass wir aus den vergangenen Spielen gelernt haben und Konstanz reinkriegen", sagte der 45-Jährige vor dem Auswärstspiel beim VfL Wolfsburg am Sonntag (17.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf abendblatt.de). Nach einem schwachen Spiel bei Fortuna Düsseldorf (0:2) hatten die Hanseaten gegen Schalke 04 (3:1) zuletzt ihre beste Saisonleistung gezeigt und sich auf Platz acht der Tabelle verbessert.

Fink hatte sich gegen Schalke erstmals in dieser Saison für eine 4-4-2-Taktik mit einer sogenannten Mittelfeldraute entschieden. Auch gegen Wolfsburg plant der HSV-Trainer mit diesem System. Milan Badelj soll als Abfangjäger vor der Abwehr aufräumen, Dennis Aogo könnte links den verletzten Marcell Jansen ersetzen, der Norweger Per Skjelbred spielt wohl wieder rechts im Mittelfeld. "Dennis hat im Mittelfeld sehr gut gespielt. Da können wir ihn gebrauchen", so Fink, der nach dem 3:1-Heimsieg gegen Schalke möglichst wenig umstellen möchte. Denkbar ist, dass Jeffrey Bruma ins Team kommt und entweder Kapitän Heiko Westermann oder der Niederländer hinten links verteidigen.

Die Rolle von Regisseur Rafael van der Vaart dürfte Ivo Ilicevic ausfüllen, der Tolgay Arslan (Gelbsperre), den eigentlich vorgesehenen Ersatz des Niederländers, ersetzt. Maximilian Beister und Artjoms Rudnevs werden wieder als Doppelspitze auflaufen. "Das hat gegen Schalke gut funktioniert mit zwei Stürmern. Wenn sich die Mannschaft damit wohlfühlt, sollte man am System nichts ändern", sagte der Trainer des Bundesligisten.

Gegen Wolfsburg fehlen neben Jansen, Arslan und an der Vaart (Muskelfaserriss) auch Petr Jiracek (Leistenprobleme) und Gojko Kacar (Aufbautraining nach Knöchelbruch). Dagegen steht Angreifer Heung-Min Son nach einer überstandenen Zerrung wieder im Kader.

Trotz der Personalnot ist Fink hoffnungsvoll für die Partie in Wolfsburg: "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Leistungsträger wie Son und van der Vaart ersetzen kann", betonte der 45-Jährige, warnte aber zugleich vor den Niedersachsen. "Wolfsburg ist eine andere Mannschaft als noch vor ein paar Wochen. Sie haben Selbstvertrauen getankt und sind drauf und dran, sich ins Mittelfeld vorzuschieben", sagte Fink

Neben Fink hat auch Torhüter René Adler die schwankenden Leistungen des HSV angemahnt. "Wir müssen am Wochenende voll da sein, denn es hat keiner Lust, eine Fahrstuhl-Mannschaft zu sein", sagte der Nationalspieler, "was uns aktuell noch fehlt, ist die Konstanz. Wir müssen immer 100 Prozent geben. Wenn wir das abrufen, dann kann man sehen, wozu wir in der Lage sind."

Die voraussichtliche Aufstellung:

HSV: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Bruma - Badelj - Skjelbred, Aogo - Ilicevic - Beister, Rudnevs. - Trainer: Fink

(sid/dpa/HA)
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