Lebensgefahr Hamburg und Bremen warnen vor Betreten der Eisflächen

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Trotz anhaltender Kälte besteht auf Eisflächen im Norden bei Betreten derzeit Lebensgefahr. Eltern sollen Kinder auf Gefahr hinweisen.

Bremen/Hamburg. Trotz der anhaltenden Kälte besteht auf allen Eisflächen in Bremen derzeit Lebensgefahr. "Das Eis auf dem Wasser ist immer noch viel zu dünn, um Menschen darauf sicher zu tragen", teilte die Polizei der Hansestadt am Sonnabend mit. Eine ausreichende Tragfähigkeit bestehe erst bei einer Kerneisstärke von mindestens 15 Zentimetern. Diese sei nicht erreicht. Auch die Hamburger Umweltbehörde hatte jüngst wiederholt vor dem Betreten der Eisflächen in der Stadt gewarnt.

Eltern sollten ihre Kinder auf diese Gefahren hinweisen. Denn insbesondere die Kleinen überschätzten schnell die Tragfähigkeit der viel zu dünnen Eisflächen. Bricht jemand ins Eis ein, sollte sofort die Feuerwehr oder die Polizei alarmiert werden. Der aktuelle Stand der Bremer Eisflächen kann beim Ansagedienst mit der Nummer 361-5500 abgehört werden.

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge setzt mit dem am Sonntag auf Norddeutschland übergreifenden atlantischen Tiefausläufer nach kurzem Schneefall von Westen her Regen ein. Der Niederschlag führt vorübergehend auf noch gefrorenem Boden zu Glatteis. Es wird milder.