29.11.12

Arbeitsagentur

Der Arbeitsmarkt im Norden bleibt stabil

Niedrigste Arbeitslosigkeit in einem November in Schleswig-Holstein seit 20 Jahren. In Niedersachsen stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht.

Foto: dpa
Bundesagentur legt Arbeitsmarktzahlen vor
Die Agentur für Arbeit hat die Arbeitslosenzahlen für November 2012 veröffentlicht

Kiel/Hannover/Schwerin. Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein hält an. Wie die Arbeitsagentur in Kiel mitteilte, waren im November 94.300 Menschen im Norden ohne Job. Das ist den Angaben zufolge die niedrigste Arbeitslosenzahl in einem November seit 20 Jahren. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Quote um 1500 oder 1,6 Prozent. Der leichte Anstieg ist den Angaben zufolge saisonal üblich und hat unter anderem mit der Beschäftigung im Tourismusbereich zu tun. Im Oktober war die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein auf den niedrigsten Wert seit 20 Jahren gesunken. 92 700 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Die Quote lag bei 6,4 Prozent.

Auch in Mecklenburg- Vorpommern waren in diesem November 3800 Menschen weniger arbeitslos als im November des Vorjahres, allerdings 3700 oder 4,1 Prozent mehr als im Oktober. Aktuell liegt die Arbeitslosenquote bei 11,2 Prozent und damit um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

In Niedersachsen ist die Zahl der Arbeitslosen jedoch leicht angestiegen. Im Vergleich zum Vormonat waren insgesamt 253.356 Menschen arbeitslos gemeldet und damit 713 mehr als im Vormonat. Auch gegenüber dem Vorjahr gab es einen Anstieg, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Hannover mitteilte. Demnach waren 4.617 Menschen mehr ohne Job als im November 2011. Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,3 Prozent. Im Oktober betrug sie noch 6,2 Prozent, vor einem Jahr ebenfalls 6,2 Prozent.

In Bremen sank die Zahl der Arbeitslosen leicht auf jetzt 35.865. Im Vergleich zum Oktober waren 383 Menschen weniger arbeitslos gemeldet, gegenüber dem Vorjahresmonat waren es allerdings 252 mehr. Die Arbeitslosenquote lag bei 10,8 Prozent, nach elf Prozent vor einem Jahr. Im Vormonat betrug sie ebenfalls elf Prozent.

(dpa/dapd)
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