30.11.12

"The Voice of Germany"

Dramatische Entscheidung zwischen Freaky T. und Jesper Jürgens

In der dritten Liveshow schafften vier Kandidaten den Sprung in das Halbfinale - für die beiden Hamburger ist die Show nach knappen Entscheidungen beendet.

Foto: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner
Team Xavier Naidoo: Jesper Jürgens trat im Battle gegen Freaky T an. Das Publikum entschied sich mit einem sehr knappen Ergebnis gegen den Hamburger
Team Xavier Naidoo: Jesper Jürgens trat im Battle gegen Freaky T an. Das Publikum entschied sich mit einem sehr knappen Ergebnis gegen den Hamburger

Hamburg. Es war eine unglaublich spannende Entscheidung: Bei der Castingshow "The Voice of Germany" standen sich am Donnerstagabend auf ProSieben im Team Xavier Naidoo Kandidatin Freaky T. und der Hamburger Jesper Jürgens gegenüber. Im Vorfeld glaubten fast alle in der Show an das Weiterkommen des Comiczeichners, der sich vor allem bei den weiblichen Fans über großen Zuspruch freuen kann. Doch es kam anders.

Mit "Zurück" von Flo Mega wollte Jesper das Publikum überzeugen. In der vergangenen Woche hatten die Zuschauer den Hamburger in die nächste Runde geboxt. Nun wollte er zeigen, dass er zu Recht weitergekommen ist. Und er legte einen gefühlvollen Auftritt hin. Seine Kontrahentin Freaky T. hielt mit "Frozen" von Madonna dagegen. Xavier fand sowohl Jespers als auch Freaky T.s Auftritt super. Dennoch gab "Dr. Ton" Freaky T. 57 Prozent und Jesper 43 Prozent. Sollte auch diesmal wieder das Publikum zugunsten des Eimsbüttelers stimmen? Das Ergebnis hätte knapper kaum sein können. Mit weniger als einem Prozentpunkt Unterschied kürten die Zuschauer am Ende Freaky T. zur Siegerin des Gesangsduells. Für Jesper endete der Weg bei "The Voice". Damit sind alle Hamburger aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Denn zuvor war auch für Steffen Reusch aus Langenhorn die Show zu Ende. Reusch trat im Team BossHoss gegen seinen Teamkollegen Rob Fowler an. Er performte den Song "High and Dry " von Radiohead. Der Rookie gegen den Routinier - so könnte die Rollenverteilung dieses Duells lauten. Immerhin ist Steffen Reusch gute 19 Jahre jünger als sein Gesangskontrahent Rob Fowler. Der, laut BossHoss, "Rohdiamant" Steffen Reusch wollte allen zeigen, dass mit ihm zu rechnen ist. Mit einer leichten und gefühlvollen Version von Radiohead wollte er sich in die Herzen seiner Coaches und der Zuschauer singen. Rob Fowler konterte mit dem rockigen Song "What I've Done" von Linkin Park. Rea fand beide Darbietungen "höllisch gut" und Xavier meinte, dass Steffen zumindest den Titel "The Reusch of Germany" schon gewonnen habe.

Aber letztendlich lag es an BossHoss die Punkte zu vergeben. BossHoss gaben 59 Prozentpunkte an Steffen Reusch und 41 Punkte an Rob Fowler. Doch das Publikum traf die eigentliche Entscheidung und stimmte gegen Steffen.

Im Team Nena setzte sich Brigitte Lorenz mit einer deutschen Interpretation von Frank Sinatras "My Way" gegen Menna Mulugeta mit Gossips Hit "Move In The Right Direction" durch.

Im Team Rea traten Jenna Hoff mit dem James-Bond-Lied "Skyfall" von Adele und Michael Heinemann mit "Trading Water" von Alex Clare gegeneinander an. Rea konnte sich nicht entscheiden und gab beiden 50 Prozent. Die Zuschauer mussten das Duell entscheiden und wählten Michael klar ins Halbfinale.

Die Castingshow erzielte auch am Donnerstagabend wieder gute Quoten. "The Voice" kam auf 3,50 Millionen Zuschauer (11,7 Prozent). Die dritte Liveshow erzielte in der für Privatsender wichtigen Gruppe der 14- bis 49-Jährigen damit einen Marktanteil von guten 19,8 Prozent.

Am Freitagabend geht die Sendung auf Sat.1 weiter. Dann werden in der letzten Liveshow vier weitere Teilnehmer für das Halbfinale ermittelt.

(abendblatt.de)
Foto: Universal (c) 2012 Michael Zargarinejad Universal Music

"The Voice"-Kandidat Jesper Jürgens (25) ist der Frauenschwarm unter den Gesangstalenten

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