15.11.12

Hamburg-Mitte

Letzte Platane steht: Der Opernboulevard ist fertig

Mit der Pflanzung der letzten von insgesamt 26 Platanen ist der Opernboulevard nun offiziell fertiggestellt. Gesamtkosten: 5 Millionen Euro.

Von Juliane Kmieciak
Foto: On3 Studio/Otto Wulff BID-Gesellschaft
Vision des neuen Opernboulevards
Vision des neuen Opernboulevards

Hamburg. Ein letzter – wenn auch nur symbolischer Spatenstich - markierte am Donnerstag die offizielle Fertigstellung des "Opernboulevards". Zu der feierlichen Pflanzung der letzten von insgesamt 26 Platanen kamen neben Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos), auch Mitte-Bezirksamtsleiter Andy Grote (SDP), Bauherr Stefan Wulff und Jan Petersen, Vorsitzender des Vereins "Bäume für den Opernboulevard". Horch zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: "Als wesentliches Entree zur Innenstadt wird der attraktive Boulevard jetzt seiner zentralen Lage und seinem erstklassigen Kulturangebot gerecht." Auch Detlef Meierjohann, geschäftsführender Direktor der Staatsoper, lobte das Ergebnis: "Die neu gestaltete Dammtorstraße ist ein großer Gewinn. Nun wird unser Opernhaus deutlicher als je zuvor durch ein großzügiges und elegantes Straßenbild wieder als Mittelpunkt zwischen Gänsemarkt und Dammtor wahrgenommen."

Die umfassenden Arbeiten am "Opernboulevard", der offiziell weiter Dammtorstraße heißen wird, wurde in Form einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft umgesetzt. Es ist das zweite innerstädtische Business-Improvement-District (BID) nach dem BID Neuer Wall. Bei dieser Form schließen sich die Eigentümer zu einer Gemeinschaft zusammen und investieren gemeinsam in die Aufwertung des Standorts. Im Falle des "Opernboulevards" investierten sie mehr als 2,25 Millionen Euro. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf rund 5 Millionen Euro. Während die Grundeigentümer die Ausgestaltung der Gehwege übernahmen, erneuerte die Stadt die Fahrbahn und den Unterbau der Gehwege.

Die Arbeiten an der 280 Meter langen Verbindungsstraße zwischen Gänsemarkt und Stephansplatz hatten vor fünf Jahren begonnen. Seitdem hat sich das Straßenbild grundlegend gewandelt. Das Kopfsteinpflaster, sowie die Fahrbahntrennung aus Beton wurden entfernt, Gebäude wurden saniert, die Gehwege verbreitert. Zu den prominentesten Neubauten gehören das Metropolis-Haus, das Geschäfte, Büros und den historischen Kinosaal des Metropolis aus den 1950-er Jahren beherbergt, sowie die "Opern Plaza".


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