07.02.13

Vorläufige Jahreszahlen 2012

Hamburger Hafenkonzern HHLA erfüllt Prognose

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatz von rund 1.125 Millionen Euro erzielt.

Foto: dpa
Das Containerterminal Burchardkai der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA)
Das Containerterminal Burchardkai der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Der Hafenkonzern schaffte 2012 ein kleines Umschlagplus

Hamburg. Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA hat sich im vergangenen Jahr in einem schwierigen Umfeld doch noch achtbar geschlagen. Der Containerumschlag wuchs überraschend um 1,4 Prozent auf 7,2 Millionen Standardcontainer (TEU), teilte die HHLA am Donnerstag in Hamburg mit. Der Umsatz reduzierte sich von 1,22 auf 1,13 Milliarden Euro, der Gewinn ging nach den vorläufigen Zahlen vor Zinsen und Steuern von 207 auf rund 185 Millionen Euro zurück.

Damit lag die Umschlagentwicklung leicht oberhalb der Erwartungen vom Herbst vergangenen Jahres. Wegen der schwächeren Konjunktur und der Verzögerungen bei der Elbvertiefung hatte die HHLA im vergangenen Jahr ihre Erwartungen mehrfach zurückgefahren. "Die HHLA hat eine Prämie auf die Kapitalkosten verdient und damit erneut den Unternehmenswert gesteigert", sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters.

Die HHLA steht für rund zwei Drittel des Hamburger Hafens und ist stark abhängig von schwankenden Rahmenbedingungen. Im vergangenen Jahr war der Warenverkehr mit China, dem mit Abstand wichtigsten Handelspartner des Hamburger Hafens, in den ersten neuen Monaten um fast zwölf Prozent rückläufig. Das konnte der Hafen nicht durch Wachstum in anderen Fahrtgebieten ausgleichen. Die Jahreszahlen des Hafens werden in der nächsten Woche vorgelegt.

Zudem stoppte das Bundesverwaltungsgericht vorläufig die Elbvertiefung, was bei den Reedern für Verunsicherung sorgte. Einige Container erreichten so den Hamburger Hafen nicht mehr, weil sie auf anderen Wegen zum Ziel gebracht wurden. Ein weiterer aktueller Schwachpunkt des Hafens ist der schlechte Zustand der Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal, der von den Zubringerschiffen in den Ostseeraum benutzt wird. Wegen langer Wartezeiten am Kanal fahren Schiffe zum Teil schon die weitaus längere Strecke um Dänemark herum. Das verschlechtert ebenfalls die Wettbewerbsposition des Hamburger Hafens.

(dpa/HA)
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