Hamburg-Altona

Schweigemarsch für Neonazi-Opfer mit Neumann

"Neonazi-Morde aufklären!": 300 Menschen – darunter Innensenator Neumann und der türkische Generalkonsul Öztürk – zogen durch Altona und Bahrenfeld.

Hamburg. Mit einem Schweigemarsch durch Hamburg-Altona haben am Sonnabend rund 300 Menschen den Opfern der Neonazi-Mordserie gedacht. Unter den Teilnehmern waren auch Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) und der türkische Generalkonsul Devrim Öztürk. Auf einem Transparent forderten die Demonstranten "Neonazi-Morde aufklären!“. Sie zeigten Bilder der türkisch- und griechischstämmigen Opfer sowie von Menschen, die seit 1990 durch rechtsextremistische Gewalt umkamen.

Die Demonstration begann am Bahnhof Altona und führte an dem Gebäude in Bahrenfeld vorbei, wo 2001 ein Gemüsehändler vermutlich von der Neonazi-Gruppe aus Zwickau erschossen wurde. (dpa)

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