BKA-Chef glaubt: Ein Netzwerk half den Neonazi-Terroristen

Berlin. Die drei Neonazi-Mörder aus Zwickau haben offenbar deutlich mehr Unterstützer aus der rechtsextremen Szene gehabt als bisher bekannt. Die Ermittler haben zwei weitere Personen im Visier. "Das kann auf ein Netzwerk hinauslaufen", sagte der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke. Die rechtsextreme Gruppe Thüringer Heimatschutz, aus der der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) entstanden ist, habe zeitweise 170 oder 180 Mitglieder gehabt. Bei einem Gipfel in Berlin vereinbarten Bund und Länder eine bessere Kooperation beim Kampf gegen Neonazi-Gewalt.