Festgeldkonto Vergleich

Festgeld nicht zu lange anlegen

Die Deutschen haben mehr als 5300 Mrd. Euro auf der hohen Kante. Besonders beliebt ist Festgeld. Dennoch sollte man sich nicht zu lange binden.

Da die Niedrigzinsphase nicht ewig bestehen wird, lohnt es sich, sein Geld nicht über einen sehr langen Zeitraum anzulegen, denn die Finanzmärkte befinden sich in einer Übergangsphase. Und wer dann seit Geld für drei Jahre fest angelegt hat, kommt bei einer besseren Zinsphase nicht an das Ersparte.

Festgeld bietet höhere Rendite als Tagesgeld

Die Zinsen für flexible Sparanlagen sind weiterhin niedrig und im Schnitt gibt es gerade einmal 0,5 Prozent auf ein Tagesgeldkonto. Mehr Rendite verspricht ein Festgeldkonto, denn hier sind, wenn man bei einer deutschen Bank sein Geld anlegt, im Schnitt 1,6 Prozent Zinsen möglich. Wer sein Erspartes bei einer ausländischen Bank anlegt, kann noch höhere Zinsen erzielen.

Einlagensicherung über die Grenzen hinweg

In der Europäischen Union sind die Guthaben von Kleinsparern in einer Höhe von bis zu 100.000 Euro komplett geschützt. Demnach ist es risikoarm, ein Festgeldkonto bei beispielsweise einer niederländischen, kroatischen oder bulgarischen Bank anzulegen.

Bevor man jetzt aber mit dem Gedanken spielt, sein Geld bei den europäischen Nachbarn anzulegen, sollte sich das Kleingedruckte des gewählten Anbieters genau durchlesen. Denn in manchen Ländern (wie Italien) sind die Bankgebühren deutlich höher als in Deutschland, sodass die bessere Rendite durch diese Kosten nahezu identisch mit der im eigenen Land ausfällt.

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