08.11.12

Hamburger Internetunternehmen

Karriere-Netzwerk Xing auf Wachstumskurs

Das Hamburger Unternehmen hat zwar schlechter verdient, aber Umsatz und Mitgliederzahl gesteigert. Burda bereitet Übernahme vor.

Foto: dapd
Thomas Vollmoeller
Thomas Vollmoeller ist seit Mitte Oktober Xing-Chef. Großaktionär Burda bereitet derzeit in Übernahmeangebot vor

Hamburg. Zwischen Juli und September konnte Xing 196.000 neue Mitglieder generieren. Damit hat das Karriere-Netzwerk im dritten Quartal wieder auf den Wachstumspfad zurückgefunden.

Damit nutzen im deutschsprachigen Raum 5,9 Millionen Menschen den LinkdIn-Konkurrenten, davon 770.000 Nutzer zahlende Mitglieder. Weltweit stieg die Zahl der Xing-Nutzer auf 12,65 Millionen.

Das vor der Übernahme durch Burda stehende Netzwerk Xing hat im dritten Quartal aber schlechter verdient. Der Überschuss sei wegen geringerer Einnahmen aus Finanzgeschäften um 15 Prozent auf 2,2 Millionen Euro gefallen. Operativ konnte Xing allerdings zulegen. Der Umsatz sei um elf Prozent auf 18,3 Millionen Euro gestiegen.

Thomas Vollmoeller, seit Mitte Oktober Xing-Chef, war dennoch nicht ganz zufrieden: Die Entwicklung im Bereich Job-Vermittlung ("e-Recruiting") sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben, erklärte er im Quartalsbericht.

Vor allem im Bereich Stellenvermittlungen sieht Xing weiteres Potenzial: "Hier werden wir weiter investieren, um auch in den kommenden Jahren zu wachsen", erklärte Vollmoeller.

Xing konkurriert mit sozialen Netzwerken wie Facebook, ist aber auf berufliche Kontakte spezialisiert. Nutzer können etwa Jobs anbieten und finden, Kooperationspartner suchen, sich über Geschäftsideen austauschen oder für Veranstaltungen werben.

Großaktionär ist der Verlag Burda ("Bunte", "Focus") mit einem Anteil von 38,9 Prozent. Die Münchener bereiten derzeit ein Übernahmeangebot vor und wollen 44 Euro je Xing-Anteilsschein bieten – am Donnerstag lagen die Aktien bei 44,09 Euro. Für den noch ausstehenden Anteil will der Verlag insgesamt rund 147 Millionen Euro auf den Tisch legen.

Manche Analysten sehen den fairen Wert allerdings höher. Burda sei stets ein guter strategischer Investor gewesen, erklärte Vollmoeller. "Deshalb freuen wir uns, dass das auch künftig der Fall sein wird."

ha/dpa/rtr
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