16.01.13

Dschungelcamp

Tag 6: Das Dschungelcamp wird zum Kriegsgebiet

Langweilige Prüfung, aber im Lager setzt der Koller ein. Fionas und Joeys Tränenausbruch. Georgina muss am Donnerstag erneut antreten.

Foto: RTL/Stefan Gregorowius
Dschungelcamp Helmut Berger
Die Camp-Bewohner der aktuellen Staffel. Helmut Berger (2. v.l.) wurde inzwischen durch Klaus (Bekanntester Titel: "An der Nordseeküste") ersetzt

Hamburg. Tag sechs im australischen Dschungel - und diesmal gab es gleich drei Opfer: Georgina Fleur, Allegra Curtis und Patrick Nuo wurden von den Zuschauern zur fünften Dschungel-Prüfung am Mittwoch gewählt. Der Name der Herausforderung: "Abgebrannt", gewiss keine ungewollte Anspielung auf die aktuellen Kontostände der Camp-Bewohner.

Die Prüfung an sich war für den gemeinen Zuschauer, der die RTL-Insassen natürlich auf ekelhafteste Art und Weise leiden sehen will, allerdings enttäuschend: Tatsächlich ging es für die wagemutigen Kandidaten nach einem Sprung ins Wasser über eine künstliche Insel mit einem Stern durch eine eher überschaubare Feuerwand zurück ins erfrischende Nass und auf der anderen Seite des Sees über eine rutschige Plane hinauf zum Ziel. Wie die Tiere im Zoo durch einen Feuerring sprangen sie alle voller Freude, Probleme machte lediglich der rutschige Untergrund auf den letzten Metern. Das ganze erinnerte eher an einen Ausflug auf einen Abenteuerspielplatz als an eine harte Dschungel-Prüfung.

Neun Sterne sammelten die "Stars" zunächst, einer kam aber zu spät ins Ziel und einen weiteren zogen die zwei unbarmherzigen Juroren Sonja und Daniel den Kandidaten ab, weil sich vor allem Georgina immer wieder unerlaubter Weise an der Außenseite der Plane hochgezogen hatte. Macht folglich sieben Sterne für das Team - gar nicht schlecht. So richtig Feuer unterm Hintern haben die Kandidaten in dieser Prüfung ansonsten aber nicht bekommen.

Nach dem Spaß ging es zurück ins Camp, wo die Stimmung inzwischen ebenso tief gesunken ist, wie die Teilnehmer im wahren Leben. Erneut war es Camp-Mami Olivia Jones, die/der die Lage am schönsten einschätzte: "Die Stimmung ist sehr explosiv - eine Mischung aus Lagerkoller, Verzweiflung, weil die eigene Karriere am Ende ist, und den individuellen psychischen Problemen."

Am deutlichsten wurde aber mal wieder Georgina, die Silva unmissverständlich aufforderte, mit sich selbst Sex zu haben ("Komm, f... Dich, ey"). Der Return des hyperaktiven Sängers: "Die Frau hat so einen Lattenschuss, einen Totalschaden." Das zweite Krisengebiet tat sich zwischen Allegra und Iris auf: "Es ist Krieg", sagte die Curtis und die Katzenberger-Mutter keifte zurück: "Allegra ist genauso falsch, wie ihr Gesicht." Dabei lautete die Ankündigung der Sendung eigentlich "So langsam fallen die Masken" - leider aber nur im übertragenden Sinne, Allegras ursprüngliches Gesicht gab es natürlich nicht zu sehen.

Was war sonst noch los? Ach ja, Fiona heulte sich bei Patrick aus, der immer mehr zum Seelsorger des Camps mutiert, nachdem bereits Joey sein Herz beim ehemaligen Musik-"Star" ausgeschüttet hatte. Und der hat inzwischen selber festgestellt, dass er nur noch wie ein "Jammerlappen" rüberkommt. "Ich fühle mich total unnütz und schwach", sagte das Camp-Küken, das "wieder nach Hause und singen" will. Nach seinem Komplett-Outing in Sachen Drogen, Frauen und unfreiwilligen Darkroom-Erfahrungen tags zuvor, lautete sein Fazit unter Tränen nun: "Ich bin doch viel zu jung für diesen Scheiß, ich kann echt nicht mehr". Das sehe ich genauso.

PS: Zur nächsten Prüfung muss natürlich wieder Georgina ran - Rekord eingestellt! Wenn sie so weiter macht, stellt die Ex-Bachelor-Kandidatin selbst die einstige Hass-Figur Sarah Knappik noch in den Schatten.

(tpr)
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