14.01.13

Wetter

Deutschland ganz in Weiß - Schnee und Kälte bleiben

Sonne aber auch Schnee bestimmen in den kommenden Tagen das Winter-Wetter in Deutschland. Dazu bleibt es knackig kalt.

Von Anna Ringle-Brändli
Foto: dpa
Schnee im Hochwald
Meteorologen sagen winterliches Wetter für die Folgetage voraus

Offenbach/Berlin. Und noch mehr Schnee: In den kommenden Tagen fallen dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge vielerorts neue Schneeflocken. Über ganz Deutschland könne sich in dieser Woche sogar eine geschlossene Schneedecke ausbreiten, sagte der DWD-Meteorologe Simon Trippler am Montag auf. Vielerorts werde es tagsüber mit bis zu minus zehn Grad Tiefsttemperatur knackig kalt werden. Zu Beginn der Woche gab es im Westen vermehrt Glätteunfälle auf den Straßen.

Kalte Luft aus Osteuropa sorge dafür, dass der Wintereinbruch weiter anhält, ergänzte Trippler. Am Dienstag sei vor allem im Südwesten und Westen des Landes mit neuen Flocken zu rechnen, am Mittwoch dann vorwiegend in Bayern und Sachsen, aber auch in Teilen Mitteldeutschlands. Im Norden schneie es bis auf einige Gebiete kaum, sagte der Meteorologe.

Die Schneedecke könnte sich durch den neuen Schneefall über ganz Deutschland ausbreiten. "Es ist wahrscheinlich, dass Deutschland in den kommenden Tagen komplett von Schnee bedeckt sein wird", sagte Trippler. Zu Beginn der Woche seien einige Gebiete, darunter Teile des Rhein-Main-Raums, dem Grenzgebiet zu den Niederlanden oder in der Eiffel-Region, noch schneefrei gewesen.

Die Höchstwerte überschreiten laut dem Wetterdienst in den kommenden Tagen kaum die Null-Grad-Grenze. "In den Städten kann es richtig knackig kalt werden, wenn es keine Wolken geben sollte", sagte Trippler voraus.

Der Schnee hat in einigen Teilen Deutschlands zu Beginn der Woche Autofahrern Probleme bereitet. Viele Pendler in Nordrhein-Westfalen wurden kalt erwischt. Wegen der glatten Straßen kam es am Montagmorgen zu mehr Unfällen als üblich, wie ein Polizeisprecher sagte. Dadurch habe es eine "leicht erhöhte Staulage" im Land gegeben. Auf den Autobahnen besonders im Ruhrgebiet und im Raum Köln sei es zu Staus von bis zu zehn Kilometern Länge gekommen.

Im Kreis Minden-Lübbeke registrierte die Polizei seit Sonntagabend etwa 30 Unfälle wegen Glatteises. In anderen Regionen, etwa in der Hauptstadt, Brandenburg oder Sachsen-Anhalt blieb das befürchtete Verkehrschaos hingegen aus.

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