2. Fussball-Bundesliga Schock für St. Pauli: Ginczek bricht das Training ab

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Der Toptorjäger verletzte sich am Freitagmorgen am Knie. Eine Diagnose steht noch aus. Positive Nachrichten gab es von Florian Kringe.

Hamburg. Die Sorgenfalten von Trainer Michael Frontzeck werden vor dem schweren Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin am Montag (20.15 Uhr/im Liveticker auf abendblatt.de) immer größer. Die morgendliche Einheit an der Kollaustraße musste Stürmer Daniel Ginczek vorzeitig abbrechen. Der 21-Jährige, der in seinen vergangenen vier Spielen jeweils traf, verletzte sich am rechten Knie. Ginczek begab sich sofort in ärztliche Behandlung, eine Diagnose steht jedoch noch aus.

Ein Ausfall am Montag in Berlin droht. Angesichts der bestechenden Form Ginczecks wäre dies eine herbe Schwächung für Frontzecks Elf. Als Ersatz für den bulligen Angreifer stehen Marius Ebbers und Mahir Saglik bereit.

In der Abwehr stehen Frontzeck weitaus weniger Alternativen zur Verfügung. In Markus Thorandt fällt seine Säule in der Innenverteidigung gelbgesperrt aus, Sören Gonther fehlt weiterhin mit einem Kreuzbandriss. Der Einsatz von Nebenmann Florian Mohr ist ebenfalls ungewiss. Er absolvierte am Freitag nach einer Gesäßmuskelzerrung immerhin eine individuelle Einheit als Belastungstest.

Positive Nachrichten gab es von Mittelfeld-Stratege Florian Kringe, der aufgrund von muskulären Verspannungen im Nackenbereich am Donnerstag nur individuell trainiert hatte. Der Ex-Dortmunder konnte die gesamte Einheit ohne Probleme mitmachen.