Fussball-Ticker Badstuber wieder schwer verletzt – drei Monate Pause

Immer wieder verletzt: Holger Badstuber vom FC Bayern

Foto: SebastianWidmann / WITTERS

Immer wieder verletzt: Holger Badstuber vom FC Bayern

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Badstuber mit Sprunggelenksfraktur

Bayern-Verteidiger Holger Badstuber bleibt der große Pechvogel der Fußball-Bundesliga. Der 26-Jährige hat sich am Samstag im Abschlusstraining für die Partie beim FC Augsburg das Sprunggelenk gebrochen und fällt drei Monate aus. Das teilte der FC Bayern am Samstag mit. Damit ist die Saison für Badstuber, der bereits operiert wurde, vorzeitig beendet. Er hatte sich in seiner Karriere schon zwei Kreuzbandrisse und mehrere weitere Verletzungen zugezogen. Auch den FC Bayern trifft die Verletzung hart. In Jérôme Boateng und Javier Martinez fallen bereits weitere Innenverteidiger langfristig aus. Daher hatten die Münchner kurzfristig Serdar Tasci ausgeliehen.

Madrid siegt und rückt auf Liga-Platz zwei vor - Kroos trifft

Im Dreikampf um den Meistertitel in der spanischen Fußball-Liga hat Real Madrid mit einem 4:2-Sieg (3:1) gegen Athletic Bilbao vorgelegt. Dank des Treffers von Weltmeister Toni Kroos, des Doppelpacks von Cristiano Ronaldo und des Tors von James Rodriguez rückte der spanische Rekordmeister am Samstag vorerst auf den zweiten Tabellenplatz vor. Für die Gäste waren die Treffer von Javier Eraso und Gorka Elustondo zu wenig. Mit dem Erfolg verkürzte Real Madrid den Abstand zum Tabellenführer FC Barcelona vorerst auf einen Punkt, Es war der fünfte Sieg im sechsten Spiel unter der Ägide von Trainer Zinedine Zidane.

Jedoch haben die Katalanen beim Sonntagsspiel gegen Celta Vigo sowie beim Nachholspiel am Mittwoch gegen Sporting Gijon die Möglichkeit, ihre Führung an der Spitze auszubauen. Auch Atlético Madrid könnte am Sonntag mit einem Sieg beim Tabellenzwölften FC Getafe in der Primera División wieder an Real Madrid vorbeiziehen.

Manchester United blamiert sich in Sunderland

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sich in der Premier League beim FC Sunderland blamiert. Ohne Weltmeister Bastian Schweinsteiger verloren die Red Devils beim Tabellenvorletzten am Samstag mit 1:2 (1:1). Für den umstrittenen United-Trainer Louis van Gaal dürfte die Luft damit wieder dünner werden. Wahbi Khazri (3. Minute) und ein Eigentor von Keeper David de Gea (82.) sorgten für die Sunderland-Treffer. Anthony Martial erzielte in der 39. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich. Bei den Gastgebern musste der frühere Münchner Jan Kirchhoff bereits nach 15 Minuten mit einer Verletzung ausgewechselt werden.

Ex-Nationalspieler Trifon Iwanow gestorben

Der Vokuhila und Angriffe aus der Verteidigung waren seine Markenzeichen: Der frühere bulgarische Fußball-Nationalspieler Trifon Iwanow ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Dies teilte der bulgarische Fußball-Verband (BFU) am Sonnabend mit. "Trifon Iwanow wird in der Geschichte des bulgarischen Fußballs als einer der besten Verteidiger im Gedächtnis bleiben", teilte der Verband mit. Nach Medienberichten starb der 50-Jährige an einem Herzinfarkt.

Bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA sorgte Iwanows bulgarisches Team um Ex-Stuttgart-Profi Krassimir Balakow und Hristo Stoichkow für eine Sensation, als es im Viertelfinale mit einem 2:1-Sieg Titelverteidiger Deutschland aus dem Turnier warf. Iwanow wurde mit Rapid Wien österreichischer Meister und 1996 zu Bulgariens Fußballer des Jahres ernannt.

Cruyff liegt im Kampf gegen Lungenkrebs 2:0 vorne

Die niederländische Fußball-Legende Johan Cruyff (68) gibt sich im Kampf gegen seine Krebserkrankung siegessicher - und vergleicht den Fortschritt seiner Behandlung mit einem Fußballspiel. "Ich habe das Gefühl, mit 2:0 in der ersten Halbzeit eines Spiels vorne zu liegen, das noch nicht zuende ist. Aber ich bin mir sicher, dass ich es gewinnen werde", schrieb Cruyff am Samstag auf seiner Internetseite. Nach zahlreichen Behandlungen seien die Ergebnisse sehr positiv, "dank der exzellenten Arbeit der Ärzte, der Zuneigung der Menschen und meiner positiven Einstellung".

Cruyff hatte im Herbst eine Lungenkrebs-Erkrankung öffentlich gemacht und wenig später mit einer Chemotherapie begonnen. Bis Anfang der 90er Jahre war der Vizeweltmeister von 1974 ein starker Raucher gewesen. Cruyff gilt als bester niederländischer Fußballer der Geschichte und prägte auch als Trainer des FC Barcelona eine Ära der Erfolge.

Van Gaal schickt Schweinsteiger in "Kurzurlaub"

Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal rechnet nicht mit einer baldigen Rückkehr von Bastian Schweinsteiger. "Ich kann nicht sagen, dass Bastian innerhalb von zwei Wochen zurückkommt", sagte van Gaal vor der Premier-League-Partie gegen den Abstiegskandidaten AFC Sunderland am (heutigen) Samstag dem vereinseigenen MUTV. Er habe den Fußball-Weltmeister deshalb in den "Kurzurlaub" geschickt, damit dieser den Kopf frei bekomme. Der Niederländer habe mit dieser Maßnahme gute Erfahrungen bei Spielern gemacht, deren Verletzungen sich hinausgezögert hätten.

Seit fünf Wochen stand Schweinsteiger nicht mehr für die Red Devils auf dem Platz: Der ManUnited-Profi hatte sich Anfang Januar beim 1:0-Sieg gegen Sheffield United im englischen Pokal am Knie verletzt.

Bild: Barcelona wirbt um Arsenals Mittelfeld-Regisseur Özil

Arsenal-Star Mesut Özil hat nach einem Medienbericht das Interesse des FC Barcelona geweckt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung sollen sich die Katalanen nach den Zukunftsplänen des 27 Jahre alten deutschen Fußball-Nationalspielers erkundigt haben, wie das Blatt am Samstag berichtete. Özil steht vor einer Vertragsverlängerung bei den Gunners, zögert aber noch.

"Es ist bekannt und richtig, dass Arsenal mit Mesut verlängern will. Es stimmt aber auch, dass es ständig andere Anfragen für ihn gibt", zitierte die "Bild" Özils Management. Özil war zur Saison 2013/2014 von Real Madrid zum FC Arsenal gewechselt. Im Vertragspoker mit dem Club aus London dürften Wechselspekulationen wie diese Özil durchaus willkommen sein, um seine Verhandlungsposition zu stärken.