FC Bayern München

Philipp Lahm nach Buchkritik unter Druck

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Lahm zerschlägt mit seinem Buch viel Porzellan – Provokation als Taktik. In Kaiserslautern muss der Kapitän der Bayern und der Nationalelf sportlich überzeugen.

München. Verstehen kann man das momentan umstrittenste Buch Deutschland wahrscheinlich am besten, wenn man die Schlussgedanken von Philipp Lahm liest. Er fühlt sich "persönlich dafür verantwortlich", seinen FC Bayern zum Champions-League-Sieg zu führen, schreibt der ehrgeizige Fußballer. Und die deutsche Nationalmannschaft bei einem der beiden nächsten Turniere zum Titel. Der Erfolg dieses Plans würde sich daran entscheiden, ob "wir die nötige Reife mitbringen: Ich persönlich arbeite jeden Tag an dieser Reife."

Offenbar erfolglos, werden die sagen, die in dem in weiten Teilen harmlosen, ja langweiligen 265-Seiten-Werks "Der feine Unterschied" angezählt wurden. Ob Felix Magath, Rudi Völler, Jürgen Klinsmann oder Louis van Gaal – fast alle ehemaligen Trainer in der Profikarriere von Lahm werden einer Generalkritik unterzogen. Bis auf Völler zwar differenziert mit Stärken und Schwächen, aber ein Tabubruch ist das in der Fußballszene trotzdem. Ein intelligenter Mann wie Lahm muss das gewusst haben, zumal er in seinem Buch selbst den Maßstab formuliert: "Kritik darf immer nur pauschal, nie persönlich geäußert werden." Daher bleibt die Frage nach dem Warum.

Vielleicht ist es ein Zeichen von Naivität im Lahm-Lager und beim sonst nicht in der Sportszene aktiven Kunstmann-Verlag, die öffentliche Reaktion auf herausgelöste Sätze unterschätzt zu haben. Vielleicht ist es aber auch ein Zeichen des napoleonischen Selbstverständnisses des 1,70 Meter kleinen Münchners, der es nicht in erster Linie mit körperlicher Präsenz sondern mit technischer und sprachlicher Finesse zum vielleicht mächtigsten Fußballer Deutschlands gebracht hat.

Lahm will sich als Vordenker des deutschen Fußballs profilieren, der den Rahmen entwirft, in dem Erfolge entstehen. "Aber die Zeit der Trainer, die mit ihren Spielern nur reden, um Befehle zu erteilen, ist vorbei. Die Autorität des Trainers kann nur im Dialog mit den Spielern entstehen, die seine Ideen auf dem Spielfeld", schreibt Lahm.

Fast mantrahaft ist von flachen Hierarchien die Rede und davon, dass Leitwölfe der alten Schule ausgedient haben. Zum Beispiel Michael Ballack: "Die Mechanismen im Spitzenfußball kennen keine Nachsicht. Sobald die Leistungen nicht mehr stimmen, verliert der verdienteste Spieler seine Aura – und danach seine Funktionen."

Lahm hat taktisch klug von Ballacks Problemen profitiert und er will mit diesem Buch auch zementieren, dass es seiner Meinung nach keinen Weg zurück gibt in die Zeit der dominanten Führungspersönlichkeiten im Fußball. In Bundestrainer Joachim Löw sieht er einen Gefährten auf dem Pfad zum Erfolg: "Er ist ein präziser Denker mit einem guten Gespür für die taktischen Möglichkeiten einer Mannschaft. Er trifft keine einsamen Entscheidungen." Sondern fragt Kapitän Lahm, dem man spätestens seit dem Buch zumindest eines nicht vorwerfen kann: feige zu sein.

Die Taktik der gezielten, öffentlichen Provokation hat der Abwehrspieler schon häufiger angewendet. Sei es bei Interviews zum Thema Michael Ballack, sei es bei seinem nicht autorisierten Interview mit einer Generalabrechnung der Vereinspolitik beim FC Bayern. "Ich exponiere mich, weil mir der Verein am Herzen liegt", schreibt Lahm dazu: "Ich denke dabei einmal mehr an Uli Hoeneß... Würde Uli Hoeneß das Gleiche tun... Ich denke ja." Der Präsident des Fußball-Rekordmeisters soll das Werk übrigens gelesen und für gut befunden haben.

Ähnliches gilt sicher auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel, die im Nationalteam laut Lahm "einen Schicksalsgefährten" sieht. Genug Porzellan hat Lahm trotzdem zerbrochen, auch wenn er seine geliebten beiden Kapitänsbinden beim FC Bayern und dem Nationalteam wohl behalten darf. Bleiben Buch-Sätze, die den (körperlich) kleinen Chef irgendwann einholen könnten: "Es gibt keine noch so überragenden Spieler mehr, die sich wegen ihrer Fähigkeiten alles erlauben dürfen. Heute muss ein Profifußballer ein Mindestmaß an sozialen Qualitäten haben, denn sonst wird er in der Mannschaft isoliert sein und am Ende scheitern."

Am Sonnabend spielt der FC Bayern München beim 1. FC Kaiserslautern. Alle Blicke werden auf Lahm gerichtet sein. Der Verteidiger kann nun zeigen, ob er mit Druck umgehen kann.

Was Philipp Lahm schreibt über...

... die Zeit unter Bundestrainer Rudi Völler: So locker habe ich die Tage bei der Nationalmannschaft nicht erwartet. ... Mir kommt das so vor, als würden ein paar Kumpels miteinander in die Ferien fahren, um Fußball zu spielen. Nach dem Training sagt keiner was. Die alten Spieler kümmern sich nicht um die Jungen. Mittelbau ist keiner vorhanden, und der Trainer findet offenbar, dass alles okay ist, wie es ist. ... Pro Tag wird eine Stunde trainiert, dann verziehen sich alle wieder auf ihre Zimmer. Ich glaube, dass damals viele Playstations geglüht haben. Es gibt keine taktischen Besprechungen. Es gibt keine Videoanalyse von kommenden Gegnern. Es gibt auch keine Videoaufzeichnungen eigener Spiele, anhand derer man die Spielweise der Mannschaft analysieren und verbessern könnte. ... Aus der Sicht von heute klingt das wie eine andere Epoche von Fußball, und wahrscheinlich stimm das auch. Ich weiß von keiner Nationalmannschaft des Jahres 2004, die sich anders, professioneller vorbereitet hätte als wir.

... die EM 2004: Bei diesem Turnier hat sich die Mannschaft noch einmal zu sehr auf den Impuls Einzelner verlassen, auf die Autorität des Trainers und die Arbeit der sogenannter Führungsspieler. ... Aber mit dem Scheitern der Mannschaft steht auch das Prinzip, einzelnen, starken Figuren die Verantwortung für ein Team aufzubürden, vor dem Ende.

... Oliver Kahn: Als am nächsten Morgen der allgemeine Aufbruch stattfindet, kommt Oliver Kahn zu mir, der Titan. ... Wo er ist, ist das Zentrum, und mein Platz ist an der Peripherie. ... Oliver Kahn legt seine Hand auf meine Schulter, und als ich zusammenzucke, weil ich nicht weiß, was er vorhat, sagt er bloß: 'An Dir lag's nicht'

... den Start unter Klinsmann, Löw und Bierhoff im Nationalteam: Alles, was im Training angefasst wird, hat plötzlich Hand und Fuß. Das gesamte Trainerteam weiß, was es will. ... Die Bilder, auf denen wir mit Gummibändern die Muskulatur trainieren, ... werden zu Symbolen für den Epochensprung den die Ankunft von Jürgen Klinsmann bedeutet. ... Plötzlich ist dafür gesorgt, dass alle Nationalspieler die Möglichkeit haben, etwas anderes zu tun, als nach dem Training auf ihr Zimmer zu verschwinden und Computer zu spielen.

... den Start nach zwei schweren Verletzungen: Alles ist sehr schnell gegangen, sodass ich das Gefühl habe zu fliegen. Aber ich habe etwas gelernt. Wer fliegt, darf keine Angst haben zu fallen.

... 1:4-Blamage gegen Italien vor der WM 2006: Noch schlimmer, was nach dem Spiel in Florenz passiert. Michael Schumacher, der deutsche Formel-1-Weltmeister komm zu uns in die Kabine und schüttelt Hände. Dann nimmt er einen Betreuer zur Seite und flüstert ihm zu: 'Da war aber nicht unsere beste Mannschaft, oder?"

... das 1:0 gegen Polen bei der WM 2006: Für mich ist das dieser außerordentliche, denkwürdige, erlösende Moment, als sich die WM 2006 in ein Sommermärchen verwandelt, in diese zauberhaften Wochen von Fußball, Sonne und Euphorie.

... das Umfeld bei der WM 2006: Oliver Bierhoff hat mit Akribie dafür gesorgt, dass niemandem langweilig werden muss. Das ist nicht selbstverständlich. Zwei Jahre davor, bei der EM 2004 in Portugal, war außer einem Bett pro Person und einem Trainingsplatz für die Mannschaft gar nichts da.

.... das Elfmeterschießen bei der WM 2006 gegen Argentinien: Unbemerkt von den meisten Spielern hockt sich jetzt Oliver Kahn zu Jens Lehmann und wünscht ihm Glück. Das ist dem Oli bestimmt nicht leichtgefallen, aber das zeigt, dass die Mannschaft eine Mannschaft ist, dass am Ende des Tages auch Erzrivalen nicht die Pest an den Hals wünschen, sondern zusammenhalten. In solchen Momenten zeigt sich die Größe eines Sportlers.

... das Spiel um Platz drei bei der WM 2006: Wir gehen ohne Verbissenheit, aber dafür mit unendlich viel Dankbarkeit und em Bedürfnis, den Fans zurückzugeben, was sie uns spüren ließen, ins Spiel.

... die EM 2008/Kroatien-Niederlage: Ältere Spieler scheißen junge Spieler auf dem Platz zusammen. Statt füreinander in die Bresche zu springen, zieht einer den anderen runter, lässt das falsche Wort zur falschen Gelegenheit fallen, zeigt mit demotivierender Körpersprache, dass er nicht mehr kann und, schlimmer noch, dass er nicht hundert Prozent geben will, und das reicht nicht auf diesem Niveau. ... Am nächsten Tag setzen wir uns zusammen, nachdem der Frust, der uns in der Kabine zu ein paar hässlichen Dialogen verleitet hat, fürs Erste weggeschlafen ist. ... Die Luft vibriert immer noch vor negativer Energie. Manche Spieler machen kein Hehl aus ihrer Abneigung gegen andere. ... Alle Streithanseln wissen, dass sie auch die Spieler brauchen, die ihnen furchtbar auf die Nerven gehen, um eine erfolgreiche EM spielen zu können. ... Trotzdem wird diese Europameisterschaft ein Turnier bleiben, an das ich mit gemischten Gefühlen denke. Zu schräg die Schieflage der Mannschaft. Zu sprunghaft unsere Leistungen, zu viel Egoismus und zu viele Fehler, und da fasse ich mir auch an die eigene Nase. Es ist absehbar, dass diese Mannschaft frische Energien braucht, und ich weiß auch, wer das noch viel besser weiß als ich: der Bundestrainer.

... Bundeskanzlerin Angela Merkel: Wie viele Bundeskanzler stehen schon bei uns in der Kabine und trinken Bier aus der Flasche, weil wir gerade ein wichtiges Spiel gewonnen haben? Frau Merkel schon. Wir sehen sie seit Jahren regelmäßig. Ich habe das Gefühl, dass sie in uns irgendwie Schicksalsgefährten sieht...

... Joachim Löw: Joachim Löw ist ein präziser Denker mit einem guten Gespür für die taktischen Möglichkeiten einer Mannschaft. Er trifft keine einsamen Entscheidungen. Immer wieder erwägt er in seinem schwäbischen Singsang Möglichkeiten, fragt, hört zu, fragt nach, wägt ab. Wenn eine Entscheidung dann reif ist, sitzt sie.

... den Videobeweis (nicht gegebenes Tor von England im WM-Achtelfinale): Wenn man sich vor Augen hält. welch enormes Unternehmen so eine WM darstellt, wie viel Geld ... investiert wird ... dann ist die Tatsache, dass ein Linienrichter für einen Augenblick schlecht sieht und damit ein Spiel entscheiden kann, geradezu lächerlich. Ich hoffe, dass Entscheidungen wie diese in Zukunft unmöglich gemacht werden, durch welche Hilfsmittel auch immer.

... das Kapitän-Sein: Es hat mir immer Freude gemacht, die Spielweise meiner Mannschaft mitzulenken – sei es durch das eigene Spiel, sei es durch die Arbeit im Training oder durch Gespräche mit Kameraden und dem Trainer. Kapitän zu sein ist der höchste Ausdruck dafür, dass diese Einstellung geschätzt wird.

... Leitwölfe: Jede Mannschaft braucht einen Kern von Spielern, die sich genauso verantwortlich für das Ganze fühlen wie der Kapitän. Das ist meine Theorie der flachen Hierarchien. Wer am Schluss den Impuls gibt, ein verloren geglaubtes Spiel zu drehen, ist egal.

.... Kapitän-Sein bei WM 2010: Während der WM habe ich einen Führungsstil entwickelt, der von der Mannschaft ... gut aufgenommen wurde. ... Es ist ein Privileg, Kapitän dieser Mannschaft zu sein, das Höchste, was ein Nationalspieler erreichen kann. Ganz bestimmt will ich Kapitän dieser Mannschaft bleiben.

.... Michael Ballack: Die Mechanismen im Spitzenfußball kennen keine Nachsicht. Sobald die Leistungen nicht mehr stimmen, verliert der verdienteste Spieler seine Aura – und danach seine Funktionen. Für MIchael Ballack ist es hart, dass er nach seiner schweren Verletzung die Rückkehr in die Nationalelf nicht mehr geschafft hat. Persönlich tut mir das leid für Balle. Aber als Spitzenfußballer muss er genauso wie ich zur Kenntnis nehmen, wie die Mechanismen unseres Sports funktionieren. Persönliche Befindlichkeiten spielen dabei zwangsläufig eine untergeordnete Rolle.

... den perfekten Trainer: Ein guter Trainer verfügt über Autorität und eine Ausstrahlung, um seine Ideen auf die Mannschaft zu übertragen. Aber die Zeit der Trainer, die mit ihren Spielern nur reden, um Befehle zu erteilen, ist vorbei. Ein moderner Trainer muss seine Mannschaft zwar führen, aber er darf sie nicht gegen den Willen der Spieler zu einer Spielweise verpflichten, die der Mannschaft nicht angemessen ist. Die Autorität des Trainers kann nur im Dialog mit den Spielern entstehen, die seine Ideen auf dem Spielfeld Wirklichkeit werden lassen. ... Die große Kunst des modernen Trainers besteht darin, eine Spielweise zu entwickeln, die seinem Personal angemessen ist.

.... Louis van Gaal: Louis van Gaal hat einerseits das Verdienst, dem FC Bayern eine Spielphilosophie verordnet zu haben, mit der wir eine Saison lang extrem erfolgreich waren. Andererseits hat er sich während seiner zweiten Saison schlicht geweigert, die Mängel seiner Philosophie zur Kenntnis zu nehmen und zu beseitigen. ... Er spricht gern und viel mit mir, aber am Ende entscheidet er immer so, wie er es für richtig hält. Und er hat weder Zweifel an sich noch an einem System.

.... FC Bayern und die Champions League: Der FC Bayern ist ein Champions-League-Verein. Die Europa Legaue ist kein Wettbewerb, in dem wir uns wohlfühlen. Wir gehören auf die große Bühne, nicht in den Kleinkunstkeller.

... Felix Magath: Felix Magath arbeitet mit Druck. Er lässt viele Spieler im Ungewissen, ob er auf sie setzt, und holt auf diese Weise ein Maximum an Einsatz aus ihnen heraus. Für die Spieler ist das sehr anstrengend, und es kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo sie nicht mehr auf der Seite des Trainers stehen.

.... Jürgen Klinsmann beim FC Bayern: Bei Klinsmann trainierten wir fast nur Fitness. Taktische Belange kamen zu kurz. Wir Spieler mussten uns selbstständig zusammentun, um vor dem Spiel zu besprechen, wie wir überhaupt spielen wollten. Nach sechs oder acht Wochen wussten bereits alle Spieler, dass es mit Klinsmann nicht gehen würde.

... sein SZ-Interview mit Kritik der Bayern-Vereinspolitik: Ich stelle mich in dem Interview hinter den Trainer, weil ich finde, dass es zu diesem Zeitpunkt das richtige für den FC Bayern ist. Ich exponiere mich, weil mir der Verein am Herzen liegt. Ich denke dabei einmal mehr an Uli Hoeneß... Würde Uli Hoeneß das Gleiche tun... Ich denke ja.

... seine 50.000-Euro-Strafe dafür: Das ist viel Geld, aber ich finde, ich habe es gut investiert.

... Spekulationen, er sei schwul: Mir sind diese Spekulationen egal. Ich habe nichts gegen Schwule, und ich finde Homosexualität nichts Verwerfliches. ... Mir kam zu Ohren, dass ich regelmäßig nach Köln fliegen würde, um meinen Freund zu treffen. ... Da war dann irgendwann der Punkt erreicht, wo ich das Gefühl hatte, ich möchte klarstellen, dass das nicht stimmt. ... Ich würde keinem schwulen Profifußballer raten, sich zu outen. Ich hätte Angst, dass es ihm gehen könnte wie dem englischen Profi Justin Fashanu, der sich nach seinem Outing so in die Enge getrieben fühlte, dass er Selbstmord beging.

... soziale Qualitäten: Es gibt keine noch so überragenden Spieler mehr, die sich wegen ihrer Fähigkeiten alles erlauben dürfen. ... Heute muss ein Profifußballer ein Mindestmaß an sozialen Qualitäten haben, denn sonst wird er in der Mannschaft isoliert sein und am Ende scheitern. ... Ich glaube, dass jeder guter Spieler über Talent, Ehrgeiz, Disziplin und soziale Kompetenz verfügen muss.

... Interviews: Ich habe mich dafür entschieden, jedes Interview, dass ich gebe, ernst zu nehmen und eine klare Aussage zu treffen. Ebenso klar ist, dass ich darin nichts über Mitspieler sage. Kritik darf immer nur pauschal, nie persönlich geäußert werden. ... Du solltest wissen, wie verschiedene Zeitungen und Magazine ihre Geschichten aufziehen. Du solltest eine Ahnung davon haben, welche Sätze im Fernsehen gesendet und welche rausgeschnitten werden.

... den Weg zum Champions-League-Sieg: Es braucht die fachliche und persönliche Autorität des Trainers, aber auch die Bereitschaft zum Dialog mit den Führungsspielern. ... Das beste System funktioniert nur, wenn es ständig weiterentwickelt und verbessert wird... Es ist eine hohe Kunst, eine Mannschaft zu formen, die die Champions League gewinnen kann. Als Kapitän des FC Bayern fühle ich mich persönlich dafür verantwortlich, dass uns dieses Kunststück in den nächsten Jahren gelingt. Daran werde auch ich gemessen werden.

... seine Ziele: Ich träume davon, mit Deutschland Weltmeister zu werden. Ich träume davon, mit Deutschland Europameister zu werden. ... Ob wir in Polen und der Ukraine einen Titel holen können, wird sich an der Frage entscheiden, ob wir die nötige Reife mitbringen. Ich persönlich arbeite jeden Tag an dieser Reife. (dapd)

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