08.11.12

Fussball-News

Hoeneß kündigt neuen Großinvestor beim FC Bayern an

Das Fußball-Geschehen des Tages: Heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Foto: DPA
Der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß
Der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß

+++ Hoeneß kündigt neuen Investor bei Bayern München an +++

20.20 Uhr: Beim Fußball-Bundesligisten FC Bayern München steigt womöglich bald ein neuer Großinvestor neben den bestehenden Partnern Audi und Adidas ein. Vereinspräsident Uli Hoeneß sagte am Donnerstagabend auf dem 4. "Zeit"-Wirtschaftsforum in Hamburg vor über 400 hochkarätigen Gästen aus der Wirtschaft: "Es könnte sein, dass demnächst noch jemand in gleicher Größenordnung hinzukommt. Dann hätten wir die Allianz Arena sofort abbezahlt." Hoeneß sprach von einem Anteil in Höhe von neun Prozent, die veräußert würden. Der Autohersteller Audi und der Sportartikelhersteller Adidas halten bereits jeweils neun Prozent. Für diese Anteile müsse der neue Investor laut Hoeneß "mehr als 100 Millionen Euro" zahlen. Einen Namen nannte Hoeneß im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der "Zeit", jedoch nicht: "Es muss auf jeden Fall ein deutsches Unternehmen sein. Es muss jemand sein, der sich total identifiziert."

Zudem kündigte der 60-Jährige an, sich kommende Woche erneut zur Wahl des Vereinspräsidenten des Rekordmeisters zu stellen. "Ich kann mir eine weitere Amtszeit vorstellen", sagte Hoeneß. Er wolle die kommenden Jahre damit verbringen, den FC Bayern "neu aufzustellen". Er habe in der Wirtschaft oft genug erlebt, dass Nachfolgerregelungen schiefgegangen seien. "Das will ich Bayern München ersparen", sagte Hoeneß, und weiter: "Wenn ich das Gefühl habe, dass es läuft, dann werde ich mich in aller Ruhe zurückziehen."

+++ Zwanziger: Mehrheit der Fans bereit für Outing schwuler Fußballer +++

18.40 Uhr: Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger erwartet beim Outing schwuler Fußballprofis keine Probleme mit der Mehrheit der deutschen Fans. "Ich glaube, ein schwuler Fußballprofi hätte heutzutage in den deutschen Stadien nichts Dramatisches zu befürchten", zitierte die "Rhein-Zeitung" (Freitag) Zwanziger vorab aus seiner Biografie "Die Zwanziger Jahre". "Wahrscheinlich würden ihn die meisten Fans eher feiern für seinen Mut und seine Extravaganz, als ihn auszupfeifen oder zu beschimpfen", schrieb der ehemalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Dagegen könnte aus Sicht des 67-Jährigen die Sorge um Konflikte innerhalb des Teams das Outing eines Spielers verhindern, weil Kollegen aus anderen Kulturkreisen es an nötiger Toleranz vermissen lassen könnten. "Ich kann mir ausmalen, dass der Trainer, wenn er Wert legt auf ein konfliktfreies Mannschaftsgefüge, dann eben doch auf den schwulen Spieler verzichtet, um Ärger zu vermeiden", erklärte Zwanziger.

Der frühere DFB-Chef nimmt an, dass es weniger homosexuelle Bundesligaspieler gibt, als von vielen angenommen wird. "Wer zur Elite gehört, kann nicht Versteck spielen, das passt nicht zusammen", meinte Zwanziger.

+++ Drastische Strafe für französischen Nationalspieler +++

18.03 Uhr: Der französische Fußball-Verband FFF hat Mittelfeldspieler Yann M'Vila bis zum Juni 2014 aus der Nationalmannschaft verbannt. M'Vila war im vergangenen Monat zwischen den beiden Playoff-Qualifikationsspielen zur U21-Europameisterschaft 2013 unerlaubterweise in einen Nachtclub gegangen. Durch die Strafe des Verbandes wird der 22-jährige Profi des französischen Erstligisten Stades Rennes die Weltmeisterschaft in Brasilien verpassen.

M'Vila war schon einmal negativ im Kreis der Nationalmannschaft aufgefallen. Bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine in diesem Sommer verweigerte der 22-malige Nationalspieler nach seiner Auswechslung im Spiel gegen Spanien sowohl Mitspieler Olivier Giroud als auch Nationaltrainer Laurent Blanc den Handschlag. Daraufhin wurde M'Vila für ein Spiel gesperrt.

+++ Allofs dementiert Gespräche mit dem VfL Wolfsburg +++

17.11 Uhr: Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs hat einen bevorstehenden Wechsel zum VfL Wolfsburg dementiert. "Mir liegt kein Angebot des VfL Wolfsburg vor", sagte der 55 Jahre alte Fußball-Manager am Donnerstag. "Es hat auch keine Gespräche gegeben. Also muss ich mich mit dem Thema nicht beschäftigen." Zuvor hatten mehrere Medien übereinstimmend berichtet, dass ein Wechsel von Allofs innerhalb der Fußball-Bundesliga von Bremen zum Nordrivalen bevorstehe.

+++ Fifa stellt Spielstätten des Confederations Cup vor +++

14.45 Uhr: Der Confederations Cup im kommenden Jahr in Brasilien wird wie ursprünglich geplant in sechs Städten ausgetragen. Dies teilte der Fußball-Weltverband (FIFA) am Donnerstag im Fußball-Museum von Sao Paulo mit. Neben den schon vorher feststehenden Spielorten Rio de Janeiro, Brasilia, Belo Horizonte und Fortaleza werden auch die Spielstätten in Salvador de Bahia und Recife rechtzeitig fertig. Bis zuletzt war unklar, ob die Stadien und die Infrastruktur in den beiden Städten im nordöstlichen Brasilien den zeitlichen und baulichen Anforderungen der FIFA entsprechen. Das knapp ein Jahr vor der Weltmeisterschaft ausgetragene Turnier findet vom 15. bis 30. Juni 2013 statt. Neben Weltmeister Spanien und Gastgeber Brasilien spielen Uruguay, Italien, Japan, Tahiti und Mexiko den Gewinner aus. Afrikas Vertreter wird erst beim Afrika-Cup 2013 im kommenden Januar und Februar in Südafrika ermittelt.

+++ Gündogan und Piszczek wohl im BVB-Kader für Augsburg +++

14.36 Uhr: Ilkay Gündogan und Lukasz Piszczek werden Trainer Jürgen Klopp für das Punktspiel von Borussia Dortmund beim FC Augsburg wohl zur Verfügung stehen. "Beide haben etwas abbekommen. Aber so, wie es aussieht, werden sie dabei sein", sagte Klopp am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Gündogan und Piszczek waren nach dem 2:2 des BVB bei Real Madrid leicht angeschlagen.

Unterdessen naht die Rückkehr von Jakub Blaszczykowski. Der polnische Nationalspieler hatte vor einem Monat beim Dortmunder 1:1 in Hannover einen Teilriss der Syndesmose sowie des Außenbandes im linken Sprunggelenk erlitten. "Kuba geht es gut. Er war mehrfach im Footbonaut, um spezifische Abläufe zu üben. Das hat gut funktioniert. Dieses Wochenende wird es wohl eher nichts, aber die Woche drauf wohl", sagte Klopp. Dortmund spielt am 17. November gegen Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth.

+++ Köster will zum vierten Mal gleicher Startelf vertrauen +++

14.17 Uhr: Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner setzt im Gegensatz zu seinem Vorgänger Felix Magath auf Kontinuität. Im Heimspiel am Sonntag gegen Bayer Leverkusen will der Coach des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zum vierten Mal mit der gleichen Startelf beginnen. "Ich möchte die Mannschaft zusammenlassen, damit die Spieler die Niederlage in Nürnberg ausmerzen können", sagte Köstner am Donnerstag in Wolfsburg. "Ich will ihnen die Möglichkeit geben, den ersten Bundesliga-Heimsieg einzufahren." Auch der zuletzt im Training pausierende Naldo ist einsatzbereit. Fehlen wird wegen einer Oberschenkelverletzung Außenstürmer Vierinha, der zuletzt Ersatzspieler war.

+++ Bremen: Prödl droht auszufallen, auch Sokratis noch fraglich +++

14.09 Uhr: Vor dem Auswärtspiel beim FC Schalke 04 am Sonnabend bangt Fußball-Bundesligist Werder Bremen um den Einsatz seiner etablierten Innenverteidigung. Der griechische Nationalspieler Sokratis wird nach einer mehrtägigen Trainingspause wahrscheinlich spielen können, Sebastian Prödl droht aber auszufallen. Sokratis hatte am vergangenen Sonntag beim Sieg gegen den FSV Mainz 05 eine Wadenprellung erlitten und daher zuletzt pausiert. Prödl hat wegen seiner Probleme im Adduktorenbereich auch am Donnerstag nicht trainiert. Er soll an diesem Freitag nach Angaben von Trainer Thomas Schaaf im Mannschaftstraining seine Fitness testen. Als Ersatzmann steht Assani Lukimya bereit.

+++ Sam sieht Zukunft in Nigerias Nationalteam +++

14.04 Uhr: Offensivspieler Sidney Sam vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen will in Zukunft für die nigerianische Nationalmannschaft auflaufen. "Es waren intensive Gespräche und ich bin sehr daran interessiert, für Nigeria zu spielen", sagte Sam, dessen Vater aus Nigeria stammt, dem Fachmagazin kicker über den Austausch mit Nationalcoach Stephen Keshi. Der in Kiel geborene 24-Jährige hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nahezu alle Junioren-Nationalteams durchlaufen, wurde aber von Bundestrainer Joachim Löw noch nie für den A-Kader nomiert. Nun also scheint die Entscheidung vonseiten des Leverkuseners gefallen zu ein. "Das Land besitzt eine große Fußballtradition, die Mannschaft ist gespickt mit guten Spielern", sagte Sam.

+++ Asamoah droht auszufallen +++

13.46 Uhr: Fußball-Bundesligist SpVgg Greuther Fürth muss am Sonntag um den Einsatz von Gerald Asamoah bangen. Der ehemalige Nationalspieler zog sich im Training eine Oberschenkelzerrung zu und droht für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach auszufallen. Der 34-jährige Asamoah zählte in den vergangenen vier Partien jeweils zur Startformation, erzielte bislang aber noch kein Tor.

+++ Fortuna-Stürmer Schahin fällt mit Kapselriss aus +++

13.15 Uhr: Fußball-Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf muss voraussichtlich drei Wochen auf Angreifer Dani Schahin verzichten. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, erlitt der 23-Jährige im Training einen Kapselriss im rechten Sprunggelenk. Mit Schahins Ausfall verschärft sich Fortunas Personalnot im Sturm. Nando Rafael laboriert noch an einer Adduktorenverletzung, Stefan Reisinger ist erst seit Mittwoch wieder im Mannschaftstraining.

+++ Neue Präsidiumsmitglieder beim FC Bayern München +++

13.15 Uhr: Bayern München steht ein Wechsel im Präsidium bevor. Bei der Jahresversammlung des Fußball-Bundesligisten am kommenden Donnerstag werden die beiden bisherigen Vizepräsidenten Fritz Scherer und Bernd Rauch nicht mehr kandidieren. Als Nachfolger stellen sich der bisherige Finanzvorstand der Fußball-Aktiengesellschaft, Karl Hopfner, und Verwaltungsbeiratsmitglied Rudolf Schels zur Wahl. Uli Hoeneß soll weiter Präsident des Vereins bleiben.

+++ Zwanziger: Bierhoff Hauptschuldiger im Vertragszoff mit Löw +++

12.54 Uhr: Theo Zwanziger hat im Vertragszoff mit Bundestrainer Joachim Löw im Winter 2009/2010 eigene Fehler eingeräumt, die Hauptschuld an den Streitigkeiten aber Oliver Bierhoff zugeschoben. Nachdem sich Zwanziger mit Löw auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit per Handschlag geeinigt habe, habe Nationalmannschaftsmanager Bierhoff einen nicht akzeptablen Vertragsentwurf vorgelegt, schreibt der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in seiner Biografie "Die Zwanziger Jahre", aus der die "Bild"-Zeitung am Donnerstag vorab zitierte. "Von Oliver Bierhoff war ich etwas enttäuscht. Er hatte einen bekannten Sportanwalt zur Unterstützung bei der Vertragsverlängerung engagiert, und der musste wohl etwas liefern für sein Geld. So hat er Forderungen zu Papier gebracht, die an die Grenzen und darüber hinaus gingen. Bierhoff mag gedacht haben, man könne ja mal ausloten, was geht. Den Zeitdruck, unter dem wir standen, hat er dabei unterschätzt", heißt es in Zwanzigers Buch.

+++ Raser Ballack muss 6700 Euro Strafe zahlen +++

12.30 Uhr: Der frühere Fußball-Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack ist von einem Gericht im spanischen Caceres wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung zu einer Geldstrafe von 6700 Euro verurteilt worden. Zudem entzog die Zweite Strafkammer dem 36-Jährigen für 18 Monate den Führerschein. Die Staatsanwaltschaft hatte für Ballack eine Geldstrafe über 10.000 Euro und einen zweieinhalbjährigen Führerscheinentzug gefordert. Der 98-malige Nationalspieler kann gegen das Urteil in Revision gehen. Ballack, der kürzlich seinen Karriere beendet hatte, war am 17. Oktober bei einer Radarkontrolle in Spanien mit 211 km/h gemessen worden. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der A5 bei Santa Cruz de la Sierra liegt bei 120 km/h. Nach Eingang der Forderung der Staatsanwaltschaft hatte Ballacks damaliger Anwalt eine Strafe von nur 1080 Euro (180 Tagessätze a 6 Euro) gefordert, da der frühere Mittelfeldstar momentan keine Einnahmen habe. Daraufhin hatte Ballack den Rechtsbeistand von seinen Pflichten entbunden.

+++ Veh kritisiert hohe Stadionmiete Frankfurts +++

12.10 Uhr: Armin Veh von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat vor dem Spiel der Hessen gegen Tabellenführer FC Bayern München die Höhe der Stadionmiete kritisiert. "Ich würde bei dieser Frage viel härter verhandeln. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, dass wir so viel Geld bezahlen fürs Stadion", sagte der 51 Jahre Trainer der Eintracht in einem Interview der "Bild"-Zeitung (Donnerstagausgabe). Der Verein ist vertraglich verpflichtet, jährlich zehn Millionen Euro Stadionmiete an die Stadt Frankfurt zu bezahlen. Seit einem Jahr befinden sich die Verantwortlichen in Verhandlungen um eine Senkung der Miete.

+++ Auer Vereinsführung entschuldigt sich bei zurückgetretenem Mannschaftsarzt +++

11.30 Uhr: Die Vereinsführung von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat sich bei seinem medizinischen Partner sowie dem zurückgetretenen Mannschaftsarzt Torsten Seltmann entschuldigt. Grund waren öffentliche Anschuldigungen von Trainer Karsten Baumann, der Seltmann Unprofessionalität vorwarf. Dieser erklärte daraufhin seinen Rücktritt als Teamarzt, auch seine Stellvertreterin Eva Marcus steht nicht mehr zur Verfügung. "Medizin funktioniert nicht nach den Wünschen des Trainers", teilte Matthias Fischer, Ärztlicher Direktor der Helios-Klinik in Aue, am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung von Verein und Klinikum mit. Die Klinik wird die Zusammenarbeit mit dem Verein nicht komplett aufkündigen, machte aber deutlich, dass die Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft beendet ist. "Wir wollen unseren Fokus mehr auf die Arbeit mit den Jugendmannschaften legen", erklärte Klinik-Geschäftsführerin Diana Lohmann. Die Betreuung der ersten Mannschaft hat Gunter Leichsenring übernommen.

+++ Stevens erkrankt - Schalke nach Katar +++

11.04 Uhr: Zum zweiten Mal hintereinander bezieht der FC Schalke 04 sein Wintertrainingslager zu Beginn des kommenden Jahres in Katar. Vom 3. Januar bis zum 11. Januar bereitet sich die Mannschaft von Trainer Huub Stevens erneut in der "Aspire Academy for Sports Excellence" in Doha vor und wohnt im Fünf-Sterne Hotel "The Torch". Während der Zeit sind zwei Testspiele vorgesehen. "Herausragende Rasenplätze, optimale Trainingsbedingungen und die unglaubliche Gastfreundschaft vor Ort" haben die Königsblauen laut Sportvorstand Horst Heldt dazu bewogen, wieder nach Katar zu reisen. "Wir sind glücklich, dass dies geklappt hat", sagte er. Der Bundesliga-Zweite strebt zudem eine langfristige strategische Partnerschaft mit der Aspire Academy an. Einige Jugendmannschaften waren bereits im Juli für einige Tage zu Gast in Gelsenkirchen, um auf Schalke ein Trainingscamp unter europäischen Bedingungen zu veranstalten. Die Zusammenarbeit soll ausgebaut werden. Im Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstag muss Schalke ohne Atsuto Uchida und Marco Höger auskommen. Der japanische Rechtsverteidiger hatte gegen den FC Arsenal am Dienstag einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel erlitten, Höger zog sich eine Verletzung des rechten Syndesmosebandes zu. Beide fallen länger aus. Weil Stevens erkrankt ist, leiteten seine Assistenten Seppo Eichkorn und Markus Gisdol die Übungseinheit am Donnerstag. Die Pressekonferenz wurde auf diesen Freitag (14.00 Uhr) verschoben.

+++ 7,52 Millionen Zuschauer sehen Bayern-Auftritt im ZDF +++

11.03 Uhr: Die Fußball-Champions League bleibt für das ZDF ein Quoten-Garant: Durchschnittlich 7,52 Millionen Zuschauer sahen am Mittwoch das 6:1-Schützenfest des FC Bayern München gegen OSC Lille. Das entspricht nach Angaben des TV-Senders einem Marktanteil von 24,8 Prozent. Die bisher erfolgreichste Live-Übertragung in dieser Saison war das Hinspiel der Dortmunder gegen Real Madrid vor zwei Wochen mit durchschnittlich 9,15 Millionen Zuschauern.

+++ Hinrunde für Hoffenheims Vestergaard wohl beendet +++

10.50 Uhr: Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim muss voraussichtlich sechs Wochen auf Innenverteidiger Jannik Vestergaard verzichten. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, erlitt der 20 Jahre alte dänische U21-Nationalspieler während des Trainings am Vortag einen Riss des Außenbandes sowie einen Anriss des vorderen Syndesmose-Bandes im rechten Sprunggelenk. Damit wird Vestergaard wahrscheinlich nicht mehr vor der Winterpause zum Einsatz kommen. Die Hinrunde endet für die Hoffenheimer am 16. Dezember mit einem Heimspiel gegen Meister Borussia Dortmund.

+++ Geldstrafen im Manipulationsskandal für Juve-Trainer und Neapel-Präsident +++

10.34 Uhr: Das Sportgericht des italienischen Fußballverbands (FIGC) hat Trainer Antonio Conte vom Rekordmeister Juventus Turin zu einer Geldstrafe von 25.000 Euro verurteilt. Conte, der bis Dezember mit einer Berufssperre belegt ist, hatte dem gegen ihn ermittelnden FIGC-Chefankläger Stefano Palazzi vorgeworfen, die Spieler zu falschen Aussagen gedrängt zu haben. "Ich habe kein Vertrauen in die Sportjustiz", sagte Conte, der am 23. August ursprünglich für zehn Monate gesperrt worden war. Der Coach soll in der Saison 2010/11 bei seinem Ex-Klub AC Siena von einer Ergebnisabsprache gewusst und diese nicht angezeigt haben. Daher war er zu jener Sperre verurteilt worden, die Anfang Oktober um vier Monate reduziert wurde. Conte bestreitet die Vorwürfe. Ersetzt wird Conte bis zum Ablauf der Sperre am 9. Dezember durch seinen Assistenztrainer Massimo Carrera. Auch SSC-Neapel-Präsident Aurelio De Laurentiis muss eine Geldstrafe zahlen. Er hatte am 4. Juli behauptet, dass Fußball-Journalisten "große Rüpel" seien. "Sie sind nur an Geld interessiert", sagte er. Außerdem hatte Neapel unter De Laurentiis' Druck die Zeremonie am Ende des Supercups in Peking boykottiert, den die Neapolitaner gegen Juventus mit 2:4 verloren hatten. Daher muss De Laurentiis 37.000 Euro Strafe zahlen. Das Sportgericht verurteilte auch den Verein zu einer Geldbuße in Höhe von 34.000 Euro.

+++ Löw kritisiert: "Es müssen nicht immer die Niederlande sein"

10.14 Uhr: Rudi Völler hat harsche Kritik am Testspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch gegen die Niederlande geäußert. "Auch im Fußball gilt: Was zu viel ist, ist zu viel", schrieb der Sportdirektor von Bayer Leverkusen in einem Kommentar für den "Kicker" (Donnerstag). Völler monierte nicht den Termin, sondern die Gegnerauswahl für das Duell in Amsterdam. "Es müssen nicht immer die Niederlande sein, es kann auch mal ein Gegner sein, der es dem Bundestrainer erlaubt, auf Spieler zurückzugreifen, die nicht so sehr beansprucht sind", meinte Völler. Der frühere DFB-Teamchef sieht die Akteure der Spitzenclubs derzeit zu sehr beansprucht. "In dieser Phase der Voll- oder besser: Überbeschäftigung bedeutungslose, aber trotzdem brisante Länderspiele zu terminieren, halte ich für falsch", schrieb Völler.

+++ Schwegler freut sich auf "Top-Spiel" gegen die Bayern +++

10.03 Uhr: Nach zuletzt nur vier Zählern aus den zurückliegenden vier Spielen ist Pirmin Schwegler von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt nicht beunruhigt: "Im Laufe einer Saison durchlebt man stets verschiedene Phasen, die auch mal schwierig werden können. Trotzdem werden wir unser Spiel beibehalten", sagte der Eintracht-Kapitän am Donnerstag in einem Interview in dem Magazin "kicker". Der Mittelfeldspieler des Überraschungs-Dritten freut sich auf das "Top-Spiel" beim FC Bayern München am Samstag (15.30 Uhr). Diese Wertung sei "Ausdruck unserer außergewöhnlichen Saison. Im November so weit oben zu stehen, ist eine tolle Sache", sagte der Schweizer. Gegen den Rekordmeister werde es "sehr schwer", man werde aber bei der offensiven Spielführung bleiben.

+++ Diego stand auf Magaths Verkaufsliste +++

9.59 Uhr: Mittelfeldstar Diego stand beim VfL Wolfsburg vor der aktuellen Bundesligasaison offenbar auf der Verkaufsliste von Ex-Trainer Felix Magath. Mit den Worten "Diese Geschichte entspricht der Wahrheit. Es hat mich überrascht und sehr enttäuscht" bestätigte der Brasilianer im "Kicker", dass Magath ihn vor der Saison unter dem Vorwand einer Verletzung nach Brasilien schicken wollte, um dort mit dem FC Santos zu verhandeln. Trotz der aktuellen Krise und Tabellenplatz 16 traut der 27-Jährige seinem Verein zu, "dass wir unter den ersten acht Teams landen können" und hegt keine Abwanderungsgedanken. "Ich bin jetzt in Wolfsburg und damit sehr zufrieden. Ich hoffe nur, dass diese Saison ein Happy End hat", sagte Diego.

+++ Hansa-Profi Starke muss auf zweiten Länderspieleinsatz warten +++

9.54 Uhr: Hansa Rostocks Profi Manfred Starke muss auf den zweiten Länderspieleinsatz für sein Heimatland Namibia noch warten. Der Verband verzichtete auf die Nominierung des talentierten Mittelfeldspielers für die Testbegegnung am 14. November in Ruanda. "Wir planen mit Manni. Aber wir haben ein gutes Verhältnis mit den Verantwortlichen von Hansa Rostock und respektieren daher ihre Bitte, ihn nicht für dieses Spiel zu nominieren, da sie Verletzungssorgen haben", sagte Nationaltrainer Bernhard Kaanjuka. Im ersten Vergleich beider Vertretungen am 13. Oktober hatte Starke in seiner Geburtsstadt Windhoek einen vielversprechenden Einstand für die "Brave Warriors" gefeiert und beim 0:0 überaus positive Kritiken erhalten. Starkes Eltern leben in der Hauptstadt Namibias und sind dort als Unternehmer tätig. Die Familie ist seit über 60 Jahren in Namibia ansässig.

+++ Rummenigge: Halten bei Trainerfrage an Zeitplan fest +++

8.38 Uhr: Der FC Bayern München will in der Trainerfrage nichts überstürzen. Trotz des aktuellen Höhenfluges der Mannschaft wollen die Verantwortlichen an dem mit Jupp Heynckes verabredeten Zeitplan festhalten. "Es gibt den alten Stand, dass Jupp Heynckes und wir verabredet haben, in 2013 die Dinge zu besprechen. Der Jupp hat keine Eile, und wir haben keine Eile", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge nach dem 6:1-Sieg gegen den OSC Lille am Dienstagabend in der Champions League. Heynckes selbst sprach von Vertragsgesprächen "spätestens im März" 2013. Der Vertrag des 67 Jahre alten Trainers beim Bundesliga-Tabellenführer läuft am Saisonende aus.

+++ Beckhams LA Galaxy im Halbfinale - Doppelpack von Keane +++

8.20 Uhr: Dank eines Doppelpacks von Robbie Keane sind die Los Angeles Galaxy mit Fußball-Superstar David Beckham in das Halbfinale der nordamerikanischen Profiliga MLS eingezogen. Nach einer 0:1-Hinspielniederlage setzte sich der Titelverteidiger am Mittwoch (Ortszeit) bei den San Jose Earthquakes mit 3:1 (3:0) durch und schaffte zum dritten Mal nacheinander den Sprung unter die besten Vier. Der irische Nationalspieler Keane (21./34. Minute) erzielte die ersten beiden Tore für LA, zum 3:0 traf Mike Magee (39.). Kurz vor Schluss konnte Alan Gordon (82.) nur noch verkürzen. Im West-Endspiel treffen die Galaxy auf den Sieger des Duells zwischen Real Salt Lake und den Seattle Sounders mit dem früheren Bundesliga-Profi Christian Tiffert. Das Hinspiel war 0:0 geendet. Im Osten reichte Houston Dynamo nach dem 2:0 drei Tage zuvor eine 0:1-Niederlage bei Sporting Kansas City für den Sprung in das Conference-Finale. Die Partie zwischen den New York Red Bulls und D.C. United (Hinspiel 1:1) wurde wegen eines verschneiten Spielfelds auf Donnerstag verschoben.

HA/sid/dpa/dapd
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