Beachvolleyball in Hamburg - hier können Sie es lernen und spielen

Hamburg. Knappe Höschen, durchtrainierte Körper - Beachvolleyballer machen in der Regel eine gute Figur im Sand. Ihr Sport steht nicht nur bei den Olympischen Spielen für Nervenkitzel und jede Menge Spaß, sondern gilt auch in der Freizeit als wunderbarer Zeitvertreib. Doch wie erlernt man den richtigen Umgang mit einem Beachball, und wo kann man am besten trainieren? Hamburg bietet Einsteigern verschiedene Angebote. Wer einfach einmal ausprobieren möchte, ob ihm der Sport Spaß bereitet, kann einen sogenannten Court, also ein Spielfeld, beim Beach Center Hamburg (Alter Teichweg 220) buchen. Dort gibt es acht Indoor-Courts, die jeweils 38 Euro pro Stunde (für vier Personen) kosten, und sechs Outdoor-Anlagen, die bereits für 24 Euro pro Stunde (für vier Personen) zu mieten sind.

Wer Interesse an einer Trainingsstunde hat, kann zudem einen Kurs buchen. 90-minütige Einheiten werden sowohl für Neulinge als auch für Fortgeschrittene angeboten und kosten pro Person rund 15 Euro. Dienstags von 16 bis 17.30 Uhr können Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren ein kostenloses Schülertraining besuchen. Informationen gibt es im Internet unter beachhamburg.de oder telefonisch unter 040/69 646 130.

Wer eine mobile Anlage (Netz, Pfosten und Ball) besitzt, kann auch einen Beachplatz im Stadtpark südlich der Jahnkampfbahn bzw. südlich vom Planschbecken nutzen. Einen Beachvolleyballverein, bei dem man Mitglied werden kann, gibt es in Hamburg bislang nicht. "Wer den Sport intensiver betreiben und die Techniken erlernen möchte, dem empfehle ich den Eintritt in einen Volleyballverein", sagt Heike Claasen, 35, Landestrainerin für Beachvolleyball. Zahlreiche Mannschaften trainieren im Sommer im Sand. Jugendliche haben zudem die Möglichkeit, an der "Young Beach"-Serie teilzunehmen. Informationen zu Vereinen und zur Serie gibt es beim Hamburger Volleyball-Verband unter hvbv.de oder telefonisch (040/41 908 240).

Im Verband sind derzeit rund 700 Mitglieder registriert, die Beachvolleyballturniere spielen. "Wir hoffen natürlich, dass der Olympiasieg von Julius Brink und Jonas Reckermann vor allem für Kinder und Jugendliche einen Anreiz darstellt, den Sport für sich zu entdecken", sagt Claasen.

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