Skisaison Ab in den Schnee zur Schnäppchenjagd

Sabine Metzger
Tschuggenhütte an der Weisshornabfahrt, Arosa, Kanton Graubünden, Schweiz

Foto: Bildagentur Huber

Tschuggenhütte an der Weisshornabfahrt, Arosa, Kanton Graubünden, Schweiz

Der Sommerurlaub ist vorbei, nun werden die Skiferien geplant. Clever sparen kann dabei jeder - hier sind einige hilfreiche Tipps.

Ferien im Schnee gehen schnell ins Geld: Zur Übernachtung kommen Skikurs, Skipass und nicht zuletzt die Kosten des Einkehrschwungs. Damit das Loch in der Urlaubskasse nicht allzu groß ausfällt, haben wir Tipps für die Schnäppchenjagd im Schnee.

Hochsaison meiden: Aufschläge von bis zu 100 Prozent sind während der Ferien üblich. Die Schweiz, Frankreich und Österreich haben jedoch unterschiedliche Höchstpreistermine. In manchen Bundesländern enden die Weihnachtsferien am 2. Januar - danach wird es oft schon günstiger.

Gebietskarte statt Großraumskipass: Wer nicht auf Pistenkilometer-Jagd ist, der muss nicht unbedingt den Mega-Skipass für die gesamte Region kaufen. Für Anfänger genügt oft die auf einen Skiberg bezogene Punktekarte.

Nebenkosten kalkulieren: Ist der Skibus im Preis enthalten, kostet die Sauna extra? Hotels mit Unterhaltungsangebot helfen, Extraausgaben in Grenzen zu halten. Manchmal führt der Gastgeber selbst auch tageweise durchs Skigebiet. Das spart den Skiguide.

Mieten statt kaufen: Niemand sieht, ob die Carver und Skistiefel Ihnen gehören. Wer zweimal im Jahr eine Woche Skiurlaub macht, bei dem rentiert es sich, die Ausrüstung zu mieten. Vor allem, wenn man immer top ausgestattet auf die Piste will.

Aktionstage beachten: Lady-Day, Senioren-Weekend oder Bambini kostenlos - alles Schlagworte, mit denen Skiorte einer bestimmten Klientel tage-, wochenend- oder gar wochenweise Ermäßigungen von bis zu 50 Prozent auf Skipass und Übernachtung gewähren. Zum Saisonende heißt es häufig: Erwachsene fahren zum Kindertarif.

Im Nachbardorf wohnen: Es muss nicht immer die Crème de la Crème der Skiorte sein. Oft sind nur einige Kilometer entfernt günstigere Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Sparfüchse weichen auf Wintersportregionen aus, die noch nicht so bekannte Namen in der Skiwelt haben. Viel preiswerter als die Alpen sind zum Beispiel die Skigebiete Polens und Tschechiens.