Elmshorn Auto geht nach Kollision mit Zug in Flammen auf

Lokführer erlitt einen Schock. Autofahrerin konnte sich retten. Die rund 100 Fahrgäste bleiben unverletzt. Bahnstrecke gesperrt.

Elmshorn. Ein spektakulärer Zusammenstoß zwischen einem Regionalexpress auf der Fahrt von Hamburg nach Flensburg und einem Auto ist am Montag glimpflich verlaufen. Der Lokführer habe bei dem Unfall in Horst bei Elmshorn (Kreis Pinneberg) einen Schock erlitten, sonst sei niemand verletzt worden, teilte die Bundespolizei mit.

Eine 21-Jährige war mit ihrem Kleinwagen ins Schleudern geraten und auf einem Bahnübergang gegen einen Oberleitungsmast geschleudert. Das Auto sei nicht mehr fahrbereit gewesen, die Frau habe das Fahrzeug aber noch rechtzeitig verlassen können, erklärte ein Polizeisprecher. Der Zug erfasste den Wagen trotz einer Schnellbremsung und schleifte ihn nach Angaben der Feuerwehr mehrere hundert Meter weit mit. Dabei geriet das Auto in Flammen.

Im Zug befanden sich nach Auskunft der Bahn etwa 100 Reisende, die mit dem Schrecken davonkamen. Sie konnten mit Ersatzbussen weiterfahren. Der Lokführer und die Autofahrerin seien vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Feuerwehr mit. Die örtliche Wehr löschte die Flammen. Die Bahnstrecke zwischen Wrist und Elmshorn war mehr als zwei Stunden gesperrt.