Pinneberg
02.01.13

Jahresplanung

Projekte in der Region: Halstenbeks Agenda 2013

Schulneubau und Krippenplätze geplant. Zudem entsteht ein neues Kulturzentrum. Im Ortskern sollen Wohnen und Gewerbe kombiniert werden.

Von Christine Weiser
Foto: Marvin Mertens
Halstenbeks Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann: "Im kommenden Jahr werden wir eine Menge Projekte anschieben"
Halstenbeks Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann: "Im kommenden Jahr werden wir eine Menge Projekte anschieben"

Halstenbek. Was kommt in diesem Jahr auf Sie zu, liebe Leserinnen und Leser? Was sind die großen und kleinen Projekte der Städte und größeren Gemeinden bei Ihnen vor der Haustür? Das Abendblatt gibt einen Überblick. Im ersten Teil beginnen wir mit Halstenbek, der Großgemeinde am Rande Hamburgs.

Ganz oben auf der Prioritätenliste steht in diesem Jahr die Planung zum Abriss und Neubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums. Das Projekt ist mit Abstand das teuerste, das die Gemeinde in den nächsten Jahren finanziell schultern muss. Bis zum Sommer sollen europaweit Bieter ihre Konzepte für Bau und den Betrieb abgeben. Das komplexe Vergabeverfahren erfordert Vorbereitungen und Zeit. Der erste Spatenstich soll im Februar 2014 erfolgen. Läuft alles nach Plan, könnte der Umzug 2015 in den Sommerferien über die Bühne gehen. Der Kreis unterstützt den Bau mit 7,9 Millionen Euro, verteilt auf einen Zeitraum von drei Jahren.

Mit dem Umzug von Bücherei und Volkshochschule in die ehemalige Grundschule Nord soll im kommenden Frühjahr ein neues Kulturzentrum mitten im Ortskern entstehen. Bis dahin muss das ehemalige Schulgebäude für seine neuen Nutzer präpariert werden. Wände werden durchbrochen und der Brandschutz wird auf den neuesten Stand gebracht. Böden müssen verstärkt werden, um die tonnenschwere Bücherlast der neuen Bibliothek zu tragen. Damit es die Halstenbeker künftig bequem haben, entsteht außerdem ein Parkplatz auf dem Gelände. Wann das neue Kulturzentrum öffnet, steht noch nicht fest. Das hängt unter anderem davon ab, wie viele Auflagen der Behörden erfüllt werden müssen.

Große Veränderungen sind auch in der öffentlichen Kinderbetreuung der Gemeinde geplant. Halstenbek wird sein Angebot ausbauen. 60 neue Krippenplätze sollen entstehen, die konzeptionell und personell an bestehende Einrichtung angeschlossen werden sollen. In Räume in der Gustavstraße 8, die bislang die Bücherei genutzt hat, sollen ab Sommer Krippenkinder spielen. Dafür wird an die angrenzende Kita Erlöserkirche angebaut. Räume für zwei Gruppen mit jeweils zehn Plätzen sollen Krippenkindern vorbehalten sein. Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten im Sommer abgeschlossen sind. Auch an der Awo-Kita am Holstenstieg sollen zwei Gruppen für die Jüngsten eingerichtet werden. Dafür wird auf dem Nachbargrundstück neu gebaut.

Auch die Kita Bickbargen erhält zwei zusätzliche Krippengruppen.

Auch in direkter Nachbarschaft des Rathauses sind Veränderungen geplant. Die Gemeinde möchte einen neuen Nutzer für das Areal der ehemaligen Realschule finden. Im Ortskern soll Wohnen und Gewerbe kombiniert werden, in einem Gesundheitszentrum etwa. Die Beratungen laufen schon, in den ersten Monaten des Jahres soll Verkauf abgeschlossen werden. Auf jeden Fall erhalten bleiben soll die kleine Sporthalle. Sie sei es vor wenigen Jahren saniert worden und werde gebraucht, unter anderem für die Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule.

Autofahrer müssen sich auf Bauarbeiten einstellen. Die Gemeinde wird den Luruper Weg in Richtung Schenefeld erneuern. Momentan befindet sich die Straße in einem relativ schlechten Zustand, für Lkw gilt innerhalb bestimmter Abschnitte Tempo 30. Zunächst soll der Luruper Weg von der Kreuzung mit der Dockenhuder Chaussee kommend in Richtung Kreisel am Heidweg aufwendig erneuert werden. Die Fahrbahn wird dabei auf 5,50 Meter verbreitert, innerhalb des bebauten Gebietes soll auf beiden Seiten ein Gehweg, außerhalb der Bebauung ein Gehweg gebaut werden. Von den Gesamtkosten von 1,1 Millionen Euro trägt die Gemeinde drei Viertel, ein Drittel übernehmen die Gemeindewerke. Ein Jahr ist für die Erneuerung eingeplant.

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