Prozess in Osnabrück Verwandte verweigern Aussage im Prozess um getötete Kurdin

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Nur der Sohn des angeklagten Vaters der Toten war damit einverstanden, dass das Tonbandprotokoll seiner Vernehmung vorgespielt wurde.

Osnabrück. Bei dem Prozess um den Mord an einer jungen Kurdin am Landgericht Osnabrück haben am Donnerstag die meisten geladenen Zeugen aus dem Verwandtenkreis die Aussage verweigert.

Die Ausnahme war der 44 Jahre alte Sohn des angeklagten 70 Jahre alten Vaters des Opfers. Er sei damit einverstanden, dass Tonbandprotokolle seiner Vernehmung vorgespielt würden, sagte er. Das wird aber erst zu einem späteren Zeitpunkt geschehen. Laut Anklage wurde die 22-Jährige im Mai im emsländischen Dörpen von ihrem Mann in Absprache mit ihrem Vater umgebracht. Motiv soll verletzte Familienehre sein, weil die Frau eine Beziehung zu einem anderen Mann hatte.