Hannover LKA prüft Parallelen bei Prostituierten-Morden

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Nach dem Fund einer zerstückelten Leiche im Maschsee prüfen Ermittler des LKA Gemeinsamkeiten zu einem Fall aus dem Jahr 2010.

Hannover. Nach dem ungeklärten Fund einer zerstückelten Prostituierten im Maschsee in Hannover prüft das Landeskriminalamt (LKA) Parallelen zu einem ähnlichen Fall. Die Gemeinsamkeiten beim Tathergang würden untersucht, sagte eine LKA-Sprecherin am Dienstag. Im Januar 2010 war an einem Fluss in Hannover die zerstückelte Leiche einer 24 Jahre alten Prostituierten entdeckt worden, die wie beim Maschsee-Fall Ende Oktober in Müllsäcke verpackt war. Die Art der Tat sei äußerst ungewöhnlich und es liege nahe, dass es sich um denselben Täter handeln könne, meinte die Sprecherin. Zur Aufklärung des Schicksals der 44-Jährigen aus dem Maschsee gibt es nach Polizeiangaben bislang keine heiße Spur.