03.04.12

Dossier

Das Higgs-Teilchen

Foto: Cern
Im Teilchenbeschleuniger LHC des europäischen Kernforschungsinstituts CERN simulieren Physiker Bedingungen, die so vermutlich kurz nach dem Urknall herrschten, als alle Partikel entstanden, die heute bekannt sind. In der künstlich erzeugten Teilchenschar entdeckten sie nun ein neues Partikel, wahrscheinlich das Higgs-Boson, das erklärt, warum Dinge eine Masse haben.
Das Higgs-Teilchen ist nur indirekt anhand seines Zerfalls erkennbar. Derzeit vermuten die Physiker am Cern, dass das Partikel unter anderem in zwei Lichtteilchen zerfällt (gelb gestrichelte Linien). Deren Energie (rote Linien) wird gemessen. Die gelben Linien sind die Wege weiterer Teilchen, die im LHC erzeugt werden

Warum Physiker das Higgs suchen

Suche nach dem Higgs-Boson geht wohl in die entscheidende Phase. Der Hamburger Forscher Peter Schleper über Experimente am Cern.

Die Spannung steigt: Seit März läuft der Teilchenbeschleuniger LHC am Cern in Genf mit erhöhter Leistung; die Suche nach dem Higgs-Boson geht womöglich in die entscheidende Phase. Schon bei der Teilchenphysikerkonferenz im Juli in Melbourne könnte die Entdeckung des Partikels bekannt gegeben werden - vielleicht kommt aber auch heraus, dass es gar nicht existiert oder andere Eigenschaften hat als erwartet. Weiterlesen...


Auch US-Forscher finden Hinweise auf Higgs

Die Signale zeigten sich im gleichen Energiebereich, in dem Physiker vom Cern das "Gottesteilchen" vermuten.

Im Wettlauf um den Nachweis des Higgs-Bosons scheint das Ende in Sicht. Nachdem Physiker des Kernforschungszentrums Cern in Genf im Dezember bekannt gaben, sie hätten neue Hinweise auf das "Gottesteilchen" entdeckt, legen nun US-Forscher nach: Wie die "New York Times" und der Wissenschaftsdienst "ScienceNow" berichten.. .Weiterlesen


Was die Welt zusammenhält

Physiker am europäischen Kernforschungszentrum Cern finden neue Hinweise auf das Higgs-Boson, das vermutlich den Dingen ihre Masse gibt.

Ist das der lang ersehnte Durchbruch? Physiker am europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf haben "spannende Hinweise" auf das Higgs-Boson entdeckt, wie sie gestern mitteilten. Das auch als "Gottesteilchen" bekannte Partikel soll erklären, warum Materie eine Masse hat. Bereits 1964 von dem britischen Physiker Peter Higgs vorhergesagt, bildet es seit fast fünf Jahrzehnten das zentrale und das bis heute letzte unbewiesene Element des Standardmodells der Teilchenphysik.. .Weiterlesen


Ist das größte Rätsel der Physik bald gelöst?

Die Suche nach dem Higgs-Boson geht in die entscheidende Phase. Es ist das letzte noch unbewiesene Partikel im Standardmodell der Teilchenphysik.

Ein Bauteil fehlt noch. Jahrzehntelang suchen sie schon danach, viele Tausend Physiker, die experimentieren und sich den Kopf zermartern, wo es stecken könnte: das geheimnisvolle Higgs-Boson. Jenes auch als "Gottesteilchen" bekannte Partikel, das allen anderen Elementarteilchen ihre Masse verleihen soll. Die Tragweite dieser Theorie wird klar, wenn man sich vor Augen führt, dass alle Materie eine Masse hat: Sterne, Planeten, der Mensch - all das existiert dank des Higgs-Bosons. Es ist das Teilchen, das die Welt zusammenhält - wenn die Theorie stimmt... Weiterlesen

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