24.10.11

Nebenkosten Strompreise können 2012 um vier Prozent steigen

Freileitungen in der Nähe eines Umspannwerkes

Foto: dpa

Freileitungen in der Nähe eines Umspannwerkes Foto: dpa

Schuld ist die Umlage für erneuerbare Energien

Heidelberg. Die durchschnittlichen Strompreise für private Verbraucher werden zum Jahreswechsel voraussichtlich doch um vier Prozent teurer. Grund dafür ist laut den Übertragungsnetzbetreibern unter anderem die Steigerung der EEG-Umlage (EEG = Erneuerbare Energie Gesetz) von 3,53 Cent/kWh im Jahr 2011 auf 3,592 Cent/kWh im Jahr 2012. Ursprünglich war angenommen worden, dass die EEG-Umlage kaum zu einer Preissteigerung beitragen würde.

Auch die Netznutzungsentgelte der Netzbetreiber werden sich zum Jahreswechsel ändern. So haben die elf größten Netzbetreiber bereits Erhöhungen der Netznutzungsentgelte von durchschnittlich 6,5 Prozent angekündigt. Wird dieser Trend auch von den anderen Netzbetreibern aufgenommen, erhöht sich der Endpreis für die Verbraucher laut dem Verbraucherportal Verivox um weitere zwei Prozent. Damit würden die Strompreise für private Verbraucher in Deutschland im zwölften Jahr in Folge steigen.