Gustav Leo (1868–1944)

Foto: Staatsarchiv Hamburg

Der Hamburger Oberbaudirektor war bereits 1933 aufgrund "politischer Unzuverlässigkeit" in den Ruhestand versetzt worden. Da er "nicht rein deutschblütig" war, verwehrten ihm die Behörden auch alle Publikationsmöglichkeiten. 1944 wurde er wegen "staatsfeindlicher Betätigung im Rahmen eines Widerstandszirkels" und "Feindsenderhörens" verhaftet. Er starb an den Haftbedingungen.

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