22.01.13

Interview Mit Denzel Washington im Flugsimulator

Volker Behrens
Kinostarts - "Flight"

Foto: dpa

Kinostarts - "Flight"

Der für einen Oscar nominierte Hauptdarsteller des Films "Flight" von Regisseur Robert Zemeckis spricht über das Fliegen und seine Ängste.

Normalerweise finden Interviews mit Filmstars in Nobelhotels statt. Denzel Washington in einem Flugsimulator gegenüberzusitzen ist daher ganz schön ungewöhnlich, ergibt aber Sinn. In seinem neuen Film spielt er einen Flugkapitän. Diesem Whip Whitaker gelingt es mit einem fliegerischen Husarenstück einen Jet so notzulanden, dass trotz des defekten Höhenruders nur sechs Passagiere ums Leben kommen, 90 aber überleben.

Hamburger Abendblatt: Haben Sie selbst schon extreme Erlebnisse an Bord von Flugzeugen gehabt?

Denzel Washington: Wenn man viel fliegt, macht man auch einige raue Erfahrungen. Vor Jahren saß ich mal in einer Maschine, die beim Start von einem Blitz getroffen wurde. Wir waren damals während eines Sturms gestartet. In den späten 70er-Jahren machte man das noch, heute wohl nicht mehr. Es gab einen gewaltigen Knall, alle sind aufgesprungen und haben geschrien. Aber das Fliegen ist wohl doch heute sehr viel sicherer geworden. Autofahren ist gefährlicher.

Wie viele Stunden haben Sie zur Vorbereitung in solchen Simulatoren zugebracht?

Washington: Ich weiß es nicht mehr genau, aber es waren sehr viele. Dieser hier ist übrigens leichter zu bedienen, es ist ein Airbus.

Was macht Ihnen Angst?

Washington: Große Höhen. Es ist aber keine richtige Angst. Mir wird dann immer ganz flau. Früher hatte ich das nicht. Vielleicht kommt das vom Filmemachen.

Das vollständige Interview lesen Sie hier.